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Stehen wir vor der Deglobalisierung?

Genese 

Eine mögliche Deglobalisierung war eine zentrale Frage des World Economic Forums in Davos im Jänner 2023. Die Krisen der jüngeren Vergangenheit sorgen für eine verstärkte Diskussion um weniger Abhängigkeit von Großmächten, nachhaltigere Lieferketten und regionale Produktion. Deshalb gingen wir der Frage nach, ob ein Ende der Globalisierung tatsächlich absehbar ist.

Gesprächspartner:innen 

  • Stefan Thurner, Präsident des Complexity Science Hub (CSH)

  • Peter Klimek, Direktor des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und Forscher am CSH 

  • Theresa Kofler, Expertin für Handelspolitik bei Attac 

Daten und Fakten 

  • Der globale Handel brach im ersten Pandemiejahr ein, erholte sich aber in den vergangenen zwei Jahren.

  • Internationale Organisationen prognostizieren für dieses Jahr ein langsameres Wachstum und einen Trend zum Nearshoring. 

  • In Österreich stieg der Wert der Importe 2022 um 19,8 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, die Exporte um 17,2 Prozent.

  • Auch in Österreich gehen die Prognosen heuer von einem langsameren Wachstum aus.

  • Zu den wichtigsten Handelspartnern Österreichs zählen die unmittelbaren Nachbarländer, vor allem Deutschland.

Quellen 

UNCTAD Global Trade Update June 2023 

Eurostat: Globalisation patterns in EU trade and investment 2022

WTO Global Trade Outlook April 2023 

WKO: Österreichs Außenhandelsstatistik

Bundeszentrale für politische Bildung: Entwicklung des grenzüberschreitenden Welthandels

Das Thema in anderen Medien 

"Die Presse": Sehnsucht nach freiem Handel mit Freunden

"FAZ": Klares Ja zum Lieferkettengesetz