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Wie dem Zyklus des Tötens in Nahost entkommen?

Genese 

Autor Markus Schauta ist seit vielen Jahren an den Krisen- und Kriegsschauplätzen dieser Welt zu finden. Auch nach dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober dieses Jahres gab es für ihn kein Zögern: Er machte sich so schnell es ging auf den Weg, um an Ort und Stelle auszuloten, wie es nach dem Ende des Krieges weitergehen könnte. Gershon Baskin empfing den Autor in der Küche seines Hauses am Stadtrand von Jerusalem. Nach dem Ende des Interviews sprang der Friedensaktivist sofort auf und verschwand im Nebenzimmer – er hatte im Gespräch die Zeit übersehen: Eine Videokonferenz zum Nahostkonflikt, zu der Baskin geladen war, hatte bereits begonnen. 

Gesprächspartner 

  • Gershon Baskin setzt sich seit Jahrzehnten mit dem Nahostkonflikt und Mechanismen für einen möglichen Frieden auseinander. Außerdem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte zum politischen Flügel der Hamas.
     

Daten und Fakten

  • Der israelische Soldat Gilad Schalit wurde im Juni 2006 durch Terroristen der Hamas in Israel entführt und dann an einen unbekannten Ort im Gazastreifen verschleppt, wo er über fünf Jahre in Gefangenschaft war. Im Oktober 2011 wurde er im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen.

  • Der Oslo-Friedensprozess war eine 1993 begonnene Reihen von Abkommen zwischen Palästinensern und Israelis zur Lösung des Nahostkonfliktes. Die ersten geheimen Verhandlungen fanden in Oslo statt. Zuletzt wurde eine beschränkte Autonomie der Gebiete im Westjordanland beschlossen.

  • Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) wurde im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses geschaffen. Sie gleicht einer staatlichen Einrichtung, Präsident ist der gemäßigte Politiker Mahmud Abbas.

  • Henry Kissinger, der ehemalige US-Außenminister und Friedensnobelpreisträger, hat sich in einer schwachen Minute einmal tief pessimistisch geäußert: „Es gibt keine Lösung für Palästina.“ Jetzt ist Kissinger im Alter von 100 Jahren gestorben.

 
Quellen 

 

Das Thema in der WZ 

 

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