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2025 neigt sich dem Ende zu. Zeit, auf das Jahr von Addison Rae, Lady Gaga und Labubu zurückzublicken.
„Nothing beats a Jet2 Holiday!“: Wer nicht weiß, wie der Text dieses Memes weitergeht, ist an dieser Stelle vielleicht mit einem anderen Jahresrückblick besser beraten. Wobei: Es ist nie zu spät, sich weiterzubilden!
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Denn es war ein gutes Jahr für alle von uns, die noch genau wissen, wo sie waren, als der Coldplay-Kiss-Cam-Skandal unsere Feeds geflutet hat. Oder die sich mit ihren Friends darüber gestritten haben, ob Sabrina Carpenters „Man’s Best Friend“-Cover nun smarte Satire oder doch antifeministisch ist. Oder die viel Geld dafür zahlen würden, um zu erfahren, wer denn nun die „Madeline“ ist, über die Lily Allen auf „West End Girl“ singt. Also, bitte einsteigen, denn die Jet2-Maschine wartet auf niemanden!
Song des Jahres
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Lasst es mich so ausdrücken: „Abracadabra, amor-ooh-na-na.“ Dass Lady Gaga mit ihrem Song „Abracadabra“ und dem dazugehörigen Album „Mayhem“ zu ihren Wurzeln zurückgekehrt ist, hätten sich ihre „Little Monsters“, wie die Fans sich nennen, wohl niemals erträumen lassen. Das ganze Jahr über bot Gaga eine Dark-Pop-Ära nach allen Regeln der Kunst, sparte dabei nicht an campy Ästhetik und dramatischen Visuals. Sie hat wieder einmal bewiesen: She is Mother.
Sonst noch: „Headphones On“ von Addison Rae, „Man of the Year“ von Lorde, „Who’s That“ von Ikkimel
Album des Jahres
Eine Künstlerin hat dieses Jahr allen Kritiker:innen endgültig gezeigt, dass sie mehr kann als TikTok-Tänze und Lipsync: Addison Rae. Sie hat die Pop-Girls der frühen 2000er geradezu studiert, erinnert auf der Bühne an eine frühe Britney und mauserte sich 2025 zu einem der liebsten Popstars des Internets. Ihr Album „Addison“ (das übrigens ausschließlich von Frauen produziert wurde!) muss man in diesem Jahr gehört und gefeiert haben.
Sonst noch: „Man’s Best Friend“ von Sabrina Carpenter, „LUX“ von Rosalía, „Debí Tirar Más Fotos“ von Bad Bunny
Pop-Surprise des Jahres
Viele kennen Songs wie „Lush Life“ oder „Symphony“ (ja, der von dem Delfin-Meme) aus dem Radio, aber nur wenige wussten bis vor Kurzem mehr über die schwedische Sängerin Zara Larsson. Darüber lässt sie sich in ihrer Prime-Doku „Up Close“ aus: Ihr fehle die kulturelle Relevanz, gibt sie frustriert zu.
Einen Schritt näher kam sie diesem Ziel 2025 mit ihrem Album „Midnight Sun“, einem sommerlichen Mix voller Pop-Bretter, die einen selbst in dieser tristen Jahreszeit direkt zurück an die Alte Donau versetzen. Waren ihre bisherigen Songs stabil, aber austauschbar, scheint Zara in diesem Jahr ihre ganz eigene Ästhetik und Nische gefunden zu haben. Und jetzt alle: I just wanna be part of your Symphony!
Sonst noch: PinkPantheress, Lily Allen, Sombr
TV-Moment des Jahres
Kurz vor Jahresende ereignete sich im Kardashian-Universum etwas ziemlich Spannendes: Kim K war zum ersten Mal Teil des Hauptcasts einer Serie. „American-Horror-Story“-Macher Ryan Murphy setzte mit Kim, Glenn Close, Naomi Watts und anderen großen Namen die Serie „All’s Fair“ um, die sich um ein girlbossy Anwältinnen-Büro dreht.
Kaum war die erste Folge zu sehen, hagelte es Null-Sterne-Reviews (ja, wirklich) – und das kann für alle Liebhaber:innen des popkulturellen Camp nur eines bedeuten: Das muss ich sehen! „All’s Fair“ ist eine Serie, die von den Outfits der Protagonistinnen, hölzernen One-Linern und vom bewundernswerten Selbstbewusstsein lebt, über jedem Cringe zu stehen. Mein Hot Take: Wäre Kim Kardashian nicht dabei, wäre die Show niemals so schlecht bewertet worden.
Sonst noch: Jonathan Bailey in „Jurassic World“, „White Lotus“, „Overcompensating“ von und mit Benny Drama
Chronically Online Moment des Jahres
Nach einem wilden Ritt zwischen Labubus, Katy Perrys Ausflug ins All und köstlichen Louvre-Memes entfachte eine virale Vogue-Headline hitzige Debatten: „Is Having a Boyfriend Embarassing Now?“, hieß es da.
In dem Text schrieb Kolumnistin Chanté Joseph, dass viele Frauen ihre Boyfriends nicht mehr auf Social Media zeigen würden, weil ihnen das zu „konservativ“ vorkomme – und ganz schön „uncool“ sei. Diese Frauen wollen das Bild, das sie nach außen abgeben, nicht länger durch ihre Beziehungen definieren, sondern sich selbst zum Main Character ihres Lebens (und ihres Feeds) ernennen. Wie das geht? Indem sie sich von der patriarchalen Erwartung lösen, eine romantische Beziehung führen zu müssen, um „vollständig“ zu sein. Ein guter Neujahrsvorsatz, wenn ihr mich fragt.
Sonst noch: Kendrick Lamars petty Super-Bowl-Auftritt, Performative Males, Justin Biebers „Is it clocking to you that I’m standing on business?“
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Infos und Quellen
Quellen
- The Guardian: Is the Sabrina Carpenter album art really that offensive?
- The Guardian: All’s Fair review – Kim Kardashian’s divorce drama is fascinatingly, existentially terrible
- Vogue: Is Having a Boyfriend Embarrassing Now?
- Vogue Germany: Addison Rae – Warum die "Diet Pepsi"-Sängerin der Popstar des Jahres 2025 ist
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