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  • Artikel vom 06.02.2012, 13:33 Uhr

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Update: 07.02.2012, 15:36 Uhr
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Ekelprüfung in den Semesterferien

Haus des Meeres lockt mit "Dschungelcamp"


  • Schaben, Tausendfüßler und Skorpion berühren.
  • Bis 17. Februar täglich um 10 und 16 Uhr.

Wien. Für ein bisschen Dschungelfeeling muss man nicht in die Ferne schweifen: Unter dem Motto "Das große Krabbeln - oder Dschungelcamp für alle" gewährt das Haus des Meeres in Wien einen Einblick in die Welt der Insekten. Bis 17. Februar präsentieren Tierpfleger täglich um 10 und um 16 Uhr Schaben, Tausendfüßler, Gespenstschrecken, Gottesanbeterinnen oder Skorpione. Anfassen ist ausdrücklich erlaubt.

Information

Die Möglichkeit zum "Begreifen" der Insekten gibt es bis
einschließlich 17. Februar täglich um 10 und um 16 Uhr. Von Montag, 6. 2.,  bis Freitag, 10. 2., stehen außerdem täglich um 11 Uhr Äffchen- und um 13.30 Uhr Koi-Fütterungen am Programm.


Wer sich traut, kann jetzt die Fauchschaben hautnah fauchen hören.

Wer sich traut, kann jetzt die Fauchschaben hautnah fauchen hören.Dr. Michael Mitic Wer sich traut, kann jetzt die Fauchschaben hautnah fauchen hören.Dr. Michael Mitic

Mit der Wiener Variante des "Dschungelcamps" soll  Jung und Alt die Scheu von Insekten genommen werden. "Wir versuchen, den Besuchern die Insektenwelt ein bisschen näher zu bringen", erklärte Tierpfleger Michael Deuschlinger der APA.

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Tausendfüßler, Gottesanbeterin, Skorpion
Bei den Kleinen kam das Insektenstreicheln am Montag jedenfalls gut an. "Es war witzig und hat Spaß gemacht", beschrieb die sieben Jahre alte Katharina das Gefühl, einen Tausendfüßler zu halten. Der zehnjährige Alexander beobachtete unterdessen eine Gottesanbeterin, die auf seiner Hand krabbelte: "Es kitzelt ein bisschen." Besonders mutig war die 15-jährige Jessica. Sie wagte es, einen Kaiserskorpion in die Hand zu nehmen. Furcht hatte sie keine - im Gegenteil: "Mich faszinieren Skorpione."

Der Riesen-Schnurfüßer ist fast so lang, wie der Unterarm des Kindes.

Der Riesen-Schnurfüßer ist fast so lang, wie der Unterarm des Kindes.Dr. Michael Mitic Der Riesen-Schnurfüßer ist fast so lang, wie der Unterarm des Kindes.Dr. Michael Mitic

Tierpfleger Deuschlinger betonte, dass der gezeigte Skorpion - wie auch die anderen Insekten - ungefährlich seien: "Man muss sich keine Sorgen machen, die Tiere beißen nicht." Der Kaiserskorpion sei eine der ruhigsten Skorpionarten, die es gebe. Der Stachel sei nicht giftig -  jedoch könnten Menschen auf den Stich allergisch reagieren. Aus diesem Grund wird das Hinterteil vom Pfleger fixiert, wenn das Tier auf der Besucherhand sitzt.

Bei den beiden Terminen - vormittags und nachmittags - gibt es beim Dschungelcamp jeweils andere Insekten zu sehen, "damit der Stresslevel für die einzelnen Individuen nicht hoch ist", erklärte Deuschlinger. Jedoch hätten die Insekten keine Angst vor neugierigen Zweibeinern: "Der Mensch ist für diese Tiere im wesentlichen wie ein großer Ast."




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2012-02-06 13:35:00
Letzte Änderung am 2012-02-07 15:36:07


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