Zum Hauptinhalt springen

Alle Infos und Quellen zum Inhalt

Alleingelassen: Knochenjob ÖBB-Schaffner:in 

Genese

Nach dem WZ-Artikel zu den überfüllten Zügen haben sich bei WZ-Redakteurin Konstanze Walther betroffene Zugbegleiter gemeldet, um aus ihrem Arbeitsalltag zu erzählen unter der Zusicherung der Anonymität.

Gesprächspartner: innen

  • Drei Betroffene, die lange Zeit als Zugbegleiter bei den ÖBB gearbeitet haben und zum Teil noch arbeiten.

  • Kommunikationsabteilung der ÖBB

Daten und Fakten

  • Der oder die Zugbegleiter:in oder auch Zugführer:in, vereinfacht Schaffner:in genannt – ist „für die Ordnung und Sicherheit am Zug zuständig“. Das heißt, dass technische Fragen genauso wie der kundendienstliche Aspekt zu den Aufgaben gehören. Läuft alles nach Plan, steht der kundendienstliche Aspekt im Vordergrund.

  • Das Klimaticket wird gut angenommen: Im Fernverkehr gibt es gegenüber 2019 ein Passagierplus von 20 Prozent. 

  • Früher waren es 45 Minuten, jetzt sind es 30 Minuten, die die Zugbegleiter:innen mittlerweile noch Zeit hätten, um einen langen Fernverkehrszug durchzuchecken, bevor sie ihn in Betrieb nehmen.

  • 1.048 Männer und 375 Frauen sind als Zugbegleiter:innen bei den ÖBB tätig. 

  • Das Einstiegsgehalt liegt bei 2.600 Euro brutto im Monat für Zugbegleiter:innen, mit Zulagen und Überstunden kommt es oft zu knapp 3.000 Euro brutto.