Sonnenchronik:

Im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien 23 zieht an diesem Mittag die helle Schattenmitte der Lochscheibe am Nordmast über den Fuß des Schrägmastes und die Querspange mit der Aufschrift MÄR 20 samt Widdersymbol. Damit ist die Tagundnachtgleiche erreicht und die Sonne sollte so lange über wie unter dem mathematischen Horizont - je 12 Stunden - verweilen. Aber wegen der Zählung der Taglänge vom Erscheinen bis zum Verschwinden des Oberrandes der Sonnenscheibe im mathematischen Horizont und der Lufthülle, welche die Sonnenscheibe um rund ihren Durchmesser hebt, dauert dieser lichte Tag bei uns 12 Stunden 11 Minuten.
Im Freiluftplanetarium wird das durch die Kerbe in den Querarmen der östlichen und westlichen Sonnensäule angezeigt, wo aus Sicht von der Himmelsmitte in der Spitzenplattform der Oberrand der Sonnenscheibe wirklich erscheint bzw. verschwindet. Die Mittagshöhe am Tagundnachtgleichentag ist durch die mittlere Tafel am Südpfeiler bezeichnet.
Mondchronik: Am Abend des 1. zeigt sich der Mond hoch nahe Süden und kurz nach dem Ersten Viertel im Stier schon mehr als halb erleuchtet. Er zieht dann und auch wieder am 29. mit dem Stier in höchster Bahn vom Auf- bis zum Untergang. Jetzt zeigen sich im Fernglas an der Lichtgrenze niedrige Formationen durch den Schattenwurf plastisch. Von Tag zu Tag treten immer neue Einzelheiten ins Sonnenlicht, bis sich im Vollmond die dunklen Ebenen im Überblick zeigen. Das Kapitel "Mond" im Begleitband des Planetariums enthält interessante Beobachtungsbeispiele für das freie Auge und das Fernglas (Zusendeauftrag: Eingang von 13,30 Euro auf PSK 93 053 136, BLZ 60000).
Am 4. zeigt uns die Libration, welche die dunklen Ebenen gegen den Mondrand perspektivisch schwanken lässt, das kleine Mare Crisium so randnah als möglich. Neben Mars finden wir den Mond am 7., am 8. ist der Vollmond im Löwen mit librationsbedingt randfernem Nordpol eingetreten. Seine Erdnähe durchläuft der Mond am 10. in der Jungfrau und steht tags darauf beim Saturn. In niedrigster Bahn zieht er am 14. im Schlangenträger über den Himmel. Am 17. liegt der Fleck Grimaldi der Libration wegen randnah, aber randfern könnten wir deshalb am 20. den Mondsüdpol sehen. Als zarte Altlichtsichel sehen wir den Mond am 21. tief in der östlichen Morgendämmerung letztmals vor dem Neumond am 22. Am 23. taucht er tief in der westlichen Abenddämmerung als Neulichtsichel wieder auf. Am 25. steht er unweit Jupiter. In Erdferne steht er unweit der strahlenden Venus am 26. im Widder. Am 29. finden wir ihn zum zweiten Mal im März in höchster Himmelsbahn im Stier und am 30. erreicht er nochmals das Erste Viertel - in den Zwillingen.
Ein charakteristisches Merkmal der Tiere ist nämlich ihre nach oben geöffnete Nasenöffnung. Von bekannten Arten unterscheiden sie sich vor allem durch...weiter
Nun geht auch einer der profiliertesten deutschen Forstexperten den Jägern an den Kragen. Er zielt aber nicht nur neidig auf deren Privilegien...weiter