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  • Artikel vom 15.02.2012, 12:58 Uhr

Bühne

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Russisch für Anfänger


Von Mathias Ziegler
  • Die Echten präsentieren sich in ihrem elften A-Capella-Kabarettprogramm in Höchstform.

Drei von vier Echten: Chris Kisielewsky, Stephan Gleixner und Franz Alexander Langer. - © Markus Schwarz

Drei von vier Echten: Chris Kisielewsky, Stephan Gleixner und Franz Alexander Langer. © Markus Schwarz

Elftes Jahr - elftes Programm. Das A-Capella-Quartett Die Echten hat es diesmal auf eine russische Wodka-Party verschlagen. Und weil sie sich "verhört" haben (so auch der Titel des neuen Programms), müssen sie am Ende etwas ganz anderes singen als gedacht.

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Aber der Reihe nach: Zunächst erleben wir Die Echten bei der Probe für den Gig, den eine dubiose russische Pyramidenverleihfirma in Auftrag veranstaltet. Und von Beginn an machen sie dabei das, was sie am besten können: Sie spielen mit Worten, texten bekannte Lieder um und beweisen wieder einmal, was für tolle Instrumente die Stimmbänder sein können. Und so kommen die Fans in den folgenden zweieinhalb Stunden voll auf ihre Kosten. Nicht zuletzt, weil Stephan Gleixner, Alexander Wartha, Chris Kisielewsky und Franz Alexander Langer stimmtechnisch absolut einwandfrei agieren und ihre Slapstick-Einlagen punktgenau platzieren, wenn sie über kaputte Autos lamentieren, Disco-Hits der 1970er wiederbeleben, über Nikotinabhängigkeit und It-Girls diskutieren, wehmütig an einschlägige Mehrwertnummern-Hotlines zurückdenken oder Mobiltelefone verfluchen. Inhaltlich ist die Palette so breit, dass jeder im Saal irgendwo einhaken kann.

Man könnte den vier Künstlern höchstens vorhalten, dass sie sich auffallend häufig mit Evergreens aus früheren Programmen über Lücken im Storyboard hangeln. Andererseits sind es genau die Lieder, die das Publikum schon wieder vermisst hat und ohnehin noch einmal hören will. Insofern können Die Echten eigentlich gar nichts falsch machen. Und sie tun es auch nicht.

Die Echten: Verhört

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Kabarett, Die Echten

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Dokument erstellt am 2012-02-15 13:05:05


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