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Nichts leichter als Weihnachtsplanung 

Genese 

Im Ernst: Habt ihr andere Erfahrungen?

Gesprächspartner:innen 

  • Gertrude S., Musiklehrerin 

  • Monika U., Architektin 

  • Herbert U., Dichter und Schriftsteller, Gelegenheitskomponist 

  • Moritz L., Buchhändler 

  • Horst G., Zahnarzt 

  • Christine W., Croupière

Daten und Fakten 

  • Weihnachten ist das ursprünglich zweithöchste christliche Fest (das höchste ist Ostern), das sich mittlerweile zum höchsten Fest des Handels (das zweithöchste ist Halloween) gewandelt hat. Traditionell besucht man zu Weihnachten alle Menschen, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat, und verschenkt Krawatten (an Männer) und Parfums (an Frauen). 

  • Zu Weihnachten wird auch viel Musik gehört, besonders Weihnachtslieder. Das kann zu Komplikationen führen. Einigen kann man sich in der Regel auf „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Einen Hauch Coca-Cola bringt das amerikanische Weihnachtslied „Jingle Bells“ in die stillste Zeit des Jahres. Vorsicht aus Gründen der Übersättigung ist bei „Last Christmas“ geboten. Aber warum nicht einmal eines der unbekannteren Weihnachtslieder versuchen? Da würden sich „Maria durch ein Dornwald ging“, „Es kommt ein Schiff geladen“ oder „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ eignen. Und was wäre, ganz verwegen, mit dem knorrigen englischen Weihnachtslied „God rest ye merry, Gentlemen“, das sich durch Charles Dickens‘ „Eine Weihnachtsgeschichte“ zieht?

  • Apropos: Naturgemäß gibt es Weihnachtsliteratur und Weihnachtsstücke zuhauf, eben „Eine Weihnachtsgeschichte“ („A Christmas Carol“) von Charles Dickens, der noch ein paar andere Weihnachts-Geistergeschichten geschrieben hat. Der bayerische Schriftsteller Ludwig Thoma (1867-1921) hat die Weihnachtsgeschichte im Dialekt erzählt, und der bayerische Komponist Carl Orff (1895-1982) hat in seinem selbst getexteten „Ludus de nato infante mirificus“ (Spiel von der Geburt des wundersamen Kindes) die Wende von heidnischen zu christlichen Zeiten auf die Bühne gebracht. Der Salzburger Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl hat ein paar Weihnachtserzählungen verfasst. Eine Besonderheit, die gerade in der Gegenwart zu denken gibt, ist die kurze Erzählung „Zuviel Weihnachten“, in der der italienische Schriftsteller Dino Buzzati den Ochsen und den Esel aus der Krippe auftreten lässt. 

Das Thema in der WZ 

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