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Zugfahren mit Hindernissen 

Genese

Nadja Riahi ist Klimaticketbesitzerin und regelmäßig in Österreich unterwegs. Als ihr eine Freundin, die in einem inklusiven Team arbeitet, von mangelnder Barrierefreiheit bei den ÖBB erzählte, beschloss sie, sich das genauer anzusehen.

Gesprächspartner:innen

  • Markus Ladstätter ist Vorstandsmitglied von BIZEPS, dem ersten österreichischen Zentrum für Selbstbestimmtes Leben.

  • Roland Übelbacher ist Klimaticketbesitzer und arbeitet als Projektmitarbeiter bei der Agentur Sonnenklar und Peer Streitschlichter.

  • Maria Magdalena Pavitsich, Pressesprecherin ÖBB

Daten und Fakten

  • Die ÖBB sind in drei großen Teilkonzerne organisiert: die ÖBB-Infrastruktur AG, die ÖBB-Personenverkehr AG und die Rail Cargo Austria AG. An der Spitze steht die ÖBB-Holding AG. Die Anteile am Unternehmen sind zu 100 Prozent im Besitz der Republik Österreich. Im Jahr 2022 gab es an Bahnsteigen in Österreich 215 Rollstuhlhebelifte. Je nach Zugart sind entweder keine, zwei oder drei Rollstuhlplätze vorhanden.

  • Das Ziel der ÖBB: 2027 sollen mehr als 90 Prozent aller Bahnkund:innen barrierefreie Bahnhöfe und Haltestellen im Netz der ÖBB-Infrastruktur zur Verfügung stehen. Dafür werden die Schienenfahrzeuge sukzessive auf den neuesten Stand gebracht.

  • Die Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen in Österreich wird von den ÖBB mit 1,2 oder 3 bewertet. Wert „1“ bedeutet barrierefrei – also ohne fremde Hilfe bzw. selbstständig nutzbar, Wert „2“ mit fremder Hilfe nutzbar und Wert „3“ nicht barrierefrei, selbst mit Hilfestellung für die jeweilige Kund:innengruppe nicht möglich.

Quellen

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