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Wie die Landwirtschaft von der Sojabohne profitiert

Genese

Den Autor fasziniert, dass Soja-Produkte wie Tofu oder Edamame ihren Ausgangsrohstoff auf heimischen Feldern finden. Die Landwirtschaft, die inzwischen besonders unter den Folgen des Klimawandels leidet, hat die Vorteile und das Potenzial der Sojapflanze erkannt, denn in Zukunft müssen sich die heimischen Landwirt:innen an die neuen Klimabedingungen anpassen. Für die Konsument:innen hat dies den Vorteil, dass der Speiseplan künftig exotischer wird.

Gesprächspartner:innen

  • Bernhard Schindler ist überzeugter Bio-Landwirt in zweiter Generation und betreibt einen eigenen Hof in Münchendorf in Niederösterreich. Neben dem Sojaanbau verarbeitet er Bio-Bohnen aus der Region und beliefert Tofu- und Sojamilchproduzent:innen.

  • Karl Fischer ist Obmann des Vereins „Soja aus Österreich”. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, über den Anbau von gentechnikfreien Bio-Soja in Österreich aufzuklären.

Daten und Fakten

  • 2022 wurden 92.962 Hektar Soja angebaut. 2008 waren es noch 18.416 Hektar.

Eine Grafik, die den Anstieg der Sojaproduktion in Österreich zeigt. Die Soja-Produktion ist zwischen 2008 und 2022 von 54.095 Tonnen auf 243.811 Tonnen angestiegen. Die Anbaufläche ist zwischen 2008 und 2021 von 18.416 Hektar um 505 Prozent auf 92.962 Hektar gewachsen. Quelle für die Grafik sind AMA, Grüner Bericht und der Verein Soja aus Österreich.
© Verein Soja aus Österreich
  • Soja-Anbau in den einzelnen Bundesländern: 2022 gab es 14.763 Sojabäuer:innen mit 22 Prozent Bio-Anteil

Eine Österreich-Karte, die den Anbau von Soja in den einzelnen Bundesländern zeigt: In Österreich werden auf 92.962 Hektar Soja angebaut, davon 35 Prozent in Bio.
© Verein Soja aus Österreich

Quellen

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