• 23. Mai 2012

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CDs

Carl Orff: Gisei – Das Opfer. Wergo, 1 DVD, ca. 29 Euro.

Orffs jugendlicher Geniestreich

Orff, Carl: Gisei - Das Opfer

(eb) "Gisei - Das Opfer" ist das Werk eines Achtzehnjährigen. Selbstverständlich hat Carl Orff zu diesem Zeitpunkt seinen auf Repetitionen und rhythmischen Impulsen basierenden Eigenstil noch nicht entwickelt. Dennoch: Man stelle sich vor, Orff hätte keine "Carmina burana" geschrieben und keine "Antigonae" - er hätte just im Stil von "Gisei"... weiter




Improvisationen zum Mitdenken - Universal

de Lucía, Paco: En Vivo

Paco de Lucía ist alles andere als ein Purist, was ihn zum weltweit bekanntesten Flamencomusiker gemacht hat. Dass er allen Ausflügen vom Jazz bis zur Filmmusik zum Trotz jederzeit die Traditionen Andalusiens abrufen kann. Die Instrumentierung überrascht jene, die Flamenco auf Gitarre und Kastagnetten beschränkt sehen... weiter




Die wundersame Rückkehr der kalifornischen Band Spain.

Spain: The Soul of Spain

Die Bedeutung einer Band bemisst sich gerne danach, ob und wie oft ihre Songs von anderen Künstlern gecovert werden. So gesehen sind Spain aus Kalifornien wohl so etwas wie ein One-Song-Wonder. Als 1995 ihr erstes Album erschien, "The Blue Moods of Spain", das schnell zu einer der wichtigsten Platten des sogenannten Slowcore avancierte... weiter




Dave Gahan (l.) und "Soulsaver" Rich Machin. - Steve Gullick

Mit Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan haben die Soulsavers eine neue Gaststimme gefunden: "The Light The Dead See" vertont Erlösungssehnsucht mit Gospelchören.

Soulsavers: The Light The Dead See

Als Nachfolger von Mark Lanegan als Gaststimme bei den Soulsavers und solchermaßen für ein schweres Erbe qualifizieren Dave Gahan vor allem zwei Dinge: Zum einen blickt der besser als Sänger der britischen Pop-Institution Depeche Mode und seit 2003 auch als Solokünstler bekannte Wahl-New-Yorker ebenso wie Lanegan auf eine bewegte (Drogen-)Karriere... weiter




Still Flyin’: On A Bedroom Wall

Still Flyin’, 2004 von Sean Rawls als gut 15-köpfiges Kollektiv in San Francisco gegründet, präsentieren sich auf ihrem zweiten Album rundum erneuert: Wo auf "Never Gonna Touch The Ground" vor drei Jahren noch Indie-Rock mit Reggae-Grooves verschmolz, um auch über die Beigabe fröhlicher Surfgitarren einen knallbunten Happy-Sound zu erzeugen... weiter




Radical Face: The Family Tree - The Roots

Es ähnelt beinahe schon einem heroischen Akt, in Zeiten von iTunes und YouTube etwas vorzulegen, was man einst Konzeptalbum nannte. Ben Cooper aus Florida treibt es mit seinem Soloprojekt jetzt sogar so weit, drei zusammengehörige Alben zu veröffentlichen, die sich alle dem "Stammbaum" einer fiktiven Familie aus dem 19. Jahrhundert widmen... weiter




Xavier de Maistre: Notte Veneziana.  Sony Classical, 1 CD, ab 18 Euro

Luftiger Ausflug nach Venedig

de Maistre, Xavier: Notte Veneziana

(dawa) Ein Hauch von venezianischer Grandezza liegt in der Luft. Mit Antonio Vivaldi, Giovanni Pescetti und Alessandro Marcello finden sich die alten Stars der mächtigen Mittelmeerrepublik ein. Allerdings nicht im üblichen Gewand. Bevor bearbeitungsgeplagte Klassikhörer aufschreien: Der französische Harfenist Xavier de Maistre ist für seine... weiter




Aus Portland, Oregon: das Quartett Tu Fawning mit Sängerin Corinna Repp (2. v. l.). - Foto: Alicia J. Rose

Die amerikanische Band Tu Fawning verbindet auf ihrem neuen Album, "A Monument", Sentiment und Emotion mit einer starken visuellen Perspektive.

Tu Fawning: A Monument

Es ist erst ein knappes Jahr her, als Tu Fawning mit ihrem Debütalbum "Hearts On Hold" im wahrsten Wortsinn aufhorchen ließen: Das darauf Gehörte unterschied sich einigermaßen signifikant von dem, was die Indie-Szene ansonst in ihren Bauchläden anbietet: Polyrhythmen afrikanischer und asiatischer Provenienz... weiter




Coronas, The: Closer To You

In ihrer Heimat Irland, wo 2009 ihr Album "Tony Was An Ex-Con" herauskam, sind sie schon eine große Nummer. Nun, mit dem in diesen Tagen erscheinenden Nachfolger "Closer To You", soll über England hinweg der Kontinent erobert werden. Die Chancen dafür stehen gut, denn der melodiöse Power-Pop-Rock, den das Quartett im Stile von U2 oder Snow Patrol... weiter




Hawley, Richard: Standing At The Sky’s Edge

Dem Sänger und Gitarristen aus Sheffield eilte jahrelang eine Reputation voraus, der sein Erfolg bei der breiten Öffentlichkeit nicht wirklich gerecht wurde. Nach seinem vielgepriesenen Album "Truelove’s Gutter" (2009), das mit großartigen Songs, Sentiment und atmosphärischer Dramatik prächtig ausgestattet war und mit viel Schmelz in der Stimme... weiter




Stattliche Stilikone: Beth Ditto im Kreis ihrer Band. - Foto: Sony Music

Konsequent in Richtung Massenkompatibilität: Gossips neues Album "A Joyful Noise"

Geschwitzt wird noch

  • Gossip ist keine Rockband mehr, aber Beth Ditto ist die bessere Madonna.

Damit wir das gleich zu Beginn erledigen: Ja, sie ist noch immer dick. Sehr dick. Die Rede ist von Beth Ditto, in Eigendefinition "fette Lesbe", zwischenzeitlich Stilikone und beruflich Frontfrau der Popband Gossip. Hierzulande wurde sie einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als sie sich in einem denkwürdigen Augenblick bei "Wetten dass . ... weiter




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  • Am 2. Juni im Gasometer in Wien.
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Pallas Athene, 1898
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Öl auf Leinwand

Vergessenes wurde wiederentdeckt. Im Naturhistorischen Museum freut man sich über die Belebung des Museums durch die Arbeit des Künstlers Daniel Spoerri. (Im Bild: "Austernschabracken-Pferdeskelett-Spießbock-Kümmerer" von Spoerri.) Blick auf das Werk "Sevilla-Series, No. 1, Tapir" des Künstlers Daniel Spoerri im Rahmen der Ausstellung "ein inkompetenter Dialog?" im Naturhistorischen Museum in Wien. Die Ausstellung ist vom 23. Mai bis 17. September 2012 zu sehen. (21. Mai)
Siehe auch: http://bit.ly/JrMvnU

Ein Demonstrant zeigt der berittenen Polizei das Victory Zeichen.  Hunderte Amerikaner gingen am Wochenende auf die Straße, um gegen den NATO-Gipfel in Chicago zu protestieren. Das amerikanische Model Lydia Hearst posiert für die Kamera.

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