Ausschreibung : GZ: BMASK-12204/0200-I/A/2/2010 Ausschreibung der Funktion der Leitung der Sektion I im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz Gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, in der derzeit geltenden Fassung, wird die mit 1. April 2011 frei werdende Funktion der Leitung der Sektion I des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ausgeschrieben. Diese Funktion ist der Funktionsgruppe 9 der Verwendungsgruppe A 1 zugeordnet. Der Aufgabenbereich dieser Sektion umfasst: Personalmanagement- und Personalentwicklungsangelegenheiten des Ressorts; Ausbildungsangelegenheiten; Dienstreiseangelegenheiten; Allgemeine Rechtsangelegenheiten; Ministerratsdienst; Grundsatzangelegenheiten des Vergabewesens im Ressort sowie Wirtschafts- und Beschaffungsangelegenheiten; Budgetmanagement und Haushaltsangelegenheiten; Kosten- und Leistungsrechnung; Informationstechnologie; Datenschutz; Organisation; Förderungskoordination und -kontrolle; ESF-Prüfbehörde; Ministerialkanzleidirektion. Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind: - die österreichische Staatsbürgerschaft; - die Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333 bzw. der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86; - der Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Studiums; - Englischkenntnisse oder Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache. Folgende besondere Kenntnisse und Fähigkeiten werden erwartet: 1. fundierte Kenntnisse des Dienst-, Besoldungs- und Organisationsrechts des Bundes, der damit zusammenhängenden Rechtsvorschriften und ihrer Anwendung; besondere Kenntnisse des Bundeshaushaltsrechts; ausgezeichnete Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Projekten (auch von legistischen Projekten); ausgezeichnete Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Prozess der Bundesgesetzgebung; 2. praktische Führungserfahrungen; praktische Erfahrung im Bereich der Personalentwicklung; Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken; Verständnis auch für ressortübergreifende Zusammenhänge; Fähigkeiten zur Lösung komplexer Aufgaben; Erfahrung in der Verhandlungsführung und Verhandlungsgeschick; 3. Kontaktfähigkeit; Innovationsfähigkeit; Entscheidungsfreude; Zielorientierung; praktische Erfahrung im Aus- und Fortbildungswesen; besondere Eignung zur Menschenführung sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz; 4. fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Zusammenhang mit modernen Steuerungsinstrumenten und Führungsmodellen in der Bundesverwaltung (z.B. mit der Entwicklung von steuerungsrelevanten Kennzahlen, HR-Controlling, wirkungsorientierte Verwaltungsführung, Führen mit Zielvereinbarungen). Die unter 1–4 angeführten, von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt. Erwünschte Ausbildungen und Tätigkeiten: Erfahrungen oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten in einem außerhalb des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz liegenden Tätigkeitsbereich sowie Erfahrungen aus ressortübergreifenden Projekten einschließlich ausgegliederter Einrichtungen sind erwünscht. Ergänzend sind der Besuch von Seminaren zum Erwerb bzw. zur Erweiterung von Managementkompetenzen sowie Auslandspraktika erwünscht. Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Gemäß Bundes-Gleichbehandlungsgesetz 1993, BGBl. Nr. 100, in der derzeit geltenden Fassung, werden Frauen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, vorrangig mit dieser Funktion betraut, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Eine vorliegende Teilzeitbeschäftigung stellt keinen Hinderungsgrund für die Betrauung dar. Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen: Bewerbungsgesuch, Lebenslauf samt Zeugnissen sowie konzeptive Leitvorstellungen für die Aufgabenerfüllung der Sektion. In der Bewerbung sind die Gründe anzuführen, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen. Die Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert, zu aktuellen Fragen der Frauenförderung und Gleichbehandlung in der Bundesverwaltung Stellung zu nehmen. Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Kundmachung dieser Ausschreibung im Amtsblatt zur Wiener Zeitung unmittelbar beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Sektion I), 1010 Wien, Stubenring 1, einzubringen (Kontaktadresse für E-Mail-Bewerbungen: hannes.fischer@bmask.gv.at). Bewerberinnen und Bewerber, die für eine nähere Auswahl in Betracht kommen, können zu einem Hearing eingeladen werden. Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Dieses Gutachten dient dem Herrn Bundesminister als Entscheidungsgrundlage. Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt. Wien, 13.01.2011 Für den Bundesminister: i.V. Alfred Koglbauer