Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

Einfallsreich blickte man einst auf Expeditionen: Arktisfahrer Payer traf Pinguine (Karikatur), Weltumsegler feierten im Orkan Kaisers Geburtstag (Gemälde). - © Quelle Bild l.: "Der Floh", 10. Februar 1895; r.: Hermine Proschko (Hrsg.), "Jugendheimat", Bd. 8 (Graz 1894)

Altösterreichische Expeditionen

Wenn Pinguine am Nordpol grüßen

  • 1882ff lachte die k.u.k. Welt über Forschungsreisende - oder griff sie an.
  • Nicht nur 133 Jahre zurückgeblättert.

Habent sua fata libelli, heißt es in der Sprache der alten Römer. Aber nicht allein Bücher bzw. Büchlein haben ihre Schicksale. Auch Zeitreisengeschichten ist zuweilen ein eher eigentümliches Fatum beschieden. So wurde die Tüftler- Gemeine im Oktober auf Entdeckungsreise nach Franz-Joseph-Land eingeladen... weiter




 - © Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Der feuerfeste Mann

Er trank siedendes Öl , aß brennenden Speck und badete seine Füße in flüssigem Blei: Der "russische Feuerkönig" Paul Schwarzenberg war in den 1830ern bekannt als der Mann, der nicht verbrennt. Er füllte große Häuser mit Pyrotechnik-Tricks, aber auch (wie auf dieser Anzeige aus der "Wiener Zeitung" vom 1... weiter




Wien im 18. Jh. - streng bewacht. In der Vorstadt patrouillierte der Nachtwächter, in der Stadt beäugte Wachpersonal den kleinsten Streit an einem Stand. - © Bilder aus: Hermann Oberhummer, Die Wiener Polizei, Band I, Wien 1938 (die teilwiedergegebenen kolorierten Stiche stammen von G. E. Opitz)

Mediengeschichte

Majestätsbeleidigung im "Diarium"3

  • 1725 verbot man unserem Blatt die beliebteste Rubrik.
  • Nicht nur 290 Jahre zurückgeblättert.

Was bisher geschah: Ende 1721 verlor Verleger Johann Baptist Schönwetter das kaiserliche Privileg zur Herausgabe unseres Blattes, das damals "Wie n erisches Diarium" hieß. Landesherr Karl VI. hatte plötzlich eine hohe Abgabe für Gazetten ("Arrha") ersonnen - zur Finanzierung des gediegenen, mit Prunksaal auszustattenden Neubaus für seine... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 1. Juni

Zeitreisen-Nuss Numero 346

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 346 1. FRAGE: Das einstige Pola heißt jetzt wie und gehört nun zu welchem Staat? Für Tüftler: Wie nutzte man den Hafen in k.u.k. Zeit? Nutzten ihn schon die Römer so? Welche Inseln liegen in der Nähe? Was erinnert dort... weiter




Einsendeschluss 4. Mai

Kleine Nuss Nro. 345

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 345. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 4. Mai) zum THEMA: Der Hofbibliothek-Bau am Wiener Josefsplatz. Spezialfragen: Wer erstellte die Pläne? Wann baute man? Wann war Bau-Ende? Unter welchem Architekten? Welches Gemälde im Haus brachte den Aufstieg welchen Malers? Was zeichnet den Prunksaal aus? Wieviele... weiter




Gemeine

Literat A. Bäuerle (1786- 1859). - © Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Depeschen

22. April: Ein Abend für Zeitreisende1

Liebe Gemeine ! Das Team des Geschichtsfeuilletons wünscht frohe Ostern und dankt stellvertretend für alle Festtagsgrüße Tüftlerpaar Rath, Wien 7 , für das schöne Billett! Nun die Details zum bereits angekündigten Vortrag: Am Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr , werden im Bezirksmuseum Hietzing (Wien 13... weiter




Begegnungszone Praterstern mit Tegetthoff-Säule um 1937 (l.), ganz links wohl das Busch-Kino im Gebäude des ehemaligen Panoramas; rechts: Plan aus 1909, in Blau die Straßenbahnlinien. - © Foto: Wiener Linien. Kartenausschnitt: Archiv. Repros: M. Ziegler

Eine Leopoldstädter Kreuzung

Der Admiral im Verkehrsmeer

  • Sieben Wege führten schon im 18. Jh. zum Wiener Praterstern.
  • Tegetthoff-Statue stand einst in der Mitte des Platzes.

Wo heute Tag und Nacht der Verkehr rauscht, hörte man einst wohl nur das Rauschen der Auwälder. Die Metamorphose der kaiserlichen Jagdgründe vor den Toren der Residenz zum Verkehrsknoten mitten in Wien beschäftigte die Gemeine im Rahmen einer Spezialnuss (KARTEN GELESEN Nro. 343). Auf die Frage, wie sich der Praterstern im heutigen 2... weiter




Erst kurz im Amt , ließ Kaiser Franz Joseph I. Venedig 1849 bombardieren, u.a. mit Ballons. Bild v. L. Querena zeigt Kirche St. Geremia. - © Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Die "Serenissima" unter den Habsburgern

Aus Jubel wurde Verzweiflung2

  • Venedig als Spielball der Mächte.
  • Österreich brachte neue Hausnummern.
  • Zur Orchidee der Nro. 344.

Ja, Franz Joseph hat die "Serenissima", wie Venedig genannt wird, gesehen, beantwortet Neo-Zeitreisender Harald Hohenecker, Wien 12 , eine Teilfrage der Orchidee Nro. 344. Das erste Mal besuchte der Regent die Lagunenstadt "am 18. September 1845", bestätigt Mag. Robert Lamberger, Wien 4 . 1856 "noch einmal, mit seiner Frau"... weiter





18. April 1815
18. April 1815

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