• vom 05.01.2018, 17:00 Uhr

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Fundstück

Das Mekka für Rindfleisch-Feinspitze




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    © Bild: Archiv, Faksimile: Moritz Szalapek © Bild: Archiv, Faksimile: Moritz Szalapek

    Mit der Präzision eines Gehirnchirurgen, hieß es, sollen die Alt-Wiener Fleischhauer ans Werk gegangen sein und einen Ochsen in bis zu 32 Stücke zerlegt haben. Das mag, wie manche vermuten, genauso übertrieben sein wie die Behauptung, im Restaurant des berühmten Hotels Meißl & Schadn habe man 24 verschiedene Rindfleisch-Spezialitäten bestellen können. Feststeht jedenfalls, dass sich die nicht weit von Ungarn und dessen Viehherden liegende Donaumetropole zum Mekka für Rindfleisch-Feinspitze entwickelte. Dazu gehörte auch die Herausbildung einer eigenen Zerlegung, die "Wiener Aufteilung". Preislich teilte der Fleischer F. Bahl, der am 25. Jänner 1871 in der "WZ" inserierte, seine Ware in nur zwei Kategorien: vorderes und hinteres Fleisch. Zu finden war sein Geschäft in der Groß-Markthalle in der Vorderen Zollamtsstraße, Wien 3. Seit den 1970er-Jahren befindet sich dort das Hotel Hilton. (rei)





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    Fundstück, Zeitreisen

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-01-04 13:47:06
    Letzte nderung am 2018-01-04 13:59:02



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