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Nr. 170 / 01. September 2018

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Veröffentlicht am:
01. September 2018

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BMF – I/2 (I/2)

GZ. BMF-320302/0013-I/2/2018

Ausschreibung der Funktion

eines Leiters/einer Leiterin der Abteilung

Finanzstrafrecht

im Bundesministerium für Finanzen

Nach § 2 Absatz 1 Ziffer 3 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, wird die Funktion der ­Leitung der Abteilung IV/10 (Finanzstrafrecht) des Bundesministeriums für Finanzen ausgeschrieben, die mit sofortiger Wirksamkeit zu besetzen ist (Arbeitsplatzwertigkeit A 1/6 bzw. v1/4).

Der Bezug richtet sich bei Beamten/Beamtinnen nach der Verwendungsgruppe A 1, Funktionsgruppe 6, und beträgt monatlich mindestens brutto € 3.377,10. Bei Vertragsbediensteten richtet sich das Entgelt nach der Bewertungsgruppe v1/4 und beträgt monatlich mindestens brutto € 4.221,30. Der Bezug bzw. das Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften.

Die Abteilung IV/10 ist insbesondere für folgende Aufgabenbereiche zuständig:

• Finanzstrafrecht einschließlich Zoll- und Steuerfahndung und anderer Maßnahmen zur Bekämpfung von Finanzvergehen

• Fachaufsicht über den bundesweiten Fachbereich SVE (Finanzstraf-, Verfahrens- und Exekutionsrecht) und die nachgeordneten Dienststellen sowie über die Finanzpolizei, soweit diese in die Zuständigkeit der Abteilung IV/10 fällt

• Rechts- und Amtshilfeverkehr sowie ressortübergreifende Abstimmung in Angelegenheiten der ­Finanzpolizei, soweit sie in die Zuständigkeit der Abteilung IV/10 fällt

Weiterführende Informationen zu den Aufgabenbereichen der Abteilung IV/10 sind auch der Geschäfts- und Personaleinteilung unter

https://www.bmf.gv.at/ministerium/aufgaben-organisation/zentralleitung.html

zu entnehmen.

Allgemeine Voraussetzungen sind

• das Bestehen der österreichischen Staatsbürgerschaft sowie

• die Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333, bzw. der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86.

Verpflichtendes Erfordernis:

Abschluss eines rechtswissenschaftlichen Universitätsstudiums (Diplom- bzw. Masterstudium)

Darüber hinaus werden folgende besondere Kenntnisse und Fähigkeiten erwartet:

Ausbildung/Berufserfahrung:

Umfassende Kenntnisse und einschlägige Berufserfahrung auf dem Gebiet des Finanzstrafrechts sowie des Finanzstrafverfahrensrechts; ausgeprägte Kenntnisse der Organisation und der Verwaltungsabläufe der Finanzverwaltung (insbes. auch im Bereich der Finanzpolizei); Erfahrung in der Vertretung österreichischer Interessen auf internationaler Ebene 30%

Fach- und Managementwissen:

Ausgezeichnete Kenntnisse der Legistik und des Legistikprozesses; allgemeine Kenntnisse des gesamten Abgabenrechts sowie Erfahrung im Bereich des angewandten Steuerrechts; grundlegende Kenntnisse des allgemeinen Verwaltungsverfahrensrechts; Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gerichten sowie Behörden auf nationaler und internationaler Ebene; Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift; Kenntnisse im Bereich der EDV 30%

Lösungs- und Umsetzungskompetenz:

Strategie- und Zielorientierung; Fähigkeit zur inhaltlichen Koordinierung fachübergreifender sowie komplexer Rechtsfragen; ausgeprägte Initiative und Reformorientierung sowie hohe Entscheidungsfreudigkeit; analytische Fähigkeiten; Handlungs- und Ergebnisorientierung 20%

Persönliche Anforderungen:

Führungskompetenz; soziale Kompetenz; Initiative; Organisationstalent; Innovationsbereitschaft; ausgeprägtes Verhandlungsgeschick; Kommunikationsfähigkeit; Konfliktfähigkeit; Teamfähigkeit; Überzeugungskraft und Motivationsfähigkeit 20%

Die Gewichtung der besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten wird bei der Beurteilung der Eignung ­berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a Ausschreibungsgesetz 1989 wird darauf hingewiesen, dass auch Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion wirksam werden soll, erwünscht sind.

Bewerbungen sind schriftlich (keine Online-Bewerbung) unter Anschluss eines Lebenslaufes bis spätestens 1. Oktober 2018 (es gilt das Datum des Einlangens) an das Bundesministerium für Finanzen, Abteilung I/2, Kennwort: „Bewerbung Leitung Abteilung IV/10“, Johannesgasse 5, 1010 Wien, zu richten.

Im Bewerbungsschreiben sind die Gründe anzuführen, die Sie für die ausgeschriebene Funktion geeignet erscheinen lassen.

Das Bundesministerium für Finanzen ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Mitbewerber, bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt. 493335

Für den Bundesminister:

Dr. Els


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Amtsblatt Nr. 181

18. September 2018

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