• vom 01.04.2010, 15:54 Uhr

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Update: 01.04.2010, 15:55 Uhr

HERAUSGELESEN Zur Frage 2 der Nro. 291 In nuce

Er hatte die patente Lösung parat




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Andrea Irschik, Wien 10, knüpft an: Marconi begann "auf dem Landgut seines Vaters, Villa Griffone .. ., mit Laborexperimenten. Im Sommer 1895 führte er auch einige seiner ersten Versuche über 1,5 km Entfernung in Salvan in den Schweizer Alpen durch."

Christine Sigmund, Wien 23: "1896 konnte er ... bereits über mehrere Kilometer Signale senden. Marconi wollte das natürlich kommerziell verwerten. Doch in seinem Land fand sich niemand, der ihm dabei finanziell unter die Arme greifen wollte." Wie Dr. Erich Schlöss, Ma. Enzersdorf, erwähnt, "wandte sich Marconi .. . an die britischen Behörden, von denen anzunehmen war, dass sie in Anbetracht Englands als Seemacht Interesse an seiner Erfindung haben werden." Mag. Robert Lamberger, Wien 4: Bald darauf war Guglielmo "in England tätig". Wie Dr. Hans Peter Nowak, Wien 20, hinzufügt, erhielt er dort "als 22-Jähriger das Patent" für die drahtlose Telegraphie mit elektromagnetischen Wellen. Harry Lang, Wien 12, recherierte die Patentnummer: "12039".

Franz Kaiser, Wien 11: Marconi "verlegte .. . sein Labor auf die Kreideklippen der Isle of Wight."

Dr. Günter Fostel, Wien 18, betont: "Sein Ruf als Erfinder ist nicht ganz unumstritten." Mag. Luise & Ing. Konrad Gerstendorfer, Deutsch-Wagram, setzen fort: "Er nutzte die physikalischen Theorien und Experimente anderer Physiker und baute auf ihnen auf." Zu diesen gehörten James Clerk Maxwell, Michael Faraday, Rudolf Hertz und Édouard Branly. Karl Meywald, Wien 20, nennt die Erkenntnisse Nikola Teslas als weitere Grundlage Marconis.

Dkfm. Herbert Wöber, Wien 14, merkt an, dass Marconi "die Kombination von zwei bereits bekannten Einrichtungen (Sender und Empfänger)" perfektionierte. "In der Patenturkunde wurde der Sender ausdrücklich als "Hertz radiator" .. . bezeichnet."

Dr. Karl Beck, Purkersdorf, expliziert: Alexander Popow veröffentlichte im Januar 1896 einen Artikel, "in dem er das Schema ... des weltweit ersten Radioempfängers lieferte". Das Funkpatent Marconis bewog den "russischen Wissenschafter zu einer Reihe von Stellungnahmen, .. . in denen er sein Prioritätsrecht verteidigte".

Manfred Bermann, Wien 13: "Also: Umstritten war Marconi als sogenannter Primärerfinder."

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Dokument erstellt am 2010-04-01 15:54:52
Letzte nderung am 2010-04-01 15:55:00


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