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Der Traum vom nachhaltigen Medikament

Genese

Tonnen von Medikamenten landen im Müll. Entweder, weil Patient:innen nicht gut organisiert sind und sich immer wieder neue Medikamente holen, obwohl sie noch dieselben zuhause haben. Oder, weil Medikamente nicht richtig entsorgt werden. Aber auch, weil neue, nicht angefangene Packungen nicht an andere Patient:innen weitergegeben werden dürfen. Auch diese Medikamente werden einfach verbrannt. Wäre es nicht ressourcenschonender, wenn man alte Medikamente wieder in Umlauf bringen könnte? An der Uni Erlangen wird dazu seit Jahren geforscht. Es ist übrigens die einzige Forschungsgruppe, die sich mit diesem Verfahren beschäftigt. Nach WZ-Recherche gibt es in Österreich dazu keine Forschungen.

Gesprächspartner

  • Markus Heinrich forscht an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg, Abteilung Pharmazeutische Chemie, Department Chemie und Pharmazie.

Daten und Fakten

  • OECD-Studie: 3 bis 50 Prozent der Medikamente landen im Müll

  • Sammelcontainer vor der Uni in Erlangen-Nürnberg, wo ansässige Apotheken Altmedikamente abgeben können. Die zurückgewonnenen Wirkstoffe können, je nach Reinheit, als Forschungschemikalien, bei der Lebensmittelkontrolle oder für die Wirkstoffentwicklung in der medizinischen Chemie genutzt werden – nicht aber für den Wiedereinsatz an Mensch und Tier.

  • Europaweite Awareness-Kampagne

Quellen

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