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Bürgerkrieg 1934: Heuer kein gemeinsames Opfergedenken 

Genese 

Die WZ wird dem Gedenken an das Jahr 1934 einen Schwerpunkt widmen. Geklärt wird, was damals in Österreich passiert ist und warum die Wunde heute noch klafft. Wir haben uns auch daran gemacht, die damalige Rolle der Wiener Zeitung zu beleuchten. Dazu wird es einen Podcast geben. Vervollständigt wird die Berichterstattung durch ein Porträt des damaligen Kanzlers Engelbert Dollfuß und eine Reportage aus Mank in Niederösterreich, wo es immer noch einen „Dr. Dollfuß-Platz“ gibt - der dort sehr in Ehren gehalten wird.

Daten und Fakten 

  • Es gibt insgesamt 32 Gedenkorte in Österreich für die Opfer des Februar 1934: Da ist zunächst das Mahnmal der Stadt Wien am Zentralfriedhof.

  • Dem hingerichteten Februarkämpfer Koloman Wallisch hat die SPÖ auf der Fassade des Parlaments eine Gedenktafel gestiftet. In den Jahren 1948/49 wurden neun Gemeindebauten nach Februarkämpfern benannt.

  • 1974 fand die Enthüllung eines Mahnmals auf dem Gelände des ehemaligen Anhaltelagers Wöllersdorf statt.

  • Abseits davon gibt es ein Denkmal auf dem Zentralfriedhof für die „Helden der Pflicht“, die gefallenen Polizisten.

  • Die gefallenen Schutzbündler haben ein eigenes Grab am Zentralfriedhof.

  • Der Platz vor dem Karl-Marx-Hof wurde 1985 in 12.-Februar-Platz umbenannt.

  • 2017 wurde im Wiener Rathauspark das „Gedenkzeichen 12. Februar 1934“ platziert.

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