Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

"Ertappt!" heißt dieses Bild zur Historie Salzburgs, auf dem in der Luther-Bibel Lesende gestellt werden. - © Bild: Austria, Parsch bei Salzburg 1933; Repro: Moritz Ziegler

Emigration

Salzburger im Land der Indianer

  • Wie vertriebene Protestanten nach 1732 in der Neuen Welt Fuß fassten.
  • Nicht nur 280 Jahre zurückgeblättert.

Wir schreiben das Jahr 15 v. Chr. und blicken auf eine neue Provinz Roms: Ganz Noricum ist in der Hand von Kaiser Augustus. Ganz Noricum? Nein, an der Salzach wehren sich keltische Einheimische erbittert gegen die Eindringlinge aus dem Süden! Und schicken den sich durchs Tal wälzenden Angreiferscharen steinerne Grüße - schwere Felsbrocken stürzen... weiter




 - © WZ-Faksimile: Iris Friedenberger

Fundstück

Glockengeläut und Donnergrollen

Unglücksmeldungen wie folgende las man gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der "Wiener Zeitung" noch häufig: Am 27. Juni 1885 "schlug der Blitz . . . in das Haus des Fischermeisters Johann Stipek, tödtete den im Wohnzimmer anwesenden neunjährigen Sohn . .. und zündete den Dachstuhl." Für das Jahr 1893 hielt ein Bericht "der k.k. priv... weiter




Jung-Theoderich um das Jahr 460 in Konstantinopel vor Kaiser Leo I. - © Alle Bilder dieses Artikels: Jugend-Album, 29. Jg., Stuttgart o. J. (=1880)/W. Christian, Allgemeine Weltgeschichte, Fürth o. J. (=1898)/zitierte Zeitschrift. Repros: Iris Friedenberger

Odoaker und Ottakring

Späte Rache am großen Theoderich1

  • Die Jahre um das Ende Westroms und Spuren nach Wien.
  • 115 Jahre zurückgeblättert, ca. 1500 Jahre zurückgeschaut.

Zuallererst Kompliment nach Bayern bzw. Rimsting am Chiemsee an die Förderer der lokalen Historie Wolfgang Dettendorfer und DI Johann Nußbaum ! Und damit wandern wir bereits auf dem Rätselpfad, der sich durch diese Zeitreisengeschichte schlängelt; bei deren Titelzeile drängt sich ja die Frage auf, welcher Weg von Rimsting anno 2015 zu den Jahren... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 31. August

Kleine Nuss Numero 349

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 349. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 31. Aug.) zum THEMA: W. Penn, ein "heiliges Experiment" und die Indianer. Spezialfragen: Trägt Pennsylvania seinen Namen? Wann trat W. P. welchem verfolgten Bekenntnis bei? Wie kam er in Amerika zu Land? Wer siedelte in diesem Gebiet? Verhandelte W. P... weiter




Einsendeschluss 3. August

Zeitreisen-Nuss Numero 348

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 348 1. FRAGE: Am Rande welcher italienischen Stadt befindet sich Theoderichs Grabmal? Für Tüftler: Ist Theoderichs Stadt-Palast authentisch? Welche Kirche Theoderichs ist in der Nähe? Welche Kunst macht die Stadt einmalig? Hat hier ein anderer... weiter




Gemeine

Die Erd’ ist aufgegangen, die gold’nen Sternlein prangen - Blick vom Mond auf blauen Planeten; l. Hundsstern-Bewohner; r. Kreaturen aus H. G. Wells’ "Krieg der Welten" (o.) und "Die ersten Menschen auf dem Mond". - © Bilder: Gulliver Revived... London 1787/Archiv. Collage: M. Szalapek

Außerirdisches

Volksbelustigung auf dem Mars

  • Ungeheuer, Riesen, edle Wesen.
  • Tüftler sichteten Aliens von gestern.

Nun, gar so schlecht klingt das mit dem Leben auf dem Mars ja gar nicht, vielleicht kann man dort sogar Ski fahren . . . Das könnten Leserinnen und Leser der "WZ"-Abendausgabe "Wiener Abendpost" am 7. September 1892 gedacht haben. Das Blatt berichtete von verschneiten Bergen und von Seen auf dem Nachbarplaneten... weiter




Der Mars, ein nussloser Planet. - © Bild: Guy’s Elements..., 1864

Kraut und Rüben

Gemeine steigt nicht ins Raumschiff

Eine holländische Stiftung will angeblich bis 2025 erste Siedler auf den Mars schießen. Ohne Retourticket. 200.000 Freiwillige sollen sich beworben haben (mittlerweile kursiert auch die Zahl 2.761). Die Zeitreisen interessierte, ob auch aus der Gemeine jemand auf den roten Planeten emigrieren würde. Die Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen: ... weiter




Frankfurt am Main war bis zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches eine "Freie Stadt". - © Bild: Archiv. Repro: Philipp Aufner

Mitteleuropa Ende des 18. Jahrhunderts

Ein heiliges römisches Chaos1

  • Römisches Reich war 1789 komplexer Staatenbund . . .
  • . . . mit freien Reichsstädten und Königreich Böhmen.

Als einen "Alptraum der Kartographen" bezeichnet Mag. Hermann Hayn, Ma. Enzersdorf , die Konstellation des Heiligen Römischen Reiches (HRR) und gibt ihm auch sogleich den Spitznamen "Heiliges Römisches Durcheinander Deutscher Nation". Durch dieses Chaos kämpften sich besonders wackere Tüftler anlässlich der Kartennuss aus Nro. 346... weiter






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