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Warum Henry Kissinger wichtig war

Genese

Mit Henry Kissinger ist am Mittwoch ein Mann gestorben, der die Weltpolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgeprägte. Für die WZ ein klarer Auftrag, einen – nicht unkritischen – Nachruf zu verfassen.

 Daten und Fakten

  • Henry Alfred Kissinger wurde am 27. Mai 1923 in Bayern geboren, seinen deutschen Akzent legte er nie ganz ab. Er spielte in der Außenpolitik der Vereinigten Staaten zwischen 1969 und 1977 eine zentrale Rolle. Später war er Direktor einer Denkfabrik und schrieb zahlreiche Bücher.

  • Der Kalte Krieg prägte Kissingers Handeln. Es handelte sich dabei um einen Konflikt zwischen zwei politischen Systemen – dem des von den USA angeführten, kapitalistischen Westens und dem kommunistischen Ostblock unter der Führung der damaligen Sowjetunion. Der Konflikt entwickelte sich nie zum offenen Krieg, war aber sehr brisant, weil beide Supermächte bis an die Zähne mit Atomraketen bewaffnet waren. Der Kalte Krieg endete 1989 mit dem Kollaps des Kommunismus und der Sowjetunion.

  • Der Vietnamkrieg begann für die USA 1964. Ziel Washingtons war es, die Ausbreitung des Kommunismus in Asien zu stoppen. Die USA erlitten starke Verluste und zogen sich 1973 sieglos aus dem Konflikt zurück.

Quellen

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