Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.


Depeschen

Ein großer Schritt für die Menschheit: Die "Déclaration" der französischen Nationalversammlung im 18. Jahrhundert. - © Archiv. Repro: Tatjana Sternisa

Menschenrechtserklärung

Kein Platz für das Weltereignis?

  • Nicht nur 225 Jahre zurückgeblättert
  • Wie die Erklärung der Menschenrechte 1789 in der ganzen Monarchie durch die "WZ" publik wurde.

In welchem Alter schreiben Zeitungsleute am ehesten mit ihrem Herzblut? Der Cicerone des Geschichtsfeuilletons ist felsenfest überzeugt: Etwa 30 muss ein Journalist, eine Journalistin sein, um für eine gute Sache Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen. In diesem Lebensabschnitt ist man schon erfahren, droht aber noch nicht in Routine zu verfallen... weiter




Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Schlafen auf dem Esstisch

Bauspekulation ist ein altes Übel in Wien. Nicht zuletzt in der Ära des Vormärz wurden verstärkt Häuser mit billigen Wohnungen abgerissen und Neubauten mit teuren Unterkünften geschaffen, um die Einnahmen der Hausherren zu steigern. Dazu kam, Hand in Hand mit der Industrialisierung, ein rasanter Bevölkerungszuwachs. Mitte des 19. Jh... weiter




Auf dem Streitwagen präsentiert sich links oben Ramses II. (Bild aus 19. Jh.). Daneben altägyptische Gemälde: Ein früherer Pharao (Amenophis I., ganz r.) und Gattin. Wandbilder unten: Fischer im Pharaonenreich (l.), Migranten suchen um Aufnahme im Land an. - © W. Christian, Allg. Weltgeschichte, Fürth 1898/K. Faulmann, Ill. Cultur-Geschichte, Wien etc. 1881

Das Land der Pyramiden

Der alte Löwe und die Beute am Nil

  • 125 Jahre zurückgeblättert, Jahrtausende zurückgeschaut.
  • Ägyptens Weg in und nach den Ären Ramses’ II. und III.

Sagt Ihnen der Wüstenprinz bzw. "Der Wüstenprinz" etwas? Sie tippen auf Karl May, wenn Sie den unten faksimilierten Buchtitel mustern? Fehlanzeige: Den adligen Sohn der Wüste bzw. einschlägigen Romanhelden schuf ein weniger bekannter deutscher Autor. Sein der Jugend gewidmetes Werk (Erstdruck 1891) spielt vor Jahrtausenden am Nil... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 3. November

Kleine Nuss Nro. 339

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 339. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 3. Nov.) zum THEMA: Joseph II. in Frankreich (vgl. Kopfnuss auf dieser Seite). Spezialfragen: Wann genau kam Joseph? Wie lange war er zu Besuch? Reiste er als Kaiser? Was ist eine Phimose? Warum war sie mit Anlass zur Tour? War Joseph im Land mit Ideen konfrontiert... weiter




Nuss

Zeitreisen-Nuss Nro. 338

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 338 1. FRAGE: Lebten die Menschen auf dem Gebiet des heutigen Österreich vor etwa drei Jahrtausenden a) in der Kupferzeit, b) in der Bronzezeit, c) in der Eisenzeit? Für Tüftler: In welchen Unterabschnitt der Epoche fallen die Jahre um 1000 v... weiter




Gemeine

Etrich-Taube aus Papier, nachgebaut von DI Heinz Mattanovich. - © Foto: H. Mattanovich

Depeschen

Ein E-Mail, eingegangen um 17:03

Viele werden die Unstimmigkeit schon bemerkt haben: Beim Einsendeschluss der Nuss Nro. 336 passierte ein Malheur. Mit dem 4. August wurde der Termin genau eine Woche zu spät angesetzt, einige Antworten zur Frage 1 (Hannibal) sowie zur Orchidee (Erzherzog Johann) konnten daher nicht mehr in die Zusammenstellungen aufgenommen werden - Pardon! Als... weiter




Archimedes’ Tod, Gemälde von Thomas Degeorge (1815). - © Repro: Iris Friedenberger

Kraut und Rüben

Neuzeit und Antike - Szenen in Moll1

Noch heute steigen Dr. Luitgard Knoll, Wien 19 , Tränen auf, wenn sie das Volkslied "Es ist ein Schnitter, heißt der Tod" hört. Das "Kraut und Rüben" des Vormonats, das diese Zeile als Titel trug, ließ bei der Zeitreisenden Erinnerungen an düstere Zeiten aufkommen. "Auch während des (Anm.: Zweiten Welt-)Krieges fand am Ende jedes Schuljahres im... weiter




"Stammvater des Zündhölzchenwesens" A. M. Pollak und seine Wiener Fabrik (um 1870). - © Technisches Museum Wien (ob.)/Wien Museum

Zündholzgeschichte

Wie ein Lauffeuer um die Welt1

  • Mit Zündhölzern reüssierte A. M. Pollak international.

Als der Geologe Dr. Ferdinand Hochstetter an Bord der 1857 gestarteten "Novara" nach Neuseeland kam, fand er - sehr erstaunt - bei den indigenen Stämmen Zündwaren der österreichischen Marke Pollak. Wie waren diese Produkte bis ans Ende der Welt gelangt? Und wie war dieser Fabrikant zum damals bedeutendsten Zündwarenhändler der Erde geworden? A(a... weiter





22. September 1814
22. September 1814

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Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte eine Stunde lang die verschiedenen Institutionen, die auf dem IKG-Campus im Wiener Prater, unter einem Dachgeführt werden: Krippe, Kindergarten, Volksschule, Wiener Mittelschule, AHS. Die Trophäe des 2014 Ig Nobelpreis bei der Verleihung in der Harvard Universität am 18. September.

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