Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

Quellenforscher F. Kurz (links); unten Bindenschild plus Wappen des Landes (1490); rechts Bauernpaar im 19. Jahrhundert in OÖ. - © Bilder: Die ö.-u. Monarchie in Wort und Bild ("Kronprinzenwerk"), Bd. OÖ und Salzburg, Wien 1889/Archiv

Wissenschaftliche Geschichtsschreibung in OÖ

Ein obderennsischer Fährtenleser2

  • Oberösterreichs Historiographie hat einen Vater: Franz Kurz (1771-1843).
  • Nicht nur 205 Jahre zurückgeblättert.

Obderennsisch - längst ist das Wort nicht mehr in Gebrauch, aber es lässt uns einen Hauch Geschichte spüren. Geschichte des Landes ob der Enns. In Epochen wuchs das obderennsische Gebiet, bis es 1779 mit dem Innviertel erstmals etwa den heutigen Umfang gewann. Bald darauf fing die wissenschaftliche Erkundung der Historie Oberösterreichs an.Am 29... weiter




- © WZ-Faksimile: I. Friedenberger

Fundstück

Das willenlose Pferd1

"Dieses willenlose Pferd hat (...) den Vorzug, dass es (...) nie scheu wird (...). Es ist immer gesattelt und gezäumt, braucht kein Futter, keinen Thierarzt". So warb eine 1869 in Wien publizierte Broschüre für das Fahrrad, damals "Velociped". Als Vorläufer gilt das 1817 von Karl Drais entwickelte Laufrad "Draisine", weshalb man heuer den 200... weiter




Ein inniges Paar, gemalt im Jahre 1909 von Henri Rousseau. - © Repro (Farben verstärkt): Philipp Aufner

Zivildienst anno 1976

Philemon und Baucis am Steinfeld

  • Ein berührendes kleines Fest vor dem großen Fest 1976.
  • Ins 20. Jahrhundert geblickt und 160 Jahre zurückgeblättert.

So ein Mist! Der vor Kälte bibbernde, in ein weißes Mäntelchen gehüllte junge Mann am Steuer schimpfte wie ein Rohrspatz. Der Motor des alten Kastens sprang nicht und nicht an. Stand die in aller Herrgottsfrüh angesetzte Dienstfahrt unter einem Unstern? Der Beifahrer war auch nicht fit zum Anschieben... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 27. Februar

Kleine Zeitreisen-Nuss Nro. 367

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 367. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 27. Feb.) zum THEMA: Stift St. Florian - geistliches und geistiges Zentrum. Spezialfragen: Welches Märtyrergrab liegt eventuell bei der Stiftskirche? In welcher Zeit wurzelt das Stift? Welchem Orden gehört es seit wann? Hat dieser Bezug zu Martin Luther? Neben F... weiter




Einsendeschluss 30. Jänner 2017

Zeitreisen-Nuss Numero 366

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 366 1. FRAGE: Wann lebte Henri Rousseau? War der naive Maler auch ein naiver Mensch? Für Tüftler: Wie heißt das oben auf der Seite (teil-)abgedruckte Gemälde? Wer sind Frau und Mann auf dem Bild vermutlich? War Picasso Freund R.s? Wann stellte R... weiter




Gemeine

Das Schicksal des unglücklichen Werther (hier mit Lotte) entfachte eine regelrechte Lesesucht. - © Bild: Archiv/Repro & Kolorierung: Ph. Aufner

Werthers Leiden

Liebeskummer in Gelb und Blau1

  • Goethe landete 1774 einen Verkaufserfolg.
  • Lessing zeigte sich besorgt.

Den Zuschriften aus der Gemeine nach zu urteilen, lässt sich leicht sagen, welche Landkarte aus der Zeitreisen-Rubrik KARTEN GELESEN im Jahr 2016 die beliebteste war: Jene Kartographie der Liebe, die in der Oktober-Ausgabe (Nro. 364) präsentiert wurde. In diesem 1777 publizierten allegorischen Reich... weiter




Kulturmensch und Bonvivant Jérôme Bonaparte brannte mit Elisabeth Patterson (r. o.) durch; eheliches Glück verdankte er Katharina von Württemberg (r. u.). - © Bilder: Archiv

Jerome Bonaparte

Westphalens Exkönig Bonaparte1

  • Napoleon wollte seinen kleinen Bruder Jérôme im Militär sehen.
  • Als "König Lustig" lag diesem Feiern näher.
  • Zur kleinen Nuss Nro. 363.

Gewiss blieb es nicht nur bei einem einzelnen entnervten Seufzer, den der jüngste Spross der Familie Bonaparte dem ehrgeizigen Napoleon entlockte. Anlass, dem geschwisterlichen Augenrollen nachzuspüren, gab die kleinen Nuss Nro. 363, die den Blick des Tüftlerkreises auf die Raffinessen und Eskapaden von Jérôme Bonaparte richtete - der übrigens... weiter




Malerischer Blick auf Burg und Martinsdom in Preßburg um 1823. - © Zeichnung: Captain Batty /Repro & "WZ"-Spezial-Kolorierung: Philipp Aufner

Bratislava einst

Hauptstadt auf Wunsch des Adels

  • Preßburg als Notlösung.
  • Burg, Palais und Gärten zeugen von früherer Pracht.
  • Zur Orchidee der Nro. 364.

Ich hatte einen Onkel, der ist in Österreich geboren, hat in Ungarn studiert, in der Tschechoslowakei gearbeitet und ist in Deutschland gestorben. Dabei ist er sein Leben lang nie aus Preßburg herausgekommen." Diesen Witz mit viel Wahrheitsgehalt erzählte Karl Farkas gerne. (Anm.: 1939 bis 1945 war die Slowakei "Schutzstaat" des Hitler-Reiches... weiter





20. Januar 1817
20. Januar 1817

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