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Mein Wunschzettel an 2024

Genese 

Nunu Kaller hält den persönlichen CO2-Abdruck für zu stark kommuniziert, während die großen Hebel, die, die wirklich etwas am Klimaschutz ändern könnten, von Politik und Wirtschaft nicht getätigt werden. 

Daten und Fakten 

  • Klimaschutzgesetz: Die Schaffung eines neuen Klimaschutzgesetzes steht zwar in der Koalitionsvereinbarung 2019, ist bis heute aber noch nicht durchgesetzt. 

  • Fliegen: Der Flugverkehr hat im Juli 2023 beinahe wieder Vor-Corona-Niveau erreicht. In diesem Monat wurden am Flughafen Wien 3,1 Millionen Passagiere gezählt, nur geringfügig weniger als 2019.

  • Zugfahren: Durch das Klimaticket haben Zugfahrten in den vergangenen Jahren massiv zugenommen, die Ticketpreise stiegen jedoch im Juni um 5,8 Prozent. Erklärt wird das mit Kostendruck – eine höhere Subventionierung von Zugtickets wäre eine mehr als nur sinnvolle Investition des Staates in den Klimaschutz.

  • Kleidung: Die Fast-Fashion-Branche ist im Jahr 2023 wieder gewachsen, wenn auch eingebremst durch den Ukrainekrieg und die darauf gefolgte weltweit fühlbare Inflation. Fast Fashion bleibt immer noch auf Platz zwei der schmutzigsten Industrien der Welt.

  • Tempo 100: Eine Reduktion des Tempos hätte große Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß. Nach Berechnungen des Umweltbundesamts stößt ein durchschnittlicher, in Österreich zugelassener Pkw bei Tempo 130 je Kilometer 190 Gramm CO2 aus, bei Tempo 100 dagegen nur 146. Eine Reduktion um 23 Prozent. Die ÖVP sperrt sich gegen Tempo 100.

  • Vermögenssteuer: Eine Studie von Oxfam brachte kürzlich ans Licht, dass ein:e einzelne:r Milliardär:in so klimaschädlich lebt wie eine Million Menschen aus ärmeren Bevölkerungsteilen. Nicht nur gibt es in Österreich keine adäquate Vermögenssteuer, sondern es wird auch dieser signifikant höhere Verbrauch an CO2 nicht in Zahlungen abgebildet.

Quellen 

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