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  • vom 24.02.2012, 13:10 Uhr

Veranstaltungen

Update: 08.04.2014, 13:27 Uhr

Alpbach Talks

Alpbach Talks: Wohnen der Zukunft


 Im architektionisch prägnanten Kuppelsaal der TU fand am 5. März ein Alpbach Talk zu Thema "Wohnen der Zukunft" statt.  Herzlich begrüßt Franz Fischler die zahlreich erschienenen Gäste.  Die fast 200 Jahre alte Holzkonstruktion der De L`Ormschen Sichtbogenbinder mit aufgesetztem Mansardendach gibt dem Kuppelsaal ein unverwechselbares Erscheinungsbild und passte als Veranstaltungsort wunderbar zum Thema "Wohnen der Zukunft".  Dieser Alpbach Talk bildet den Auftakt zur Veranstaltung "<a target="_blank" href="http://www.alpbach.org/de/hauptveranstaltung/rethink-wohn-bau-politik/">Re:think | Wohn.Bau.Politik</a>", die von 6. bis 7. März in der Seestadt Aspern stattfindet.  Seitens der Wiener Zeitung begrüßt der Geschäftsführer Wolfgang Riedler.  "Es fehlen zeitgemäße Rahmenbedingungen, die die Politik setzen muss", meint Hans-Jörg Wippel, Managing Partner der wvg Bauträger GmbH.  "Damit das Wohnen der Zukunft auch für jene leistbar bleibt oder leistbar wird, die keine Erbschaft dafür einsetzen können", so Wippel.    "Es gibt keinen Wohnbau mehr, der nicht mit Partizipation arbeitet, keine Baustelle ohne temporäres Kunstkonzept und kein Wohnbau ohne Gemeinschaftsraum", sagte Sabine Pollak, Vizerektorin für Internationales & Genderfragen, Bereichsleiterin Architektur|Urbanistik, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz.  "Ob wir heute noch so einen Wohnbau wie in Alt-Erlaa bauen würden?",  fragte sich Pollak, "Und wie würden wir den bauen? Eine Wohnanlage für 10.000 Menschen am Rande der Stadt?"  Es fehlt an Reibung. "Unsere gebaute Umwelt ist sauber, geordnet und beobachtet.", meint Pollak, und spricht von einer "allumfassenden Fußgängerinnenzonenwohlfühlarchitektur".  Nach dem Vortrag von Sabine Pollak diskutierten:  <span style="font-weight: bold;">Ulrike BÖKER</span>, Bürgermeisterin der Marktgemeinde Ottensheim.  <span style="font-weight: bold;">Christian KÜHN</span>, Professor für Gebäudelehre; Studiendekan, Studienrichtung Architektur und Building Science an der Technischen Universität Wie und; Kommissär für den Österreichischen Beitrag zur 14. Architektur-Biennale 2014 in Venedig.  <span style="font-weight: bold;">Sabine GRETNER</span>, Bereichsleiterin für Gemeinwesenarbeit der Caritas der Erzdiözese Wien.  sowie <span style="font-weight: bold;">Bernd RIESSLAND</span>, Vorstand der Sozialbau AG  und <span style="font-weight: bold;">Sabine POLLAK</span>, Vizerektorin für Internationales & Genderfragen, Bereichsleiterin Architektur|Urbanistik an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz.  Moderiert wurde die Diskussion von <span style="font-weight: bold;">Christian RÖSNER-EL-HELIEBI</span>, Leiter des Ressorts "Wien" der Wiener Zeitung.                                                 



  • Sehenswert (1)





  • IMPRESSIONEN von den

Die Wiener Zeitung und das Europäische Forum Alpbach luden am 5. März 2014 in den Kuppelsaal der TU Wien zu einem "Alpbach Talk" zum Thema

Wohnen der Zukunft - Soziale Innovation zwischen Vision und Realität


Nach Jahren der ökotechnischen Optimierung von Gebäuden, der Diskussionen um Niedrigenergiestandards und steigende Qualitätsansprüche rückt nun die Frage sozialer Innovationen bei Wohnbau und Stadtentwicklung in den Mittelpunkt. Welche Formen des Wohnens braucht eine alternde, eine entsolidarisierte, eine ökonomisch auseinanderdriftende Gesellschaft? Wir erleben gegenwärtig widersprüchliche Trends: Während die Mehrheit der Österreicher noch immer vom Eigenheim im Grünen träumt, ist auf der anderen Seite eine Renaissance des Genossenschaftsgedankens zu beobachten. Während die einen am Ideal der sozialen Durchmischung festhalten, begrüßen andere heimlich die neuen Gettobildungen. Welche Zukunftsszenarios sollen politisch Verantwortliche unterstützen und ermöglichen? Wie sehen Bauträger und Architekten Vision und Realität sozialer Innovationen im Bereich Wohnen?

Wieviel Wohnraum der Wiener braucht, lesen Sie in der Wiener Zeitung.

Diese Ausgabe der Alpbach Talks bildete den Auftakt zur Veranstaltung "Re:think | Wohn.Bau.Politik", die von 6. bis 7. März in der Seestadt Aspern stattfinden wird und schlägt eine Brücke zu den Alpbacher Baukulturgesprächen, die vom 28. bis 29. August im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach stattfinden werden.

Begrüßung:
Caspar EINEM, Vizepräsident, Europäisches Forum Alpbach, Wien
Wolfgang RIEDLER
, Geschäftsführer, Wiener Zeitung GmbH, Wien

Einleitung:
Hans Jörg WIPPEL, Managing Partner, wvg Bauträger GmbH, Wien

Impulsreferat:
Sabine POLLAK, Vizerektorin für Internationales & Genderfragen, Bereichsleiterin Architektur|Urbanistik, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Diskussion:
Christian KÜHN, Professor für Gebäudelehre; Studiendekan, Studienrichtung Architektur und Building Science, Technische Universität Wien; Kommissär für den Österreichischen Beitrag zur 14. Architektur-Biennale 2014 in Venedig, Wien
Sabine POLLAK, Vizerektorin für Internationales & Genderfragen, Bereichsleiterin Architektur|Urbanistik, Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz
Bernd RIESSLAND, Vorstand, Sozialbau AG, Wien
Sabine GRETNER, Bereichsleiterin, Gemeinwesenarbeit, Caritas der Erzdiözese Wien, Wien
Ulrike BÖKER, Bürgermeisterin, Marktgemeinde Ottensheim

Moderation:
Christian RÖSNER-EL-HELIEBI, Leitender Redakteur, Leitung Wien, Wiener Zeitung GmbH, Wien

Die Reihe "Alpbach Talks" wurde ins Leben gerufen, um die offene, zukunfts- und lösungsorientierte Diskussionskultur des Europäischen Forums Alpbach nach Wien zu bringen.



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2014-03-06 13:16:25
Letzte Änderung am 2014-04-08 13:27:11

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