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Hilft uns CO2-Speicherung in der Erde, das Klima zu retten? 

Daten und Fakten 

  • Ein alternatives Verfahren zur Speicherung von CO2 ist die biologische Sequestrierung, also die Aufnahme und Speicherung von atmosphärischem Kohlendioxid durch Pflanzen. CO2 wird als Biomasse gebunden, aus der wiederum Kohlenstoff gebildet wird. Dieser kann zum Beispiel als Biokoks gespeichert werden. Eine weitere mögliche Sequestrierung besteht in Aufforstung. Die dadurch entstehenden Wälder können Kohlendioxid allerdings nur dauerhaft binden, wenn sie nicht abgebrannt werden. Holz für Möbel oder Häuser stellt dagegen eine lagerfähig gebundene Form des Kohlenstoffs dar.

  • Eine weitere Möglichkeit ist die Wiedervernässung von Mooren, da der Aufwuchs von Torfmoosen große Mengen an CO2 speichern kann. 

  • In den Fokus der Forschung gerückt sind auch Seegraswiesen, die als bedeutende CO2-Senken, also Speicherorte für Kohlendioxid, gelten. Diese „Grünflächen“ in einem bis zehn Metern Tiefe wachsen auf sandigen oder schlickhaltigen Meeresböden und haben eine 30- bis 50-mal höhere CO₂-Senkungsrate als Wälder. Forscher:innen schätzen, dass Seegraswiesen weltweit bis zu 15 Prozent des vom Ozean aufgenommenen CO₂ binden, obwohl sie nur etwa 0,2 Prozent des Meeresbodens bedecken. 

Quellen 

Das Thema in der Wiener Zeitung 

Das Thema in anderen Medien