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Mit einem Klick zu Ecstasy

Genese

Rechercheansporn war ein Drogen-Video, das der Autorin auf TikTok angezeigt wurde. Durch Hashtags und den Algorithmus wurden ihr immer mehr Videos angezeigt, die Jugendliche high zeigen. Am Anfang der Recherche stieß sie zusätzlich auf einen Video-Bericht von „STRG_F“ aus dem Jahr 2022, das Format gehört zum öffentlichen rechtlichen Rundfunk in Deutschland.

Gesprächspartner:innen

  • Lisa Brunner: Leiterin des Instituts für Suchtprävention der Sucht- und Drogenkoordination Wien

  • Felix Gasterstädt: Stellvertretender Leiter im Büro 3.3 Suchtmittelkriminalität des Bundeskriminalamts

Daten und Fakten

Was ist TikTok?

  • TikTok ist eine App in der Kurzvideos geschaut und selbst erstellt werden können (15-sekündige bis 3-minütige Videos). Die meisten Nutzer:innen erstellen selbst keine Videos, sondern schauen nur Videos an.

  • Auf der sogenannten „Für Dich-Seite“ bekommen Nutzer:innen immer wieder neue Videos angezeigt, die genau ihren Präferenzen entsprechen. Daher ist die App auch so fesselnd.

  • Der TikTok-Algorithmus schlägt auf Basis von Präferenzen Videos vor. Dafür wird das Verhalten auf TikTok analysiert, z. B. welche Videos bis zum Schluss oder nur kurz angesehen wurden, welche geteilt oder sogar mehrmals gesehen wurden.

Drogenkonsum in Österreich

  • Etwa ein Drittel der 15- bis 24-Jährigen in Österreich haben Konsumerfahrungen mit Cannabis, zwei bis vier Prozent mit Ecstasy und Kokain gemacht.

  • Im Jahr 2021 gab es in Österreich 191 Drogentote

Quellen

Epidemiologiebericht Sucht 2022 (pdf)Bericht zur Drogensituation 2022 (pdf)Lagebericht Suchtmittelkriminalität 2021 (pdf)

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