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Sarajevo Safari: Wie wir Medien eine Story erschaffen haben, die keine ist

18 Min

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30 Jahre nach dem Bosnienkrieg berichten Medien weltweit über die sogenannten Sniper-Safaris: Reiche Ausländer sollen nach Sarajevo gekommen sein und Geld dafür bezahlt haben, um auf Zivilist:innen zu schießen. Wie bei einer Safari. Nur: Stimmt die Geschichte wirklich?

Sandra Vučić und Aleksandra Tulej sind für die WZ nach Sarajevo gereist, um dieser Story nachzugehen. Wir sprechen mit Überlebenden der Belagerung, mit Journalist:innen, die die Fakten recherchiert haben, und mit einer Generation, die an ehemaligen Kriegsschauplätzen aufwächst und versucht, ihre Stadt und ihre Geschichte zu verstehen, ohne dabei die Wahrheit zu verlieren.

Was herausgekommen ist, ist eine Geschichte über Verantwortung. Darüber, wie Medien funktionieren. Darüber, woran wir glauben und wen wir vergessen. Und warum die Gräueltaten des Bosnienkrieges bis heute nachwirken und vielerorts nicht aufgearbeitet sind, und mediale Clickbait-Schlagzeilen niemandem helfen.


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Infos und Quellen

Gesprächspartner:innen:

Edin Subašić: ehemaliger Offizier beim bosnischen Militärgeheimdienst
Haris Imamović: Autor und Kolumnist

Alma Zadić: Nationalratsabgeordnete, Die Grünen

Adelheid Wölfl: Südosteuropa-Korrespondentin unter anderem für Der Standard

Michael Martens: Journalist und Autor

Tara-Michelle Gliha, Studentin aus Sarajevo

Dennis Miskić: freier Journalist

Azem Kurtić: Journalist, Balkan Insight


Das Team dieser Reportage:
Host: Sandra Vučić, Aleksandra Tulej, Dennis Miskić
Redaktion: Sandra Vučić, Robert Jennewein, Dennis Miskić, Chiara Swaton
Chefredaktion: Aleksandra Tulej, Sebastian Pumberger
Kamera: Mirza Mršo, Johannes Jeglitsch
Ton: Josef Umschaid/Johannes Jeglitsch
Edit: Johannes Jeglitsch
Grafik: Nina Thiel
Projektleitung: Stefan Apfl
Produktionsleitung: Philipp Kalny
Im Auftrag der WZ, produziert von Hashtag Media.