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Ab in die erste Reihe

Genese

Nach knapp vier Jahren in der Wiener Zeitung, entstand in unserer Autorin der Wunsch, das homogene Blattmachen 2017 feministisch aufzumischen. Nach wochenlanger Absprache sowohl mit Redakteurinnen als auch mit Redakteuren, wurde die Initiative der Chefredaktion präsentiert: eine Woche lang rund um den Frauentag zu zeigen, wie feministischer Journalismus klug aussehen kann. Ohne pinke Schleifen am Frauentag, sondern inhaltlich quer durch alle Ressorts, in der Auswahl der Themen, der Protagonistinnen und der bewussten Anfrage von Expert:innen, aber auch in der Ästhetik. Und im Verfassen der Leitartikel, die eine Woche lang ausschließlich von Frauen geschrieben wurden. Einigen trauten sich anfangs nicht, andere wollten nicht, da sie die Aktion für zu aktivistisch hielten. In den Jahren darauf, haben auch jene Frauen Leitartikel in der Wiener Zeitung verfasst, die mit dem #femstorm weniger anfangen konnten.

Daten und Fakten

  • Die ersten 302 Jahre in der Geschichte der Wiener Zeitung gab es keine Leitartikel im Blatt.

  • Der Leitartikel wurde 2005 vom damaligen Chefredakteur Andreas Unterberger als "Nicht ganz unpolitisches Tagebuch" eingeführt und erschien im Falle von dessen Abwesenheit nicht. Mit dem Wechsel zu Reinhard Göweil 2009 wurde der Leitartikel für die gesamte Chefredaktion geöffnet, die bis Zeitpunkt der #femstorm Initiative ausschließlich aus Männern bestand.

Quellen

Das Thema in der WZ

Das Thema in anderen Medien