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Favelas in Brasilien: Alltag zwischen Razzien und Banden

7 Min
Das Leben in den Favelas ist ein Spiegelbild sozialer Gegensätze Brasiliens.
© Bildquellen: Maximilian Handl, Getty Images, Apa Picturedesk.

Blechdächer, Waffen, Bandenstrukturen und eine der blutigsten Razzien der Stadtgeschichte: Wie fühlt sich Alltag in brasilianischen Favelas an, die die meisten nur aus den Schlagzeilen kennen? Zwei junge Bewohner erzählen.


    • In den Favelas von Rio de Janeiro kommt es regelmäßig zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, zuletzt am 28. Oktober 2025, zwischen Polizei und dem Comando Vermelho.
    • Das Comando Vermelho agiert wie eine Mafia, kontrolliert lokale Zellen und ist eng mit Korruption und Politik verflochten.
    • Trotz Armut und Kriminalität herrscht in den Favelas ein starkes Gemeinschaftsgefühl mit eigenen sozialen Strukturen und kultureller Lebendigkeit.
    • - Am 28. Oktober 2025 kam es zu einer Großrazzia in den Favela-Komplexen Penha und Alemão.
    • - Rund 16,3 Mio. Brasilianer:innen leben in über 12.000 Favelas.
    • - Das Comando Vermelho kontrolliert große Teile der organisierten Kriminalität in Brasilien.
    • - Polizei und Banden liefern sich fast täglich bewaffnete Auseinandersetzungen.
    Mehr dazu in den Infos & Quellen

Schüsse, Schreie, Explosionen und das schallende Geräusch der Helikopterrotoren: Was wie eine Folge einer Actionserie klingt, ist das Szenario, das den 28-jährigen Vinicius frühmorgens aus seinem Bett im brasilianischen Favela-Komplex Alemão reißt.

Es ist der 28. Oktober 2025, seit den frühen Morgenstunden nähert sich die brasilianische Polizei den Favela-Komplexen „Penha“ und „Alemão“ in Rio de Janeiro, etwa 30 Autominuten von der weltberühmten Christusstatue entfernt. Es kommt zur Auseinandersetzung zwischen Polizisten und der kriminellen Organisation „Comando Vermelho“ (CV), die ihre Machtbasis in den Favelas Rio de Janeiros hat. Überraschend scheint die Operation nur für Zivilist:innen zu sein, denn das „Comando“ hat breitflächige Barrikaden errichtet und verteidigt sich: mit Maschinengewehren, Granaten und bewaffneten Drohnen.

Rio de Janerio, Brasilien, Favela Complexo do Alemao. Luftaufnahme eines dicht bebauten Hanggebiets mit Menschen, die auf einem schlammigen Feld Fußball spielen, umgeben von bunten Häusern und Grünflächen.
Im Favela-Komplex Alemão kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Comando Vermelho.
© Bildquelle: Getty Images.

Dass das organisierte Verbrechen stark bewaffnet ist, ist kein Geheimnis, allerdings richtet sich diese Form der Gewalt meistens gegen Polizei und andere Banden. Vinicius, der im Favela-Komplex Alemão in Rio lebt und aufgewachsen ist, kennt allerdings seine Wege, weiß, welche finsteren Gassen er zu meiden hat und welche Fragen er lieber nicht stellt."Das, was ihr da seht, ist nichts Neues, die Auseinandersetzungen zwischen Polizei und dem ‚Comando‘ gibt es beinahe täglich, jetzt war eine halt wieder sehr groß und öffentlich wahrnehmbar, weil die Politik das so wollte", erzählt Vinicius, und gleichzeitig denkt er mit Schaudern daran zurück, als sein Onkel ihn an jenem Tag angerufen und erzählt hat, wie ein Feuergefecht vor der Türe die ersten Opfer forderte. "Er hat mich angerufen und erzählt, dass sie Angst haben, falsch auszusehen oder mit einem Bandenmitglied verwechselt zu werden. Als sie aus dem Fenster schauten, haben sie gesehen, wie tote Körper aus den Gebäuden getragen wurden." Die besondere Brutalität des Einsatzes hat in kurzer Zeit zu einer Atmosphäre der Angst geführt und bereits viele Opfer gefordert, über soziale Medien werden Bilder von toten Körpern, die auf den Straßen aufgelegt werden, verbreitet. Aber was ist da eigentlich passiert?

Wer war das Ziel?

Brasiliens organisierte Kriminalität wird im Wesentlichen von zwei großen Netzwerken beherrscht: dem Comando Vermelho (CV), das seine Machtbasis in Rio de Janeiro hat, und dem Primeiro Comando da Capital (PCC), das ursprünglich in São Paulo entstand. Das Comando Vermelho – auf Deutsch „Rotes Kommando“ – ist auch jene Organisation, gegen die sich die jüngsten Polizeieinsätze richten. Ihre Wurzeln reichen in die 1970er-Jahre zurück. Wie auch das PCC entstand es ursprünglich innerhalb des brasilianischen Gefängnissystems, wo sich Häftlinge zusammenschlossen, um Schutz und Kontrolle zu organisieren.

Dass Organisationen wie das Comando grundsätzlich ein Problem sind, wissen die Menschen, die in den Gemeinden leben. Gleichzeitig werden immer mehr Vorwürfe laut, die von Geldflüssen und korrupten Verflechtungen zwischen Exekutive, Politik und dem organisierten Verbrechen handeln.

Die Mafia von Brasilien

Es ist kein Zufall, dass diese kriminellen Organisationen ausgerechnet in den Favelas präsent sind. Dort treffen soziale Verwundbarkeit, Armut und staatliche Vernachlässigung aufeinander – ein Umfeld, in dem kriminelle Gruppen leicht Einfluss gewinnen können. Sie übernehmen oft Aufgaben, die eigentlich dem Staat zufallen würden, etwa den „Schutz“ der Bewohner:innen, die Durchsetzung von Regeln oder sogar die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten. Auf diese Weise sichern sie sich Loyalität, Kontrolle und Nachwuchs, während staatliche Sicherheitskräfte meist nur punktuell und mit Gewalt eingreifen. Seit vielen Jahren nimmt die Politik diese Zustände weitgehend hin. Immer wieder kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen, doch das Vorgehen der Sicherheitskräfte wirkt oft willkürlich, unkoordiniert und vor allem symbolisch.

Das Comando Vermelho agiert inzwischen ähnlich wie klassische europäische Mafiaorganisationen: Es wäscht Geld über Bau- und Sicherheitsfirmen, Autohäuser, Bars und Restaurants, kassiert Schutzgelder und investiert massiv in Immobilien. Dabei funktioniert das Netzwerk nach einem Franchise-Prinzip: Lokale Zellen in den Favelas behalten einen Teil ihrer Einnahmen, müssen jedoch regelmäßig Abgaben an die Führung im Gefängnis entrichten. Im Gegenzug dürfen sie den Namen und die Infrastruktur des Comando Vermelho nutzen – von Waffenlieferungen bis zu juristischer Unterstützung. Trotz jahrzehntelanger Bekämpfung bleibt die Führung des Comando Vermelho bis heute in Gefängnissen aktiv, weil die Haftanstalten überfüllt sind, Korruption weit verbreitet ist und technische Kontrollen wie Signalblocker oder Isolationsmaßnahmen nur eingeschränkt funktionieren. Über Anwälte, Mittelsleute und geschmuggelte Telefone werden weiterhin Befehle, Geldströme und Strategien nach außen übermittelt. Kaum ein Präsident oder eine Präsidentin der vergangenen Jahrzehnte blieb frei von dem Vorwurf, indirekt mit dem Commando Geschäfte gemacht oder dessen Schutz erkauft zu haben – sei es durch Zahlungen, politische Zugeständnisse oder Duldung.

Der Einstieg in die Szene erfolgt oft über Kleinkriminalität, etwa organisierte Diebstähle bei Karnevalsumzügen. Von dort führt der Weg schnell in den Drogenhandel, und nach oben scheinen die Grenzen offen. Häufig sind es Familienangehörige oder Freunde, die bereits Teil der kriminellen Strukturen sind. Vinicius ist es aber wichtig zu betonen, dass weder Drogen noch Waffen aus den Favelas kommen, sondern von der „Elite“ dorthin gebracht wurden und dass diese an der Bandenkriminalität mitverdienen würde.

Wer ist Mitglied?

Wo diese Phänomene ihren Ursprung haben, scheint heute weniger wichtig, sie sind allgegenwärtig. Nicht nur in Rio, auch in anderen Siedlungen, wie etwa Alto Vera Cruz in Belo Horizonte (MG), begegnet man ihnen, wenn auch in abgeschwächter Form.

In Flipflops, kurzen Shorts und Ruder-Shirts stehen immer wieder Gruppen junger Männer an den Ecken dieser Siedlung. Vorbeigehenden rufen sie „Ta rolando“ nach, was so viel heißt wie, „es ist verfügbar“. „Es“ meint Drogen, nicht eine einzige Substanz, sondern so ziemlich alles.

Wirklich zu interessieren scheint das aber niemanden. "Der Polizei ist das egal, besser hier als außerhalb der Gemeinschaft und außerdem verdienen sie ja mit", sagt der 16-jährige João, der seit Kurzem gemeinsam mit seinen Brüdern im lokalen Geschäft mitarbeitet. Seine Schusswaffe blitzt stolz hervor, der Griff ist unter dem T-Shirt jederzeit greifbar. "Das ist der einzige Job, den einer wie ich bekommen kann."

Ob und wie das Comando involviert ist, beantwortet hier niemand. Die Logistik, die nötig ist, um regelmäßig Nachschub zu bringen, lässt jedoch auf ein größeres Netzwerk schließen.

Leben in der Favela

Favelas gibt es in ganz Brasilien. Sie sind Wohnort für Millionen Menschen – rund 16,3 Millionen Brasilianer:innen leben in mehr als 12.000 dieser Gemeinschaften. Dicht gedrängte Häuser aus unverputztem Ziegel, oft bunt bemalt, mit Dächern aus Blech, prägen ihr Erscheinungsbild.

Rustikales Haus mit vielen Aufbauten in einem Favela
Die Architektur der Favela-Häuser hält sich oft nicht an die Regeln der Statik.
© Maximilian Handl

Doch die Favelas sind weit mehr als improvisierte Bauwerke. Sie sind ein lebendiger Teil der brasilianischen Gesellschaft – Orte, an denen trotz Armut, Enge und Unsicherheit ein eigenes soziales Gefüge entstanden ist. Zwischen schmalen Gassen und steilen Treppen finden sich Schulen, kleine Supermärkte, Friseursalons, Bars, Werkstätten und improvisierte Sportplätze. In vielen Vierteln gibt es ausgeklügelte Schulsysteme mit kostenlosen Mahlzeiten, Gemeindezentren und Nachbarschaftsinitiativen, die Kindern und Jugendlichen Bildung und Freizeitangebote ermöglichen, und auch öffentliche Busverbindungen führen längst hierher.

Strasse und Obsthändler im Favela
Im Inneren der Favelas sieht es oft aus, wie in einer kleinen Stadt.
© Maximilian Handl

Das Gemeinschaftsgefühl ist stark: Bewohner:innen organisieren Feste, Musik- und Tanzveranstaltungen, religiöse Feiern und Fußballturniere. Manche Favelas sind mit ihren farbenfrohen Fassaden und Kunstprojekten längst zu Symbolen kultureller Lebendigkeit geworden. Gleichzeitig bleibt die Nähe zur Kriminalität allgegenwärtig – Drogenhandel, bewaffnete Gruppen und Gewalt prägen vielerorts den Alltag. Hoffnung und Perspektive stehen neben Angst und Stillstand. Wer hier aufwächst, hat trotz wachsender Bildungs- und Aufstiegschancen meist große Mühe, den sozialen Status zu verlassen. Für viele bedeutet “Favela” Zuhause, Schutzraum, Risiko und Identität zugleich.

bunt bemalte Häuser einer Favela
Fassaden von "Alto Vera Cruz" in Belo Horizonte wurden im Zuge des Projektes "Mamu" bunt bemalt.
© Maximilian Handl


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Infos und Quellen

Gesprächspartner:innen

  • Vinicius, ein 28-jähriger Bewohner des Favela-Komplexes Alemão in Rio de Janeiro (Online-Interview)
  • João, ein 16-jähriger Bewohner der Favela Alto Vera Cruz in Belo Horizonte, im Bundesstaat Minas Gerais (im Zuge einer früheren Vor-Ort-Recherche)

Daten und Fakten

  • Am 06. November 2025 wurde bekannt, dass in den folgenden 50 Tagen mindestens 10 weitere Einsätze gegen das organisierte Verbrechen in den Favelas von Rio geplant sind.
  • Der Begriff „Favela“ gilt heute als nicht mehr zeitgemäß und ist eigentlich eine umgangssprachliche Bezeichnung für informelle städtische Siedlungen, die ursprünglich ohne staatliche Planung oder Eigentumstitel entstanden. Der Ausdruck geht auf den „Morro da Favela“ in Rio de Janeiro zurück, wo sich Ende des 19. Jahrhunderts ehemalige Soldaten niederließen. Inzwischen werden neutralere Begriffe wie „comunidade“ oder – in der amtlichen Terminologie – „aglomerado subnormal“ beziehungsweise „comunidade urbana“ verwendet.
  • Die Operation „Contenção“ (übersetzt: Eindämmung) startetet am 28. Oktober 2025 und war eine der größten Polizeieinsätze in der Geschichte Rios und richtete sich gegen das Comando Vermelho in den Favelas Complexo do Alemão und Complexo da Penha. Rund 2.500 Einsatzkräfte rückten mit gepanzerten Fahrzeugen und Hubschraubern ein, um Drogenrouten zu zerschlagen und mutmaßliche Bandenführer festzunehmen. Innerhalb von 48 Stunden kam es zu heftigen Gefechten, bei denen etwa zwischen 120-140 Menschen starben (Zahl noch nicht final), darunter auch mehrere Polizist:innen. Die Behörden sprechen von einem Schlag gegen den organisierten Drogenhandel, während Menschenrechtsorganisationen von einem Massaker sprechen und unabhängige Ermittlungen fordern. Zahlreiche Häuser wurden durchsucht, Strom- und Wasserversorgung fielen zeitweise aus. Die Operation löste eine breite Debatte über Polizeigewalt, Sicherheitspolitik und das Verhältnis zwischen Staat und Favela-Bevölkerung aus. Gouverneur Claudio Castro spricht von mehr als einem Jahr Ermittlungen, warf der brasilianischen Bundesregierung vor, Unterstützung verweigert zu haben und betonte gleichzeitig, dass die getöteten Personen, mit Ausnahme der Polizei, allesamt Kriminelle seien. Offizielle Polizeiinformationen zeigen, dass zumindest 17 der Opfer keinerlei Vorstrafen hatten.
  • Eine Onlinebefragung des Instituts AtlasIntel vom 29. bis 30. Oktober 2025 ergab, dass 55 Prozent der Brasilianer:innen die Polizeioperation in den Favelas von Alemão und Penha befürworten, bei der 121 Menschen starben. Die Umfrage mit 1.089 Teilnehmenden aus allen Bundesstaaten wurde nach Daten des IBGE (das staatliche Statistikamt) gewichtet und weist einen Fehlerbereich von 3 Prozentpunkten auf. Da sie ausschließlich online durchgeführt wurde, gilt sie als nur bedingt repräsentativ, weil ärmere und ländliche Gruppen unterrepräsentiert sind.
  • In Brasilien ist die Polizeiarbeit zweistufig organisiert: Die Militärpolizei (Polícia Militar) ist für die öffentliche Ordnung und den Streifendienst zuständig, während die Zivilpolizei (Polícia Civil) Ermittlungen und Kriminalfälle übernimmt. Beide unterstehen den jeweiligen Bundesstaaten, nicht der Bundesregierung. Zusätzlich gibt es die Bundespolizei (Polícia Federal), die grenzüberschreitende und organisierte Kriminalität bekämpft.
  • Brasilien zählt weltweit zu den Ländern mit der höchsten Zahl an Tötungsdelikten durch Schusswaffen. Rund drei Viertel aller Morde werden mit Feuerwaffen begangen, besonders in urbanen Gebieten mit hoher Armut und organisierter Kriminalität. Kriminelle Netzwerke wie das Comando Vermelho und Primeiro Comando da Capital kontrollieren Waffenzugänge und nutzen sie für Drogenhandel, Erpressung und territoriale Machtkämpfe. Viele Waffen stammen aus dem Schmuggel über Nachbarländer oder werden aus legalen Beständen abgezweigt. Trotz verschärfter Gesetze bleibt die Kontrolle schwierig, da Polizei und Militär oft selbst in illegale Strukturen verstrickt sind. Initiativen zur Abrüstung und Prävention zeigen lokale Erfolge, doch die hohe Waffenverfügbarkeit und soziale Ungleichheit halten die Gewaltspirale am Laufen.
  • Tourist:innen fühlen sich von der vermeintlichen Gefahr und dem Ungewissen rund um Favelas angezogen und buchen deswegen Ausflüge. Doch hinter den Touren steckt oft ein komplexes Geflecht aus wirtschaftlichen Interessen, sozialer Symbolik und Fragen der Macht. Einerseits schafft der Tourismus Einkommen und Aufmerksamkeit für marginalisierte Viertel, andererseits profitieren vor allem große Anbieter, während vor Ort nur wenig Geld ankommt. Besonders heikel ist, dass bei manchen Touren unklar bleibt, ob Teile der Einnahmen indirekt in Strukturen des organisierten Verbrechens fließen. Eine Studie der Universidad del Pacífico zeigt jedoch, dass Tourismus auch ein Werkzeug sein kann, um diese Orte wieder nahbarer zu machen: Wenn Bewohner:innen selbst Führungen gestalten und ihre Geschichte erzählen, wandelt sich der Blick der Besucher:innen oft von Sensationslust hin zu Verständnis.
  • Mamu ist ein Kunstprojekt der Organisation Pública, das brasilianische Favelas mit großflächigen Wandgemälden verwandelt. Ziel ist es, die kulturelle Identität und Kreativität der Bewohner:innen sichtbar zu machen und das oft stigmatisierte Bild der Favelas zu verändern. Lokale und internationale Künstler:innen gestalten dabei ganze Häuserfassaden mit farbenfrohen Motiven, die Geschichten aus dem Viertel erzählen. Das Projekt verbindet soziale Teilhabe mit urbaner Kunst und hat bereits in mehreren Städten, darunter Belo Horizonte (Favela Alto Vera Cruz), große Aufmerksamkeit erregt.

Quellen

Das Thema in anderen Medien

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