"Wollen Sie überfahren werden?", schrie mich vor kurzem ein Autofahrer an. Seine Frage geht mir seither nicht mehr aus dem Kopf. Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Auf dem Weg zur Arbeit, auf einer der vielen Einbahnstraßen im zweiten Bezirk, kam mir der Lieferwagen des besagten Autofahrers entgegen... weiter
Ich gestehe: Ich fahre mit den Öffis. Und das eigentlich sehr gerne. Auch, wenn mitten im Sommer mal die Heizung läuft. Oder ein Oberleitungsschaden zu Verspätungen von 45 Minuten führt – deswegen wohne ich ja in der Stadt, um in so einem Fall auf ein anderes öffentliches Verkehrsmittel ausweichen zu können... weiter
Ich gestehe: Ich gehe. Und ich fahre Rad. Und so habe ich als Radfahrerin und als Geherin mit anderen Radlern und Gängern zu tun. Und während ich als Rad-Nutzerin immer mehr Möglichkeiten habe, werden meine Fortbewegungsmöglichkeiten als Fußgängerin immer mehr beschnitten. Denn Schanigärten werden nicht auf der Straße aufgebaut... weiter
"Hat Madame noch irgendeinen Wunsch?" fragt der Herr vom Bordservice im Zug, obwohl ich ihm kurz zuvor bereits ein Kaltgetränk um 2,90 Euro abgekauft hatte. "Ich bin jetzt länger nicht da", schickt er noch hinterher. Ich lehne dankend ab. "Wunschlos glücklich?" "Na ja ", antworte ich leise und entlasse Monsieur mitsamt seinem Trolley ins weitere... weiter
Wenn der Morgen damit beginnt, dass man völlig genervt von einem brüllenden Kind ist, das sich nicht und nicht beruhigen will und das nicht einmal sein eigenes Kind ist, dann hat sich Folgendes zugetragen – im 14. Bezirk, im Breitenseer Viertel. Das eigene Kind sitzt im Kinderzimmer und verweigert alle fünfzehn Langarm-Shirts... weiter
Das Abenteuer begann schon nach fünf Minuten. Wir wollten die kalte Wienerstadt verlassen, luden den Fiat am Matzleinsdorfer Platz in den Autoreisezug nach Livorno und setzten uns in das Beste, was die ÖBB auf der Strecke zu bieten haben: in das Dreier-Schlafwagenabteil. Dort war es kalt, und es blieb kalt. Meine Frau bemerkte es als erste... weiter