Der Ermittler kommt in die Stadt, um herauszufinden, warum es in der Firma, der hier mehr oder weniger alles gehört, in den letzten Monaten so viele Selbstmorde gab. Mit der Untersuchung kann der Ermittler jedoch nie beginnen. Kaum angekommen, legen ihm bizarre, namenlose Menschen alle möglichen Steine in den Weg. Er schlittert von einer kafkaesken Situation in die nächste; bald irrt er, wie in einem Albtraum gefangen, völlig verständnis- und orientierungslos durch die surreale Stadt.
Beim Leser weicht anfängliche Amüsiertheit schon bald dem Gefühl der Beklemmung. Wo ist der Ermittler und mit ihm der Leser gelandet? In der Hölle? Wo sonst könnte jede Verbindung zu anderen Menschen gekappt, wo dem Leben jeder Sinn geraubt worden sein? Warum befolgen die Menschen in diesem autokratischen System sogar die unsinnigsten Anweisungen von oben? Ein verstörender Roman.