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Wald


Wald

- © Getty Images/Gallo Images

Kulturgeschichte

Mythos Wald16

  • Über Henry David Thoreau und Ernst Jünger, zwei literarische Verfechter eines radikalen Individualismus, die sich tief in die Wälder und ihre jeweiligen Vorstellungen davon zurückzogen. Ein Vergleich.

Henry David Thoreau, dessen Geburtstag sich am 12. Juli 2017 zum zweihundertsten Male jährt, verfasste sein bekanntestes Werk, "Walden" (1854), nachdem er sich für zwei Jahre in die Einsamkeit der Wälder rund um den Waldensee in Massachusetts zurückgezogen hatte... weiter




Manch eine Esche ist widerstandsfähiger als der Rest (o. im Bild ganz linke Esche). Für gewöhnlich werden Blätter, Triebe, Stamm und Rinde befallen (M.). Der Pilz, das falsche weiße Stengelbecherchen, ist weiß und becherförmig (u.). - © IFFF-BOKU

Eschensterben

Kleiner Pilz bringt Eschen zu Fall8

  • In Klosterneuburg hat man mit dem Fällen der Bäume begonnen.

Wien. Er trägt den sperrigen Namen Hymenoscyphus fraxineus, auch falsches weißes Stengelbecherchen genannt, und verhält sich in seiner Heimat Ostasien eigentlich ganz harmlos. Seitdem er aber vor etwa 25 Jahren über den Nordosten Polens über Gütertransportwege kommend seinen Beutezug nach Europa... weiter




Rund 42 Prozent der Landfläche der EU sind mit Wäldern bedeckt. Sie speichern jährlich rund 100 Millionen Tonnen CO2 - etwa ein Zehntel der europäischen Emissionen aus fossilen Energieträgern. - © APAweb / dpa, Julian Stratenschulte

Klimawandel

Europas Wälder geraten unter Druck6

Wien. Wälder gelten als zentraler Faktor zum Schutz des Klimas. Doch in Europa kommen sie als Speicher für das Treibhausgas Kohlendioxid immer stärker unter Druck, alarmieren Experten. In einem Bericht des European Academies Science Advisory Council warnen sie vor dem zunehmenden Verlust der... weiter




Keine oder nur gering geschädigte Eschen innerhalb von stark geschädigten Beständen.  - © Christian Freinschlag, Bezirksforstinspektion Bregenz

Wald

Der stille Tod der Esche21

  • Ein hartnäckiger Pilz setzt dem Laubbaum schwer zu, die Lage ist ernst, aber es gibt einen Hoffnungsschimmer.

Wien. Eigentlich ist die Esche ein sehr widerstandsfähiger Baum: Sie widersteht Hitze, Kälte und Insekten, kann bis zu 50 Meter in den Himmel wachsen und bis zu 300 Jahre alt werden. Wäre da nicht das falsche weiße Stengelbecherchen, ein Mikropilz aus der Gruppe der Schlauchpilze... weiter




Wächst im Mischwald ein Nadelbaum, steigt die Temperatur. - © Fotolia/Martina Berg

Wald

Klimawandel und Bäume7

  • Wälder beeinflussen Lufttemperaturen sehr unterschiedlich.

Berlin. Forscher bestätigen den ersten Eindruck, den Besucher unter Bäumen gewinnen: Ein Buchenwald in Europa, ein Regenwald im Amazonasbecken Südamerikas und ein Urwald in einer Region mit viel weniger Niederschlag auf dem gleichen Kontinent unterscheiden sich stark voneinander... weiter




Eiche zum "Baum des Jahres 2016" gekürt

  • Reagiert flexibel auf sich verändernde Umweltbedingungen

Wien. Der "Baum des Jahres 2016" wird die Eiche sein, teilte das Kuratorium Wald mit. Aufgrund ihrer charakteristischen ökologischen und physiologischen Eigenschaften zeige sie "ein besonders hohes Anpassungs- und Regenerationspotenzial". Die Eiche löst die Weißtanne als Baum des Jahres ab... weiter




Die größten Flächen gingen wider Erwarten im vietnamesischen Mekongdeltaund in Westafrika verloren und nicht in den für zügellose Abholzung berüchtigten Staaten Brasilien und Indonesien. - © APA/dpa/Nicolas Armer

Abholzung

Erde verlor 2014 Waldfläche doppelt so groß wie Portugal2

  • Am schnellsten schritt der Verlust in Kambodscha voran.

Washington. Die Erde hat einer Studie zufolge im Jahr 2014 rund 18 Millionen Hektar Waldfläche verloren. Dies entspreche der doppelten Fläche Portugals und sei der größte Waldverlust seit 2001, wie die US-Online-Plattform Global Forest Watch (GFW) mitteilte... weiter




Kadaververjüngung: Eine Buche holt sich im Urwald Nährstoffe aus dem abgestorbenen Baum. - © J. Kerviel

Wildnisgebiet Dürrenstein

Der letzte Urwaldrest Mitteleuropas9

  • In Bildern: Im Wildnisgebiet Dürrenstein in Niederösterreich liegt der streng geschütze Rothwald.

Wachsen, Altern, Sterben und Verjüngen im Urwaldrest Rothwald in Niederösterreich, von dem der Mensch seit 6.000 Jahren die Finger lässt. Siehe dazu auch: Was vom Urwald übrig blieb Mehr zum Thema im Dossier Wald. weiter




Eine rund tausendjährige Eibe. - © J. Kerviel

Primärwald

Was vom Urwald übrig blieb10

  • Im Rothwald, im Süden des Mostviertels liegt der größte Urwaldrest Mitteleuropas.

Der Mensch lebt vom Wald. Immer schon. Einst lieferte er Proteine in Form von Wild oder Fisch, später Holz, dann fossile Energieträger und heute wird er auch für Futtermittel, allen voran Soja, genutzt. Rodung bleibt bis heute die verbreitetste Form der Waldnutzung... weiter




Eigentum

Wem gehört der Wald?9

  • Mehr als zwei Drittel der Wälder in Österreich gehören privaten Eigentümern. Damit liegt Österreich innerhalb der Europäischen Union nach Portugal auf Platz zwei.

In Österreich ist der Wald fest in privater Hand: An die 82 Prozent der Waldfläche teilen sich rund 145.000 Eigentümer. Allerdings ist der Privatbesitz sehr kleinteilig strukturiert und besteht vor allem aus Bauern- oder Familienwäldern mit einer durchschnittlichen Fläche von 9,2 Hektar pro Betrieb... weiter




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