Zum Hauptinhalt springen

Srebrenica: „Dann haben sie ihr Ziel erreicht: Völkermord“

11 Min
Hasan Nuhanović:„Es gibt keine absolute Gerechtigkeit"
© Illustration: WZ / Katharina Wieser. Bildquelle: Privat, Getty Images.

Am 11. Juli ist Srebrenica-Gedenktag. Der von bosnischen Serb:innen an Bosniaken verübte Genozid jährt sich zum 31. Mal. Hasan Nuhanović, ein Überlebender des Völkermords, erklärt im Interview, was für ihn Gerechtigkeit bedeutet.


Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stuft die Tötungen von Bosniak:innen durch bosnische Serb:innen in Srebrenica im Juli 1995 als Völkermord ein. Hasan Nuhanović war damals vor Ort und überlebte den Völkermord nur, weil er als UN-Dolmetscher arbeitete und dadurch auf einem UNO-Stützpunkt bleiben konnte. Seine Eltern und sein Bruder wurden getötet. Seitdem setzt er sich für die Aufarbeitung der Geschehnisse ein.

WZ | Simon Bardini
Was ist ein Völkermord?
Hasan Nuhanović
Ein Völkermord ist ein Phänomen in der Menschheitsgeschichte. Er ist niemals ein einzelnes Ereignis. Völkermord ist ein Prozess. Der Völkermord lässt sich nicht auf die Mordtage im Juli 1995 reduzieren. Der Juli bestand aus einigen Tagen des Mordens. Der Völkermord hat schon lange davor begonnen. Bereits 1992 wurden Tausende Menschen getötet, ebenso 1993 und 1994. Schließlich wurde 1995 der Völkermord von Srebrenica verübt. Und dann wurde in Amerika ein Friedensvertrag unterzeichnet. Wir sprechen hier also von fast vier Jahren. Es ist ein Prozess. Ein Krieg, ein Völkermord. Massaker. Leid.
WZ | Simon Bardini
Glauben Sie, dass die Menschen aus den Genoziden der Vergangenheit gelernt haben?
Hasan Nuhanović
Die Menschen haben gelernt. Im Jahr 1945 sagte die Welt: „Nie wieder.“ Wir wiederholen diese beiden Worte oft. Manche Menschen stehen dem skeptisch gegenüber. Sie sagen: „Sagt nicht ‚nie wieder‘, das bedeutet nichts. Schaut euch an, was gerade weltweit geschieht.“ Aber wir müssen das weiterhin sagen. Wir müssen idealistisch sein. Denn im Idealfall sollte es kein Leid dieser Art auf der Welt geben. Es sollte keine Völkermorde geben.
Manchmal fragen mich die Leute: „Glaubst du noch an die Vereinten Nationen, obwohl die UNO den Völkermord zugelassen hat?“ Ich sage: „Ja, das tue ich.“ Nur, weil die UNO in Srebrenica versagt hat, heißt das nicht, dass es die UNO nicht geben sollte. Sie sollte existieren – für andere Menschen an anderen Orten auf diesem Planeten und auch für uns. Damit die Welt vielleicht in der Zukunft, durch den Einfluss der Vereinten Nationen, anders handeln wird.
Wir sprechen hier nicht von Kämpfen. Wir sprechen von Kriegsverbrechen.
WZ | Simon Bardini
Was hätte die internationale Gemeinschaft während des Krieges tun sollen?
Hasan Nuhanović
Natürlich hätte der Krieg gestoppt werden müssen. Die Statistiken lagen bereits 1992 und 1993 vor. Es gibt ein Buch von Samantha Power mit dem Titel „A Problem from Hell: America in the Age of Genocide“. Im Grunde behauptet sie, dass Amerika noch nie einen Völkermord verhindert hat.In ihrem Buch findet man Statistiken der CIA. Der US-Geheimdienst wusste bereits 1992 und 1993, dass etwa 95 bis 97 Prozent der Kriegsverbrechen in diesen Jahren von serbischen Streitkräften begangen wurden, und meldete das der US-Regierung. Es war also bereits klar, was vor sich ging.Wir sprechen hier nicht von Kämpfen. Wir sprechen von Kriegsverbrechen. Schrecklichen Kriegsverbrechen. Die CIA wusste es, die Welt wusste es, die Geheimdienste anderer Länder wussten es. Und sie hätten reagieren müssen.
WZ | Simon Bardini
Glauben Sie, dass die Welt gar nichts unternommen hat?
Hasan Nuhanović
Ich war in Potočari in diesem UN-Stützpunkt. Die Menschen kamen aus Srebrenica, das ein paar Kilometer entfernt liegt. Sie haben dort Schutz gesucht. Dort waren hauptsächlich niederländische Truppen. Es waren auch einige wenige Angehörige der britischen Spezialeinheiten dabei. Sie hätten ihrem Kommando melden können, was vor sich ging und was die niederländischen Truppen taten. Als die Serb:innen von allen Seiten kamen und den Stützpunkt umzingelten, vertrieben die Niederländer:innen die Flüchtlinge mit Gewalt und drängten sie sogar zum Tor hin. Die Menschen mussten also durch das Tor den Stützpunkt verlassen. Sie wurden von den Serb:innen aufgegriffen. Frauen und Kinder wurden in Busse und Lastwagen verladen und deportiert. Und die Männer und Buben – sie wurden alle getötet. So töteten sie meinen Vater. Sie töteten meinen Bruder, und sie töteten meine Mutter, obwohl zu dieser Zeit nicht so viele Frauen getötet wurden.Die Frage ist also: Warum haben die Niederländer:innen das getan? Die Antwort fehlt bis heute. Viele Jahre lang war die offizielle Haltung der niederländischen Regierung, dass dies gar nicht so passiert wäre. Sie leugnete die Tatsachen.
WZ | Simon Bardini
Wie empfinden Sie das als jemand, der das mit eigenen Augen gesehen hat?
Hasan Nuhanović
Die Niederländer haben es mit eigenen Augen gesehen. Die Welt hat es mit eigenen Augen gesehen, ich habe es gesehen. Ich finde, es war schrecklich. Ich musste vor Gericht ziehen, um den niederländischen Staat zu verklagen. Es hat elf Jahre gedauert, bis ich den Prozess gewonnen habe. Stellen Sie sich das einmal vor: In einem Land wie den Niederlanden dauert es elf Jahre, um zu beweisen, dass das, was ich sage, wahr ist.
WZ | Simon Bardini
Was das Urteil angeht: Sie haben nur 20.000 Euro bekommen, und das war’s.
Hasan Nuhanović
Im Grunde ging es hier nicht um die Entschädigung. Es ging darum, die Wahrheit vor Gericht festzustellen. Die Höhe der Entschädigung ist noch mal eine ganz andere Frage. Das Wichtigste war es, die Wahrheit festzustellen. Doch selbst die vom Gericht festgestellte Wahrheit entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Wenn man es mit einem komplexeren Gesamtbild zu tun hat, versucht das Gericht, dieses Bild in etwas Engeres zu pressen.
WZ | Simon Bardini
Ich weiß, dass es eine philosophische Frage ist, aber da wir gerade über Gerechtigkeit sprechen: Was bedeutet Gerechtigkeit für Sie?
Hasan Nuhanović
Ich habe jeden Tag darüber nachgedacht. Als der Krieg endete, hörten wir von diesem Tribunal in Den Haag. Manche Menschen erwarteten viel Gerechtigkeit, manche glaubten sogar an etwas, das wir als absolute Gerechtigkeit bezeichnen können. Aber es gibt keine absolute Gerechtigkeit. Das liegt in Gottes Händen.Man kann nur so viel Gerechtigkeit erwarten, wie dieses System des Völkerrechts leisten kann. Mehr kann man nicht erwarten. In der Praxis bedeutet das, dass eine bestimmte Anzahl von Personen strafrechtlich verfolgt wird. Man hat einen Verbrecher, der dort in Haft sitzt. Er ist im Gerichtssaal. Er muss dort sein. Er hat keine Wahl, wenn die internationale Justiz ihn auf die Anklagebank gebracht hat. Das ist immerhin etwas. Und die ganze Welt beobachtet diese Person. Und die ganze Welt hört sich die Fakten darüber an, was diese Person getan hat. Am Ende gibt es ein Urteil. Und das Urteil enthält wiederum einen zentralen Aspekt: Es stellt die Wahrheit fest, oder zumindest einen Teil der Wahrheit.
Aber Gerechtigkeit wird nicht ausschließlich vor Gericht hergestellt.
WZ | Simon Bardini
Aber reicht das aus?
Hasan Nuhanović
Man muss sich damit zufriedengeben. Aber Gerechtigkeit wird nicht ausschließlich vor Gericht hergestellt. Gerechtigkeit kann vor Ort auf viele verschiedene Arten hergestellt werden.
WZ | Simon Bardini
Was meinen Sie damit?
Hasan Nuhanović
Es gibt Kriegsverbrecher, die in einem Teil Bosniens namens “Republika Srpska” frei herumlaufen und leben. Man lebt also jeden Tag mit dieser Frustration, selbst wenn man heute durch dieses Gebiet fährt. Oder sogar dort lebt. Einige der Menschen sind zurückgekehrt. Sie wissen, dass diese Leute in ihrer Nachbarschaft sind. Buchstäblich. Sie begegnen ihnen auf der Straße.
WZ | Simon Bardini
Sogar Srebrenica liegt heute in der Republika Srpska.
Hasan Nuhanović
Ja. Die Kriegsverbrecher sind also dort, weil die Justiz nicht perfekt ist. Man konnte nur eine bestimmte Anzahl von Kriegsverbrechern anklagen und strafrechtlich verfolgen. Aber so viele von ihnen wurden nicht strafrechtlich verfolgt.
Sie haben meine gesamte Familie getötet. Ich bin der einzige Überlebende.
WZ | Simon Bardini
Wie stehen Sie zu dieser Tatsache?
Hasan Nuhanović
Es ist eines der schrecklichsten Gefühle, die man nach dem Bosnien-Krieg und nach dem Friedensabkommen empfinden kann. Doch dann habe ich mir einige dieser Dokumentarfilme und sogar Spielfilme über Deutschland Ende der 1940er-Jahre sowie das Deutschland in den 1950er-, 1960er- und sogar 1980er- und 1990er-Jahren angesehen, und man wird sich bewusst, dass Hunderttausende Deutsche, die direkt am Betrieb der Konzentrationslager beteiligt waren, bis zu ihrem Tod unter der normalen Bevölkerung lebten. Sie lebten 80 Jahre lang als freie Bürger:innen. Ich habe versucht, mir selbst dabei zu helfen, diese Frustration in Bosnien zu bekämpfen, indem ich Bosnien mit anderen Orten verglichen habe, die eine ähnliche Situation erlebt haben. Ich vergleiche den Holocaust natürlich nicht mit dem Völkermord in Bosnien. Das sind zwei verschiedene Dinge. Aber dennoch – sie haben meine gesamte Familie getötet. Ich bin der einzige Überlebende. Es ist das Schrecklichste, was mir auf der Welt widerfahren ist.Und so läuft es leider ab. Nach diesen Völkermorden war das System nicht in der Lage, das Chaos zu beseitigen. Es wird immer etwas zurückbleiben. Überreste, mit denen das System zu kämpfen hat. Bis zu einem gewissen Grad kann das System dagegen ankämpfen, aber es wird das Problem nie vollständig lösen können, unter anderem weil so viele Menschen daran beteiligt waren. Wann immer es zu einem Völkermord kommt, ist nicht nur eine kleine Anzahl von Menschen beteiligt, sondern eine riesige. Ich habe mit einigen Menschen gesprochen, die den Völkermord in Ruanda überlebt haben. Wissen Sie, wie viele Menschen man braucht, um eine Million Menschen mit Macheten zu töten?
Wir können die Vergangenheit nicht vollständig hinter uns lassen
WZ | Simon Bardini
Ich schätze, sehr viele.
Hasan Nuhanović
Die Art und Weise, wie man in Ruanda mit dem Völkermord umgegangen ist, ist sehr spezifisch, und ich möchte auch nicht urteilen, aber es scheint mir so, als hätten sie eine Art Versöhnung gefunden, indem sie nicht zu sehr in die Vergangenheit blicken, sondern in die Zukunft schauen. Immer wenn das in Bosnien gesagt wird, werde ich wütend. Natürlich müssen wir in die Zukunft blicken, aber wir können die Vergangenheit nicht vollständig hinter uns lassen. Man muss in beide Richtungen schauen.
WZ | Simon Bardini
Was die Zukunft Bosniens angeht – wie wird sie Ihrer Meinung nach in Bezug auf Versöhnung aussehen?
Hasan Nuhanović
Da ist dieser bosnisch-serbische Politiker, Milorad Dodik. Jeden Tag behauptet er, Bosnien und Herzegowina sei ein gescheiterter Staat. Und die Republika Srpska, die eine Entität und kein Staat ist, solle die Unabhängigkeit erlangen und selbst entscheiden, wie es weitergeht. Sie könnten sich zum Beispiel Serbien anschließen. Dann können wir nicht mehr von Gerechtigkeit sprechen, denn dann haben sie das erreicht, was sie erreichen wollten. Ethnische Säuberung. Völkermord. Die Schaffung eines „Großserbiens“. Das Tribunal kann etwa 20 Menschen wegen individueller Verantwortung ins Gefängnis stecken, und es wird trotzdem zugelassen, dass dies vor Ort geschieht? Das ist der springende Punkt der Gerechtigkeit vor Ort. Es geht also nicht nur um das Gericht. Wir müssen uns anschauen, was vor Ort geschieht.
WZ | Simon Bardini
Was halten Sie vom internationalen Justizsystem?
Hasan Nuhanović
Es gibt so vieles, was verbessert werden kann. Das Gute ist, dass dieses internationale Justizsystem noch existiert. Es leistet immer noch einen gewissen Beitrag, auch wenn sich die Dinge in den letzten Jahren weltweit verändert haben. Wir wissen nicht, wie es mit der internationalen Justiz weitergehen wird, wenn es zum Beispiel um die Ukraine geht. Ich weiß, dass da etwas im Gange ist. Es gibt einige Ermittlungen, aber wir wissen nicht, was passieren wird. Wir wissen nicht, wie es mit der internationalen Justiz weitergehen wird, wenn es um die Lage in Palästina, Israel und im Gazastreifen geht. Wir wissen nicht, wie es mit dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran weitergehen wird.
WZ | Simon Bardini
Sie sagten, es habe sich in den letzten Jahren verändert – zum Guten oder zum Schlechten?
Hasan Nuhanović
Ich befürchte zum Schlechten, weil zum Beispiel gerade ein Krieg in der Ukraine tobt, und die Zahl der Getöteten, darunter auch Zivilisten, ist enorm. Mir ist bisher noch keine einzige Person bekannt, die von einem Gericht für das Geschehene bestraft wurde. Vielleicht wird das in Zukunft noch geschehen. Wenn nicht, dann befürchte ich, dass die internationale Justiz in einer Krise steckt. In diesem Fall würde das bedeuten, dass die internationale Justiz nur dann greift, wenn kleinere Akteur:innen beteiligt sind, und dass sie gegenüber den mächtigsten Akteur:innen keine Wirkung entfalten kann.
WZ | Simon Bardini
Wie sieht es mit der Gerechtigkeit aus, wenn die Täter:innen bereits verstorben sind?
Hasan Nuhanović
Ich denke, man kann einen Toten nicht strafrechtlich verfolgen. Slobodan Milošević starb in seiner Haftzelle in Den Haag, und das Verfahren wurde vollständig eingestellt. Im Grunde genommen wird also ein großer Teil der Wahrheit in Bezug auf Milošević niemals vor Gericht ans Licht kommen. Bestimmte Kommissionen, manche Buchautoren, einige Berichte tragen möglicherweise zur Aufklärung bei, aber nicht ein Gericht.

Dir hat dieser Beitrag besonders gut gefallen, dir ist ein Fehler aufgefallen oder du hast Hinweise für uns - sag uns deine Meinung unter feedback@wienerzeitung.at. Willst du uns helfen, unser gesamtes Produkt besser zu machen? Dann melde dich hier an.


Infos und Quellen

Gesprächspartner

Hasan Nuhanović ist Autor, Aktivist und Dolmetscher. 1993 begann er während des Bosnienkrieges seine Arbeit als Übersetzer für niederländische UN-Truppen auf dem UN-Stützpunkt in Potočari. 1995 wurde der Stützpunkt durch serbische Truppen eingekesselt. Sein Vater, seine Mutter und sein Bruder mussten den Stützpunkt verlassen und wurden im Zuge des Genozids von Srebrenica ermordet. Aufgrund seiner Arbeit als Übersetzer durfte Nuhanović im Stützpunkt bleiben und ist somit einziger Überlebender seiner Familie. In der Folge verklagte er den Staat Niederlande und bekam 2013 Recht. Der Oberste Gerichtshof bestätigte, dass die Niederlande für die Ermordung seiner Eltern und seines Bruders mitverantwortlich waren.

Daten und Fakten

  • Nach der Unabhängigkeitserklärung Bosnien und Herzegowinas von Jugoslawien 1992 brach der Bosnienkrieg aus. Die serbisch dominierte Jugoslawische Volksarmee begann daraufhin einen Angriffskrieg gegen Bosnien. Auch kroatische Soldaten griffen Bosnien zeitweise an. Zwischen 1992 und 1995 wurden mehr als 100.000 Menschen getötet und mehr als zwei Millionen Menschen vertrieben.
  • 1995 ermordeten bosnisch-serbische Soldaten über 8.000 Bosniak:innen. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stuft dieses Massaker als Völkermord ein. Die Tötungen zielten hauptsächlich auf die männliche Bevölkerung ab. Trotzdem wurden auch Frauen ermordet. Dabei wurden keine Unterschiede zwischen Soldat:innen und Zivilist:innen oder Erwachsenen und Minderjährigen gemacht.
  • 1995 wurde das Friedensabkommen von Dayton unterzeichnet. Heute ist Bosnien deswegen in zwei Entitäten unterteilt. Einer bosniakisch-kroatischen Entität und der Republika Srpska, der serbischen Entität. Außerdem gibt es die kleine Sonderverwaltungszone Brčko. In der Republika Srpska wird der Völkermord bis heute weitestgehend geleugnet. Das Leugnen des Völkermords von Srebrenica ist in Bosnien und Herzegowina zwar eine Straftat, der frühere Präsident des serbischen Landesteils, Milorad Dodik, tut es trotzdem. Er fordert zudem die Unabhängigkeit der Republika Srpska von Bosnien und Herzegowina.

Quellen

Das Thema in der WZ

Ähnliche Inhalte