• 23. Mai 2012

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen

Sie sind hier:


Hauptstadtszene

Zur Karikatur verkommen

  • Warum fällt es ausgerechnet in Wien so schwer, Aktionismus an den Universitäten als politisch relevanten Beitrag ernst zu nehmen?

Die Liste des kategorisch Inakzeptablen ist kurz, aber prägnant: Merkmale eines "ordinär geführten Lokals", also Geschäftsführung und Lohnabhängige, werden abgelehnt. Da dies jedoch nicht einmal die linke Studentenvertretung (ÖH) an der Universität Wien auf Dauer gewährleisten kann, besetzen seit Montag noch linkere Autonome das Studentenbeisel ... weiter




Linke besetzen linkes ÖH-Beisl: Zwar schlafen die Bestzer am Dienstagfrüh noch, doch das Café Rosa in der Währingerstraße ist immernoch in ihrer Hand. - Bettina Figl

ÖH-Café Rosa besetzt

"Verbrennt euer Geld"

  • Etwa zwanzig Autonome besetzen Studentenbeisl der ÖH.
  • Am Montag wurde gekocht, am Dienstag gibt es "feministischen Abend".

Wien. Wer sie sind, wollen sie nicht sagen. Was sie wollen, ist ein selbstverwaltetes Lokal für Menschen, Studenten und Nicht-Studenten. Das war am Montag unter der "Info"-Telefonnummer bzw. auf dem Internet-Kurznachrichtendiens Twitter zu erfahren. Und auch am Dienstag befand sich das Café der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) noch in... weiter




Der Protest der Studenten gegen die autonom eingehobenen Studiengebühren geht weiter - bis vor den Verfassungsgerichtshof. - APAweb / Helmut Fohringer

Studiengebühren

ÖH liefert Studenten Anleitung zur Klage

  • Bescheidbeschwerden in großem Stil.
  • ÖH stellt Vorlagen zur Verfügung. Unterstützung für Studenten beim Gang zum VfGH.

Wien. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) will mit einer Doppelstrategie beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) gegen die von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) propagierte autonome Einhebung von Studiengebühren durch die Unis vorgehen: Einerseits sucht sie derzeit aktiv Studenten... weiter




Analyse

Studiengebühren und kein Ende

Ja, es wird langsam redundant, sich darüber aufzuregen. Aber das Problem ist auch nicht kleiner geworden. Im Gegenteil: Es wird immer absurder. Jetzt hat sich also ein Teil der Universitäten dazu entschlossen, ab Herbst selbständig die letztgültige Studiengebührenregelung wieder einzuführen. Zwar trifft das nicht viele Unis... weiter




Rückhalt verloren hat Schmidinger in der Gebührenfrage. - © APA

Große Unis heben Gebühren ein - ausgerechnet die Uni Salzburg, Heimat von Rektorenchef Schmidinger, nicht

"Viel Verständnis habe ich nicht"

  • Schmidinger im Interview: "Auf eine Koalitionsentscheidung warten wir ewig."

"Wiener Zeitung": Am Dienstag hat sich der Senat der Uni Salzburg mehrheitlich gegen die Wiedereinführung der Studiengebühren ausgesprochen. War das auch ein Votum gegen Ihre Uni-Politik? Heinrich Schmidinger: In gewisser Weise schon. Ich habe mich lange dafür eingesetzt, dass die Entscheidung anders ausgeht... weiter




Kritik an Sparpaket für die Uni Salzburg

  • Verhandlungen über die Leistungsvereinbarungen starten.

Salzburg. An der Uni Salzburg wird es keine Studiengebühren, dafür aber ein empfindlich spürbares Sparpaket geben. Wie Heinrich Schmidinger, Rektor und Chef der Universitätenkonferenz, in einem Brief an die Mitarbeiter angekündigt hat, sollen 1,5 Millionen Euro bei Professoren, Mitarbeitern und Studenten gekürzt und eingespart werden... weiter




Frauenpower nicht nur an der TU Graz: Im Sommer wird die Uni Wien weiblich. Im Bild die Professorinnen Stefanie Lindstaedt, Katrin Ellermann, Annette Mütze und Mihyun Kang. - APAweb / Helmut Lunghammer

Frauenuniversität von 19. bis 22. September 2012 an der Uni Wien

Die Universität wird weiblich

  • Das Programm kommt von den Teilnehmerinnen selbst: Noch bis 3. Juni kann man Ideen zum Thema "Feminismen leben" einreichen.
  • Frauen jedes Alters, jeder Herkunft können mitmachen.

Wien. (fib) "Den Feminismus gibt es nicht" heißt es auf der Homepage der FrauenUni, die heuer von 19. bis 22. September 2012 in Wien stattfindet. Frauenuniversitäten haben in Österreich eine lange Tradition, die in der Vergangenheit jedoch vernachlässigt wurde. 2007 wurde sie wiederbelebt, seither finden sie jährlich in einem anderen Bundesland... weiter




Streit um ältesten selbstverwalteten Kindergarten eskalierte

ÖH Uni Wien hat neuen Betreiber für ÖH-Kindergarten

Wien. Die ÖH Uni Wien hat einen neuen, privaten Betreiber für den Kindergarten am Standort Altes AKH gefunden. Der Verein "wachsen_werden_sein" befinde sich in Gründung und habe mit seinem "studiengerechten Konzept" überzeugt, hieß es mitte Mai in einer Aussendung. Eine demokratische Mitgestaltung durch die Eltern werde weiterhin möglich sein... weiter




21. bis 25. Mai 2012 - ÖH

Woche der freien Bildung 21. bis 25. Mai

Technik und Musik für Jedermann

  • Vorlesungen werden nach draußen verlegt und Aktionen sollen den Stellenwert der Bildung verdeutlichen.

Wien. Relativitätstheorie und Nukleartechnik, zwischendurch Musik-Qigong und abends eine Party, bei der gemeinsam Linux installiert wird. Es liest sich wie der Stundenplan eines Genies, doch an sie richten sich diese Veranstaltungen nicht primär. Dafür sollen Menschen die sonst am Bau oder im Verkauf arbeiten von dem Programm der ... weiter




Eine Demonstrantin bei den Protesten der ÖH Salzburg am 15. Mai 2012 gegen autonome Studiengebühren an der Uni Salzburg. - APAweb / FRANZ NEUMAYR

Senat stimmte mit 15:10 für kostenloses Studieren

Uni Salzburg gegen Wiedereinführung der Studiengebühren

Salzburg. Das Studium an der Universität Salzburg wird auch im kommenden Wintersemester für alle Studierenden gratis bleiben: Der Senat der Hochschule hat am Dienstagnachmittag mit 10:15 Stimmen den Antrag von Rektor Heinrich Schmidinger - er ist auch Vorsitzender der Universitätenkonferenz (uniko) - auf Wiedereinführung von Studiengebühren... weiter




zurück zu WZ:Bildung


Werbung



Beliebte Inhalte



Das verwaiste Stadion in der kosovarischen Hauptstadt Prishtina könnte bald wieder mit Leben erfüllt werden. - Rosner
  • Überraschende Entscheidung des Welt-Verbands "ein großer Schritt" für Kosovo.
  • weiter
  • 31
  • Update vor 30 Min.

Die Trackshittaz sind vorzeitig ausgeschieden. - APAweb/EPA/Jörg Carstensen
  • Europa wollte nicht mit dem Popo wackeln.
  • weiter

 - APA (Pfarrhofer) Der Dritte Nationalratspräsident Graf ist mit Vorwürfen im Zusammenhang mit einer Tätigkeit in einem Stiftungs-Vorstand konfrontiert...weiter

Tausende Schlecker-Beschäftigte hängen in der Luft. - APAweb/epa/Jochen Lübke
  • Gläubiger können Zerschlagung noch diese Woche veranlassen.
  • weiter

Christian Ortner. - © www.godany.com
  • Wer am Land wohnt, in der Stadt arbeitet und sich das subventionieren lässt, privatisiert den Nutzen und vergesellschaftet die Kosten...
  • weiter

  • Bild einer Explosionsdruckkammer in geheimer Militäranlage Parchin aufgetaucht.
  • weiter

Haimo L. Handl ist Politik- und Kommunikationswissenschafter.
  • Das unreife Verhalten der Briten beim Thronjubiläum ihrer Königin weist Parallelen zu jenem der Anleger beim Facebook-Börsengang auf.
  • weiter

Strache verwies darauf, dass die "Zahl der verhaltensauffälligen Schüler" wachse und es auch immer wieder zu Attacken gegen Lehrer komme. Doch Fehlverhalten dürfe "nie mittels 'Tätschn' oder anderer Gewalt sanktioniert werden", hielt der FP-Chef fest. - APAweb/AP
  • Gewaltverbot ist gesetzlich verankert.
  • weiter





Porträt Emilie Flöge, 1902
Gustav Klimt
Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

Werbung