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Zeitungspapier lohnt sich nicht mehr

Genese

WZ-Redakteur Bernd Vasari geht gerne in Kaffeehäuser, fährt oft mit der Bahn und kennt viele Menschen, die am Tagesgeschehen hoch interessiert sind. Dabei fiel ihm auf, dass Zeitungen immer unwichtiger geworden sind, dass ein Popcorn-Effekt eingetreten ist, bei dem gedruckte Medien plötzlich uninteressant wurden. Wer Nachrichten konsumiert, liest immer seltener in Zeitungen. Apps und Kanäle ersetzen Papier, in den Kaffeehäusern bleiben die Zeitungen unangetastet liegen, und auch die WZ stellte ihre gedruckte Form aufgrund von sinkenden Leser:innenzahlen ein. Vasari stellte sich die Frage, wer überhaupt noch Zeitungspapier produziert. Dabei fiel ihm auf, dass es nur noch eine Maschine in ganz Österreich gibt, die nun am 30. Juni abgestellt wurde zufällig am selben Tag, an dem sein Arbeitgeber, die WZ, die Printzeitung einstellte. Er machte sich auf den Weg nach Steyrermühl und kam mit einer Reportage zurück.

Gesprächspartner

  • Ernst Spitzbart, Geschäftsführer der Papierfabrik Steyrermühl

Quellen

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