• 23. Februar 2012

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen

Sie sind hier:


  • Artikel vom 08.09.2011, 15:59 Uhr

Mensch

Update: 08.09.2011, 16:09 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Jeder siebente Infarktpatient stirbt im ersten Jahr


Von Alexandra Grass
  • Sterberisiko durch Therapietreue und gute Akutversorgung zu senken.
  • Therapiepass soll Unterstützung geben.

Wien. Trotz Standardtherapie stirbt jeder siebente Patient schon innerhalb des ersten Jahres nach einem Herzinfarkt. Entscheidend für ein solches Schicksal sind die medizinische Akutbetreuung innerhalb der ersten zwei Stunden sowie Therapietreue und ein gesunder Lebensstil, erklärte Kurt Huber, Kardiologe am Wilhelminenspital in Wien, am Donnerstag.

Werbung

Nach einem Herzinfarkt sollte die Kontrolle von Blutdruck, -zucker und Cholesterin mit Medikamenten oberste Priorität haben. Vor allem der Blutplättchentherapie, die verhindert, dass sich Blutgerinnsel bilden, die die Herzkranzgefäße verschließen, kommt besondere Bedeutung zu. Wird auf die Einnahme der Arznei vergessen, kann es innerhalb weniger Tage zum erneuten Infarkt kommen.

Ein entsprechender Therapiepass, erstellt vom Österreichischen Herzfonds, soll künftig Infarktpatienten vor allem im ersten Jahr unterstützend begleiten. Er erinnert an regelmäßige Kontrolluntersuchungen und gibt Tipps für einen gesunden Lebensstil.

Die Experten fordern auch mehr psychologische Betreuung für die Betroffenen. Nur das Wiener Hanusch-Krankenhaus verfügt über eine psychokardiologische Ambulanz. Zwar gibt es in den Rehabzentren diesbezügliche Angebote - das Optimum wäre aber eine psychologische Beratung über ein ganzes Jahr hinweg, meint Huber.




Schlagwörter

Medizin, Gesundheit, Herzinfarkt

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2012
Dokument erstellt am 2011-09-08 16:06:02
Letzte Änderung am 2011-09-08 16:09:03


Beliebte Inhalte



Der Stolz des Cern: Blick in den LHC-Tunnel bei Genf. - © EPA
  • Für Anfang März ist die Bekanntgabe neuer Forschungsresultate angekündigt.
  • weiter

Natürliche Evolution: Zivilisation ist ihre Veränderung. - © © Frank Krahmer/Corbis
  • Ethische Fragen zu medizinischen Entwicklungen: Keine Grenze ist objektiv.
  • weiter

Sonnenchronik: Nun steigt die Dauer der lichten Tage rasch und stark an, vom 1. mit 11 Stunden 4 auf 12 Stunden 50 Minuten am 31...weiter

Rund 20 Stück der Raubwanzen der Gattung "Rhodnius" sind kürzlich am Department für Neurobiologie der Uni Wien eingetroffen. Die bis zu einigen Zentimeter großen Tiere zählen zu den wichtigsten Überträgern der Chagas-Krankheit. Infektiös ist ihr Kot, der durch den Stich oder über die Schleimhaut des Auges in den menschlichen Organismus gelangt. - APAweb/AP
  • 20 Raubwanzen der Gattung "Rhodnius" sind kürzlich am Department für Neurobiologie der Uni Wien eingetroffen. Insekten übertragen Chagas-Krankeit.
  • weiter

  • Insgesamt hätten sie 1.200 Stunden an 238 Stellen nach den Tieren gegraben und danach deren Gestalt sowie das Erbgut untersucht, berichten die Biologen.
  • weiter




Werbung



Schlagwörter



Bilder des Tages

Christina Fernández, Präsidentin von Argentinien, seit Dezember 2007 im Amt.

Der wohl berühmteste Karneval findet in Rio de Janeiro statt. Mitglieder der Samba-Schulen präsentieren ihre kunstvollen Kostüme. Die  Zimmer im Hotel Sacher sind neu adaptiert worden. Die Farbgebung ist mit unter anderem Creme, Mintgrün oder Taupe heller als zuvor.

Dauerfrost sagt gar nichts, am Ende beaupten die Meteorologen ja doch, dass es ein ganz durchschnittlicher Winter war. Im manchen Regionen Deutschlands gibt es noch andere Indizien dafür, dass sich Fauna und Flora ändern: Entlang des Rheins etwa werden Papageien heimisch. In Wiesbaden, Köln und Heidelberg flattern freilebende Halsbandsittiche schon seit Jahren durch die Parks. Ein schwieriger Gang - Christian Wulff mit seiner Frau Bettina vor seiner Rücktrittsrede im Schloss Bellevue.

Werbung