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Auf der Suche nach den toten Migrant:innen von Arizona

Genese

Als WZ-Reporter Arndt Peltner vor einiger Zeit für seine erste Recherche an die Grenze südlich von Tucson reiste, hörte er von einer Gruppe, die in der Wüste nach Knochen und sterblichen Überresten von Migrant:innen sucht. Wieder daheim in Oakland, versuchte er, mehr darüber herauszufinden und lernte, dass die Mitglieder dieser Gruppe diese körperliche und psychische Extrembelastung auf sich nehmen, um den Familien von Verschwundenen zu helfen. Das hat Peltner tief bewegt und er wollte mehr darüber erfahren.

Gesprächspartner:innen

  • James Holeman, Chef der humanitären Organisation „Battalion Search & Rescue”, hat Peltner viel von seiner Arbeit erzählt und es möglich gemacht, dass er mit auf den Gewaltmarsch durch die Wüste konnte.

  • Abbey, Duffy und Aidan waren auf der Tour ebenfalls unverzichtbare Auskunftgeber:innen.

Daten und Fakten

  • Im Jahr 2022 wurden rund 2,58 Millionen illegale Einwander:innen von den US-Behörden aufgegriffen. Die meisten stammten aus Lateinamerika. Wie viele bei ihrer gefährlichen Reise ums Leben gekommen sind, ist unklar.

  • Die Menschen fliehen vor Armut, Gewalt und politischen Krisen in ihren Herkunftsländern und hoffen auf ein besseres Leben in den USA.

  • Illegale Einwanderung ist eines der dominierenden Themen im Wahlkampf für die Präsidentenwahl 2024.

  • Bei seinem letzten Wahlsieg versprach Donald Trump, die USA im Süden komplett mit einer Mauer abzuriegeln. Es wurden unter seiner Administration allerdings nur 79 Kilometer zusätzlich zur bereits bestehenden Mauer errichtet. Das bauliche Hindernis hat dazu geführt, dass Migrant:innen lange Umwege auf sich nehmen.

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