Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint prinzipiell in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

Depeschen

Charmante Post in Altwien (gr. Bild). Leiste l., v. ob.: Antiker Wagen (auch für Briefe); Weltpostvereinpioniere H. v. Stephan (l.) und E. Borel, dazwischen Haus der Gründung 1874 in Bern; früher Postdampfer. - © Bilder: Österreichs Post . . . (Wien, ca. 1930)/Post-Büchel für 1910

Philatelie

Mit Lupenblick zum Liebesglück

  • Wie das Sammeln von Briefmarken einst Ehen stiftete.
  • Nicht nur 120 Jahre zurückgeblättert.

Ehe wir uns heute mit einer vergilbten "Wiener Zeitung"-Ausgabe in den rasanten Weltpostverkehr des späten 19. Jh.s stürzen, wollen wir einen gummierten Nebenpfad einschlagen - zu den frühen Philatelisten. Was faszinierte diese Pioniere an ihrer Liebhaberei? Zog sie nur Sammelwut an? Das damals in ganz Mitteleuropa angesehene "Illustrirte... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Die Vermessung der Glatze

Es gibt Probleme , die die Menschheit seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden plagen. Haarausfall zum Beispiel. Vor allem der Männerwelt bereitet das Übel seit jeher Kopfzerbrechen, im Biedermeier genauso wie heute. Mit dieser Anzeige, die am 25. Juli 1842 in der "WZ"-Reklamebeilage "Allgemeines Intelligenzblatt" geschaltet wurde... weiter




Pfleglinge einer die Mutterstelle vertretenden Helferin auf dem Titelkopf der Zeitschrift des Kinderschutzvereins. - R.: Beistand in begüterter Familie. - © Bilder: Archiv A.S. (Zeitschriftenkopf-Schmuckfarbe: "WZ" 2017)/Renata Beutner, Erzählungen für Mädchen (Bilder: R. Wehle), Stuttgart o.J. (= um 1900)

Armut in k.k. Landen

Die Kinderwelt von Cisleithanien7

  • Eine Milchfrau in Ottakring, ihre drei Kleinen - und ein Abschiedsbrief.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

War die k.u.k. Monarchie ein Völkerkerker? Musste der Vielvölkerstaat daher zerbrechen? Nun, so einfach bzw. vereinfacht liegen die Dinge sicher nicht. Das Donaureich war keine Haftanstalt für Nationen. Die westliche Reichshälfte, nach dem kleinen Grenzfluss Leitha oft Cisleithanien genannt, sicherte ihren Völkern immerhin per Verfassung... weiter




Nüsse

Einsendeschluss 28. August

Kleine Zeitreisen-Nuss Nro. 373

KLEINE ZEITREISEN-NUSS NRO. 373. Erbeten sind LESERBEITRÄGE (Einsendeschluss: 28. August) zum THEMA: Österreichs Briefmarken. Spezialfragen: Wann kamen die ersten? In welchen Währungen gab es seither Marken? Was sind Zeitungsmarken? Erschienen ab 27. April 1945 einheitliche Marken? Wann in den 1960ern tagte der Weltpostkongress in Wien... weiter




Einsendeschluss 31. Juli

Zeitreisen-Nuss Numero 372

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 372 1. FRAGE: Wie viele Klassen hatte die in Cisleithanien eingeführte Bürgerschule? Für Tüftler: Wann kam diese Schule auf? Wie viele Volksschulklassen waren vor Eintritt in die Bürgerschule zu absolvieren... weiter




Gemeine

Zwei Welten in New York: Prachtbau der Public Library 1920 im Norden der Stadt; fünf Kilometer südlich ein geschäftiger Markt auf der Mulberry Street um 1900. - © Bilder: Archiv. Repros: Ph. Aufner

New York um 1910

"Träneninsel" nur für die Armen

  • Ellis Island wurde 1890 Anlaufstelle für Immigranten.
  • Bauboom in der Großstadt seit 1900.
  • New York als Einwandererziel um 1910.

Es ist heute kaum mehr rekonstruierbar, wie sich die tausenden Einwanderer aus Europa gefühlt haben, die im frühen 20. Jahrhundert nach Nordamerika kamen. Mit der Beantwortung der Kartennuss der Nro. 368 zeichnet die Gemeine ein Stimmungsbild von damals. Beeindruckend waren für Neuankömmlinge in New York sicher die "sogenannten Himmelskratzer"... weiter




Beleuchtung, Musik und fröhliche Gäste: Das Erfolgsrezept für "grottige Partys". Das "Grottenfeldpostamt 81" stempelte 1915 die links z.T. eingerückte Karte. - © Bilder: Th. Ender (1793-1875), Der Dom der Adelsberger Grotte, Auktionshaus im Kinsky, Wien/Postkarte: Archiv Dr. G. Jungmayer

Adelsberger Grotte

Tropfsteinhöhle mit Tanzbetrieb

  • Das Adelsberger Naturwunder bot zu k.k. Zeiten Festsaal und Postamt.
  • Höhlenforscher Adolf Schmidl war 1848 Redakteur unseres Blattes.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 370.

Hier ist eine neue Welt - hier ist das Paradies!" Ein gewisser Lucas Čeč war begeistert, als er die Untiefen des Naturspektakels entdeckte, das u.a. Gegenstand der Zusatzorchidee der Nro. 370 war. Die Gemeine begab sich auf Spurensuche rund um Küllenberg, St. Peter und Adelsberg. Friedrich Faulhammer, Wien 18 ... weiter




2005 feierte das Postamt Küb (rechts) sein 100-jähriges Bestehen; heute befindet sich dort ein kleines Museum. - © Bilder: Postamt Küb (r.)/Archiv. Repros: I. Tulek

Küb bei Payerbach anno 1908

Urlaub mit Telephonanschluss3

  • Ferngespräche von der Rax mit Kurbelinduktor und Klappenschrank.

Zwölf Kronen täglich, also umgerechnet ca. 80 Euro, hat Oskar Ender für das Zimmer in der Pension "Küberhof" für seine vierköpfige Familie bezahlt. Mit Bergblick, versteht sich. Wenn man auf den Balkon trat, konnte man in der Ferne den Gipfel des Schneebergs klar erkennen. Auch die Semmeringbahnstrecke hatte der Direktor der "Wiener Zeitung" -... weiter






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