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Der Bürgerkrieg 1934 und wiederkehrende Alpträume 

Gesprächspartner 

  • Erwin Lanc, ehemaliger SPÖ-Minister, ist einer der letzten noch lebenden Zeitzeugen des Februar 1934.

  • Florian Wenninger, Historiker und Politologe. Er ist Leiter des Instituts für Historische Sozialforschung in Wien und Kenner der SPÖ-Parteigeschichte. Einer seiner aktuellen Forschungsschwerpunkte ist das Thema „Diktatur und Transformation“.

Daten und Fakten

Der Bürgerkrieg in Österreich 1934 dauerte etwa drei Tage und erfasste in erster Linie die Industrieregionen. Beteiligt waren Bundesheer, Polizei und Heimwehr auf der einen und Teile des bewaffneten Republikanischen Schutzbundes auf der anderen Seite. Die meisten Todesopfer waren unbeteiligte Zivilisten.

Quellen 

  • „Die Zerstörung der Demokratie“, Hrsg. von Bernhard Achleitner, Alfred Pfoser, Katharina Prager und Werner Michael Schwarz, Wien Museum, 2023, Residenz-Verlag, 327 Seiten. Das umfangreiche Werk ist im Zusammenhang mit der gleichnamigen Ausstellung in der Wienbibliothek im Rathaus entstanden. Es bietet eine von zahlreichen namhaften Experten verfasste Zusammenschau zum Thema. 

  • Wilhelmine Goldmann, „Rote Banditen“, ProMedia Verlag, Wien: In dem Buch beschreibt die Autorin die Verstrickungen ihrer sozialdemokratischen Familien in die Ereignisse des Jahres 1934 und schreibt über bis heute anhaltendes Misstrauen, Hass und Beschimpfungen, die ihrer Ansicht nach eine 100-jährige Kontinuität aufweisen. Das Nachwort von Ferdinand Lacina ist ebenfalls sehr lesenswert.

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