Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

Ziel früher Kinderblätter war liebevoller Umgang mit der Jugend wie im Bild links und Weckung des Interesses am Buch wie bei dem Mädchen im Bild rechts. - © Bilder: Amalie Schoppe, Die Winterabende ..., Lpz. (1827)/Genrebild (Teil) des Wr. Malers Franz Eybl (1806-1880)

Jugendliteratur

Ein großes Journal für die Kleinen

  • 1781 kam ein Stück Aufklärung nach Wien und half mit, Verständnis für
  • Kinder zu wecken.
  • Nicht nur 235 Jahre zurückgeblättert.

Erwachsene sehen die Welt anders als Kinder, doch alle Erwachsenen waren einmal Kinder. Warum gibt es zu wenig Verständnis für die Kleinen? Oft wohl, weil Erwachsene seit der Kindheit ein Binkerl mit sich schleppen, das ihnen ihr Leben erschwert oder als Binkel gar vergällt. "Mirko und Franca" heißt eine berührende Erzählung... weiter




Fundstück

Bedrohliche Donauwellen1

Mancher Gefahr musste die Donaudampfschifffahrt in den Anfangsjahren trotzen. So drohte der Eisstoß im Februar 1830 in Floridsdorf den Rumpf des ersten Dampfers "Franz I." zu zerdrücken. Doch das Unheil blieb aus; im Juli konnte das Schiff feierlich vom Stapel laufen. Es folgten bald weitere Exemplare... weiter




Wenn der Chirurg (l.: Idealbild, 18. Jh.) kam, dann nicht ohne allerlei Gerät. Kranke (wie die Patientin r.) erwartete manche Beschwerlichkeit. So wurde neben kräftigem Aderlass oft die Klistierspritze (ganz r.) eingesetzt. - © Bilder: Altkolorierte Kupferstiche der Zeit/Repros: Moritz Ziegler

Medizingeschichte

Ein Schnupfen und recht viel Blut1

  • Wie Ärzte einst Englands König Georg II. traktierten.
  • Nicht nur 280 Jahre zurückgeblättert.

Wie schnell doch die Zeit beim Zeitreisen vergeht! Das meint jedenfalls Ihr Cicerone, der Sie, liebe Leserin, lieber Leser, heute speziell begrüßt - nämlich im 17. Jahrgang des Geschichtsfeuilletons. Tüftlerinnen und Tüftlern der ersten Stunde mag es wie dem Zeitreisenschreiber vorkommen, dass der 1... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 28. März

Zeitreisen-Nuss Numero 356

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 356 1. FRAGE: Kinder zu schlagen, wurde in Österreich a) Anfang der 1960er, b) in den 1970ern und 1980ern oder c) erst Anfang des 21. Jahrhunderts gesetzlich verboten? Für Tüftler: In welcher Schrift ging Sigmund Freud auf das Prügeln eines... weiter




Einsendeschluss 29. Februar

Kleine Nuss Nro. 355

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 355. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 29. Feb., ein Schalttag!) zum THEMA: Kalenderreformen. Spezialfragen: Wer reformierte vor über 2000 Jahren unseren Kalender? Wer vor über 400 Jahren? Wann war das jeweils genau? Was halfen Schalttage? Welche Länder führten wann den nun gültigen Kalender ein? Wann feierte... weiter




Gemeine

Der Kartograph und Verleger Abraham Ortelius (1527-1598) und eine Karte aus dem von ihm herausgegebenen Atlas "Theatrum Orbis Terrarum" (1570); am unteren Rand ist die Stadt Antwerpen eingezeichnet. - © Bilder aus zit. Werk/Archiv

Antwerpens Blüte im 16. Jahrhundert

Metropole der Handabschneider2

  • Die flandrische Hafenstadt war einst das Zentrum der Kartographie.
  • A. Ortelius und G. Mercator stellten erste Atlanten her.

In jene Stadt, in der man auch heute noch auf Schritt und Tritt über abgeschnittene Hände stolpert, begab sich die Gemeine für ihre Recherchen zur Kartennuss aus Nro. 354: Antwerpen. Was es mit den abgetrennten Gliedmaßen in der Stadt an der Schelde auf sich hat, erfuhr Zeitreisenmedicus Dr. Manfred Kremser, Wien 18 ... weiter




Architekt DI Dr. Erich Schlöss (1920-2016). - © Fotos: privat

Nachruf

Wir trauern um DI Dr. Erich Schlöss

Ein Zeitreisender der ersten Stunde und verdienstvolles Gemeine -Mitglied ist von uns gegangen: Am 18. Jänner verstarb Architekt DI Dr. Erich Schlöss knapp vor seinem 96. Geburtstag. Seine fachkundigen und ebenso sympathischen Zuschriften pflegte Dr. Schlöss meistens per Fax in die Redaktion zu schicken... weiter




Die "Goldene Operettenära" verdankte das Theater an der Wien seiner Direktorin Alexandrine von Schönerer. - © Bilder: Archiv

Alexander Girardi & Alexandrine von Schönerer

Komiker im Clinch mit Direktrice

  • Alexandrine von Schönerer bewies ihr Führungstalent im Wiedner-Theater.
  • Schauspieler Girardi löste 1896 eine Reform des "Irrengesetzes" aus.
  • Zur Orchideenfrage der Nro. 354.

Es ist ein gar denkwürdiges Stück Alt-Wien, das uns gegenwärtig so sonderbar zwischen den modernen Zinskasernen an der Wienzeile anguckt, ein interessantes Capitel Theatergeschichte hat sich in diesen alten Mauern abgespielt ..." - 1901 leiteten diese Zeilen einen Artikel zum 100. Geburtstag des Theaters im späteren 4... weiter





12. Februar 1816
12. Februar 1816

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