Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

Paolo Renier, Doge 1779-1789, in voller Pose. Denkt er an den Skandal um ein in dunkle Tiefe entschwundenes Schiff? - © Quellen: Ill. Konv.--Lexikon (u.a. Leipzig 1870ff)/W. Christian, Allg. Weltgesch., Fürth 1898/Archiv

Betrugsskandal

Warum das Traumschiff kenterte1

  • Ein Polit-Krimi, in dem auch Joseph II. agierte, drohte 1785 Venedig in einen Krieg zu ziehen.
  • Nicht nur 230 Jahre zurückgeblättert.

Venezia, Venezia! Die geschichtsträchtige Lagunenstadt zieht seit Jahrhunderten Menschen aus aller Herren Länder an. Was liegt für uns Zeitreisendenäher, als einmal durch die Republik Venedig von anno dazumal zu gondeln? Als Ausflugsboot und Zeitmaschine dient uns bei dieser Visite natürlich die nun bald 312 Lenze zählende "Wiener Zeitung";... weiter




Fundstück

Einen Krapfen für ein Herz1

Für eine Schüssel voll Krapfen, so wie sie diese Reklame am 1. Februar 1865 in der "Wiener Zeitung" zeigte, soll einst ein hungriger Handwerksbursche beinahe seine Seele an den Teufel verkauft haben - laut einer Sage um das Krapfenwaldl im heutigen 19. Wiener Bezirk. Eines der düstersten Kapitel in der Historie des Faschingskrapfens hierzulande... weiter




Über den Kongress (ob.) erfuhr das Volk (unten: Glacis beim Getreidemarkt) fast nichts. - © Bilder: Gemälde u. Drucke der Zeit/Lithographie J. Schmutzers

1814/15

Keine Zeile zum Wiener Kongress1

  • Zeitungen hatten es 1814/15 schwer. Alles war geheim.
  • Nicht nur 200 Jahre zurückgeblättert.

Am Dinstag, den 3. Januar 1815 , berichtete die "Wiener Zeitung" zum bis dahin wichtigsten Ereignis rund um den Wiener Kongress keine Silbe - wie alle anderen europäischen Blätter. Aus begreiflichem Grund: Erst an diesem Tag schloss man in der Donaumetropole ein brisantes Geheimabkommen, das neue blutige Konflikte auf dem Kontinent entfesseln... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 30. März

Zeitreisen-Nuss Nro. 344

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 344 1. FRAGE: Wer floh 1756 aus Venedigs Bleikammern und wurde so breit bekannt? Für Tüftler: Wessen Sohn war er? Trat er als Adliger auf? Warum kannte er die Wiener Polizei? Berichten seine Memoiren darüber? Wo starb er? Wann kam sein Bruder... weiter




Einsendeschluss 2. März

Kleine Nuss Nro. 343

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 343. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 2. März) zum THEMA: Österreichs Grenzen nach dem Wr. Kongress. Spezialfragen: Wurden alle Landverluste von 1809 ersetzt? Wo ging 1809ff die Grenze durch OÖ? Wann kam die Stadt Salzburg wieder zu Österreich? Wer wollte das verhindern? Erhielt Norditalien im k.k... weiter




Gemeine

Die Freude war sicher groß, als Marie Antoinette 1781 den Sohn Louis Joseph auf die Welt brachte. Auch Ludwig XVI. (l. mit Orden) strahlte. - © Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Ludwig XVI.

Dringend notwendige Aufklärung1

  • Joseph II. in Paris nur menschlich erfolgreich.

Ärztliche Schweigepflicht war anscheinend im 18. Jahrhundert nicht weit verbreitet, zumindest wenn es um Thronfolger ging. So drangen unzählige Gerüchte rund um die Geschlechtsteile Louis XVI. von Frankreich bis nach Wien. Genauso wie Joseph II. ging die Gemeine für die Nuss Nro. 339 daran, Genaueres zu erfahren... weiter




Dr. Maria Montessori (1870-1952) und eine Lernszene schmückten ab dem Jahr 1990 Vorder- und Rückseite des italienischen 1000-Lire-Geldscheins. - © Repros: M. Hackenberg

Maria Montessori

Schönschreiben im Armenviertel

  • Eine Ärztin revolutionierte die Erziehung.
  • Zustände in Kinderheimen um 1900 katastrophal.
  • Zur Frage 1 der Nro. 342.

Zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl" solle der Nachwuchs werden. Dr. Helmut Zemann, Kaisersdorf , zitiert ein Erziehungsideal, nach dem Johanna Haarer, eine vom NS-Regime geförderte Medizinerin, ihr Kompendium "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" verfasste. Bis in die 1960er war ihre lieblose Erziehungsfibel in hoher Auflage zu haben... weiter




In 48 Stunden : Von der Küste zum Viktoriasee. - © Zigaretten-Sammelbild o.J./Archiv. Repro: Iris Friedenberger

Ostafrika in der Kolonialzeit

Meterspur aus Blut und Eisen

  • Per Bahn beherrschten die Briten Ostafrika.
  • Bau der "Lunatic Line" forderte viele Menschenleben.

Auf einer gewöhnlichen Gartenbank, die vorne an die Lok geschnallt wurde, reiste Winston Churchill 1907 auf der nagelneuen Uganda-Bahn durch Ostafrika. Die Reise von Mombasa am Indischen Ozean, vorbei am Kilimandscharo, bis zum Viktoriasee, schwärmte er, sei "so einfach und sicher wie eine Fahrt von London nach Wien"... weiter






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