Bundesministerium für Inneres

GZ.: BMI-OA1211/0002-I/1/b/2018

AUSSCHREIBUNG

auf Grund des Bundesgesetzes vom 25. Jänner 1989, BGBl. Nr. 85.

I.

Der Funktion

„Stellvertretender Direktor oder stellvertretende Direktorin

des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)

(Arbeitsplatzwertigkeit A1/6 bzw. v1/4)

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 6 mindestens brutto € 3.377,10 und bei Vertragsbediensteten beträgt das Entgelt in der Entlohnungsgruppe v1 Bewertungsgruppe 4 monatlich mindestens brutto € 4.221,30. Der Bezug bzw. das Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den ­Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Bewerberinnen/Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) die volle Handlungsfähigkeit;

c) die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind;

d) abgeschlossenes Hochschulstudium bevorzugt Rechtswissenschaften.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

e) eingehende Kenntnisse der Organisationsstrukturen des Bundesministeriums für Inneres und deren Organisationseinheiten, insbesondere des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT);

f) umfassende Gesetzeskenntnisse in Fragen des PStSG, des SPG, des StGB und seiner Nebengesetze, des DSG, des Telekommunikationsgesetzes, des Polizeikooperationsgesetzes sowie der in den unterschiedlichen Aufgabengebieten des BVT zur Anwendung kommenden Erlässe und Richtlinien;

g) sehr gute Kenntnisse der österreichischen Sicherheitsverwaltung, insbesondere im staatspolizeilichen ­Bereich;

h) eingehende Kenntnisse der modernen Methoden des Verwaltungsmanagements, praktische Erfahrung in der Leitung und Abwicklung von Projekten, Führungserfahrung;

i) Eigeninitiative, Entscheidungsfreudigkeit sowie besonderes Koordinierungs- und Organisationsver­mögen.

Die unter Punkt e) – i) angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Der ausgeschriebenen Funktion kommen im Wesentlichen folgende Tätigkeiten und Aufgabenbereiche zu:

Unterstützung des Direktors bzw. der Direktorin des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung insbesondere bei:

– Grundsätzlichen Angelegenheiten des BVT und der LVT, Vorgabe von Zieldefinitionen und Festlegung von Strategien sowie deren Umsetzung und begleitendes Monitoring;

– Dienst- und Fachaufsicht über die BVT Abteilungen 2, 3 und 4 und den Bereich der zentralen Quellen­bewirtschaftung des BVT, Fachaufsicht über die Landespolizeidirektoren/innen im Aufgabenbereich des BVT;

– Information des/der Direktors/in, Generaldirektors/in, des/der Bundesministers/in und der Bundesregierung über relevante Ereignisse und Entwicklungen im Zuständigkeitsbereich des BVT;

– Gewährleistung einer strukturierten und systematischen Staatsschutzarbeit im operativen-, strategischen und analytischen Bereich.

II.

Der Funktion

Leitung der Abteilung II/BVT/2

(Informationsbeschaffung und Ermittlung)

(Arbeitsplatzwertigkeit A1/6 bzw. v1/4)

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 6 mindestens brutto € 3.377,10 und bei Vertragsbediensteten beträgt das Entgelt in der Entlohnungsgruppe v1 Bewertungsgruppe 4 monatlich mindestens brutto € 4.221,30. Der Bezug bzw. das Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den ­Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Bewerberinnen/Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) die volle Handlungsfähigkeit;

c) die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind;

d) abgeschlossenes Hochschulstudium der Rechtswissenschaften.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

e) sehr gute Gesetzeskenntnisse in Fragen des PStSG, SPG, des StGB und seiner Nebengesetze, des DSG und der StPO sowie hervorragendes Wissen über die österreichische Sicherheitsverwaltung und die Strukturen internationaler Sicherheitsorganisationen;

f) eingehende Kenntnisse über den Stand der Staatsschutzarbeit und der spezifischen Bedrohungslagen in den einzelnen staatsschutzrelevanten Tätigkeitsfeldern;

g) umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der operativen Fallbearbeitung;

h) eingehende Kenntnisse der modernen Methoden des Verwaltungsmanagements, praktische Erfahrung in der Leitung und Abwicklung von Projekten, Führungserfahrung;

i) Eigeninitiative, Entscheidungsfreudigkeit sowie besonderes Koordinierungs- und Organisationsver­mögen.

Die unter Punkt e) – i) angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Der ausgeschriebenen Funktion kommen im Wesentlichen folgende Tätigkeiten und Aufgabenbereiche zu:

Leitung der Abteilung II/BVT/2, welche insbesondere umfasst:

– Leitung der Abteilung „Informationsbeschaffung und Ermittlung, durch Erarbeitung von Strategien und Schaffung optimaler Rahmenbedingungen;

– Steuerung und Gewährleistung einer qualifizierten operativen und technischen Unterstützung der Fachbereiche des BVT und der LVT;

– Weiterentwicklung der Arbeitsmethodik im Zusammenwirken mit den Referatsleitungen;

– Pflege und Ausbau von Kontakten im In- und Ausland sowie Vertretung des BM.I bei nationalen und ­internationalen Konferenzen und Fachgesprächen.

Bewerbungen um die ausgeschriebenen Funktionen sind samt Lebenslauf an „das Bundesministerium für Inneres, zu Handen des Leiters der Gruppe I/A, Herrengasse 7, 1010 Wien“ zu richten und gelten als frist­gerecht, wenn sie bis 30. April 2018 eingelangt sind.

Gemäß § 6 Absatz 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Gemäß § 5 Absatz 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gemäß § 5 Absatz 2b des Ausschreibungsgesetzes 1989 sowie § 7 Absatz 3 B-GBG wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Frauen um die ausgeschriebenen Funktionen besonders erwünscht sind und bei der Entscheidung über die Besetzung dieser Funktionen besonders berücksichtigt werden. 489928

Für den Bundesminister:

GL Mag. HUTTER, MBA