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Türkei: Ein Jahr nach dem Erdbeben  

Genese

Bei dem Erdbeben am 6. Februar 2023 in der Türkei und Teilen Syriens mit der Stärke 7,8 sind mehr als 54.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Autorin war seit dem Erdbeben zwei Mal (im April und im September 2023) im Erdbebengebiet, hat gemeinsam mit der Protagonistin dieser Geschichte, Özben Önal, im zerstörten Antakya Eindrücke und Augenzeugenberichte gesammelt.

Wie geht es den Angehörigen der Opfer jetzt, ein Jahr später? Welche Emotionen schwingen mit, wie erleben sie ihre alte Heimat seitdem wieder?

Gesprächspartner:innen 

  • Özben Önal ist in Deutschland geboren und lebte zwischenzeitlich in Wien. Ihre Wurzeln liegen in Hatay, einer Provinz in der Türkei. Sie ist Journalistin, schrieb u.a. für jetzt.de, ze.tt und das Biber Magazin. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vorrangig mit Themen wie Chancengleichheit, Migration und Diversität.

  • Ali Gedik ist in der Türkei geboren, seit 1972 lebt er in Wien. Ali ist Sozialarbeiter beim Community Work der Volkshilfe Wien und macht sich seit Jahren für die Anliegen der in Österreich lebenden Kurd:innen stark.

  • Alara Yilmaz studiert Politikwissenschaft und ist freie Journalistin, u.a. für „die_Chefredaktion und Der Standard. Alara ist in Wien geboren, ihre Wurzeln liegen in Iskenderun in der Türkei. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich gern mit Themen, die das Persönliche und das Politische verbinden. 

Daten und Fakten 

  • Am 6. Februar 2023 ereignete sich in der Türkei und Teilen Syriens ein Erdbeben mit der Stärke 7,8.

  • Bis zum 17. März 2023 wurden insgesamt mehr als 54.000 Tote geborgen und mehr als 125.000 Verletzte registriert.

  • In Wien leben 75.000 Menschen mit türkischem Migrationshintergrund, viele von ihnen haben bei dem Beben ihre Verwandten verloren; die Häuser, in denen sie aufgewachsen sind, wurden zerstört.  

  • Mehr als drei Millionen Menschen haben ihre Häuser verloren. 

  • Anfang 2023 lebten in Österreich rund 120.000 türkische Staatsangehörige, davon 45.000 in Wien. 

  • Die österreichische Bundesregierung stellte nach dem Erdbeben drei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds zur Verfügung. 

  • Recep Tayyip Erdoğan wurde im Mai 2023 mit 52,2 Prozent der Stimmen erneut zum Präsidenten der Türkei gewählt, und befindet sich somit in seiner dritten Amtszeit.

  • Unter den in Österreich lebenden türkischen Staatsbürger:innen stimmten 72 Prozent für Erdoğan. 

Quellen 

Das Thema in der WZ 

Das Thema in anderen Medien