Wien. Nach U-Bahn-Stationen, Cafés und Restaurants sind es nun die Wiener Taxis, aus denen Raucher verbannt werden. Konkret darf ab Jänner in keinem Taxi mehr geraucht werden, wie Konsumentenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Montag mitteilte. Die Regelung ist Teil eines Pakets, das mit den Sozialpartnern ausverhandelt wurde und der höheren Qualität dienen soll. So müssen künftig auch Blindenführhunde befördert werden.
Ein Jahr später, ab 2013, müssen alle eingesetzten Fahrzeuge (derzeit 4500) mit einer Klimaanlage ausgerüstet sein. Neuzugelassene Taxis müssen bereits ab April 2012 den Emissionsgrenzwerten Euro 5 entsprechen. Sie sind damit bei den Emissionsstandards an die höchste Gesetzgebungsstufe gebunden. "Mit der Euro-5-Norm für Taxis ist Wien europaweit führend", betont Martin Wagner, Jurist der MA63 (Gewerbe- und Ernährungswesen).
Falls ab Jänner in einem Taxi doch noch geraucht wird, droht eine Verwaltungsstrafe - dreimal im Monat finden laut Wagner Schwerpunktaktionen durch Polizei, Magistrat, Finanz und Eichamt statt. Zusätzlich sind Privatdetektive der Taxi-Innung als Mystery Shopper unterwegs.
Die Innung erregte vor kurzem mit einem anderen Thema Aufsehen: Die neue Smartphone-Applikation "myTaxi" mache den Funkzentralen Konkurrenz, weil einige Taxler beide Dienste in Anspruch nehmen. Die Konkurrenzklausel in den Verträgen mit den Funkzentralen verbietet das jedoch. Taxler, die sich darüber hinweggesetzt haben, sind laut Innung gekündigt worden.
App macht Funk Konkurrenz
In Deutschland ist Doppelfunk allerdings seit Jahren erlaubt. "Die Klausel ist wettbewerbswidrig", sagt Alexander Mönch von "myTaxi". Der Taxiservice habe eine Beschwerde bei der Bundeswettbewerbsbehörde eingereicht.
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Stadtgebiet Wien, Zwischen Strassenkreuzung Arsenalstraße und Strassenkreuzung Gürtelauffahrt geänderte Verkehrsführung, Baustelle bis 20.11.2013, Linksabbieger in die Adolf-Blamauer-Gasse gesperrt; Linksabiiegen in die Landstraßer Hauptstraße ist nur über Ersatzfahrbahn möglich