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  • Artikel vom 15.02.2012, 18:14 Uhr

Konjunktur

Update: 15.02.2012, 18:29 Uhr
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Wirtschaft in Euro-Ländern und EU Ende 2011 geschrumpft


  • Frankreich stemmte sich überraschend gegen den negativen Trend.

Wien/Luxemburg.



In den 17 Euro-Ländern ist die Wirtschaftsleistung Ende 2011 gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat mit. Im dritten Quartal war die Wirtschaft noch um 0,1 Prozent gewachsen.

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Das BIP in den 27 EU-Ländern sank im vierten Quartal ebenfalls um 0,3 Prozent. Zuletzt hatte es europaweit im Frühjahr 2009 ein Minus gegeben, damals betrug es 0,2 Prozent.

Im gesamten Jahr 2011 stieg das BIP im Euro-Raum um 1,5 Prozent. Dazu trug der starke Jahresstart mit 0,8 Prozent plus bei, auch danach wurden noch moderate Zuwächse von 0,2 und 0,1 Prozent verzeichnet. Erst zum Jahresende kippte der Trend. Besonders stark im Abwärtssog befand sich Ende 2011 das hoch verschuldete Portugal, dessen Wirtschaft mit minus 1,3 Prozent so stark schrumpfte wie in keinem anderen Euroland. Ein Mini-Wachstum von 0,2 Prozent verbuchte Frankreich. Finanzminister Francois Baroin sieht sein Land auf gutem Weg, 2012 das von der Regierung erwartete Wachstum von 0,5 Prozent zu schaffen.

Aus dem in der Rezession steckenden Griechenland lagen keine Zahlen im Quartalsabstand vor. 2011 schrumpfte die griechische Wirtschaft um 6,8 Prozent, hatte die nationale Statistikbehörde am Dienstag in Athen bekanntgegeben.

Österreichs BIP ging im vierten Quartal um 0,1 Prozent zurück, nach 0,2 Prozent Plus davor. Wifo-Experte Marcus Scheiblecker sieht nur eine geringe Gefahr einer Rezession: Selbst wenn Österreich ein weiteres Quartal zurückfallen sollte, werde sich das Land spätestens zur Jahresmitte wieder erholen. Deutschland - Haupthandelspartner Österreichs - legte zum Jahresende mit minus 0,2 Prozent ebenfalls eine Wachstumspause ein. Für das Gesamtjahr 2011 bestätigte das Statistische Bundesamt das BIP-Wachstum von 3 Prozent.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-02-15 18:20:16
Letzte Änderung am 2012-02-15 18:29:36


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