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Nr. 176 / 11. September 2018

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Veröffentlicht am:
11. September 2018

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Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Zl. BMNT-LE.5.12.3/0288-PR/1/2018

Ausschreibung

der Funktion des Leiters/der Leiterin

der Gebietsbauleitung Lungau des Forsttechnischen

Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung

Gemäß § 3 Z. 9 des Ausschreibungsgesetzes, BGBl. Nr. 85/1989 i.d.g.F., wird die Funktion des Leiters/der Leiterin der Gebietsbauleitung Lungau der Wildbach- und Lawinenverbauung zur Besetzung ausgeschrieben.

Das Monatsentgelt beträgt in v1/3 € 3.370,60 brutto bzw. A1/3 € 2.777,50 brutto (erste Gehalts-/Entlohnungsstufe). Es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Der Aufgabenbereich des Leiters bzw. der Leiterin einer Gebietsbauleitung des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung ist die selbständige und eigenverantwortliche Leitung dieser Dienststelle im Sinne der WLV-Dienststellenverordnung BGBl. II Nr. 35/2013 sowie der dieser gem. WLV-Aufgabenverordnung BGBl. Nr. 507/1979 § 1 vom 21.12.1979 übertragenen Aufgaben.

Der Aufgabenbereich umfasst insbesondere:

– Selbständige Führung der Dienststelle;

– Ausarbeitung des Arbeitsplanes für die Gebietsbauleitung (Gefahrenzonenplanung, Projektierung, Verbauungstätigkeit und Betreuungsdienst);

– Bewirtschaftung der von der Sektion zugewiesenen finanziellen Mittel und der Interessentenbeiträge (Erstellung Jahresarbeitsprogramm);

– Entwicklung und Steuerung der Ausarbeitung von Gefahrenzonenplänen, Projekten und Kollaudierungsoperaten;

– Planung der kurz-, mittel- und langfristigen Verbauungstätigkeit, des Bedarfes an Personal, finanziellen Mitteln und Investitionen für die Gebietsbauleitung;

– Mitwirkung bei Katastropheneinsätzen;

– Durchführung von Beratungen und Erstellen von Gutachten bezüglich alpiner Naturgefahren (Sachverständigentätigkeit);

– Ausarbeitung von Konzepten zur Risikominimierung und zum Risikomanagement;

– Mitwirkung bei der Umsetzung des Strategieprozesses;

– Öffentlichkeitsarbeit im regionalen Bereich;

Vom Bewerber bzw. der Bewerberin für diese Leitungsfunktion sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

• Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft (Inländervorbehalt gem. § 1 Abs. 3 Ausschreibungsgesetz 1989);

• Volle Handlungsfähigkeit;

• Abschluss des Studiums an der Universität für Bodenkultur, Studienzweig Forstwirtschaft zuzüglich die Ergänzungsprüfungen für die Wildbach- und Lawinenverbauung oder Studienzweig (Masterstudium) Wildbach- und Lawinenverbauung;

• erfolgreiche Ablegung der Staatsprüfung für den höheren Forstdienst i.S.d. § 102 Abs. 2 in Verbindung mit § 105 Abs. 1 Z 3 Forstgesetz 1975 i.d.g.F.;

• persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der mit der vorgesehenen Verwendung verbundenen Aufgaben;

• Kenntnisse auf dem Gebiet der Verwaltung der Gebietskörperschaften;

• Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Arbeitsorganisation und des Projektmanagements;

• Fähigkeiten zur Verhandlungs- und Menschenführung sowie Konfliktlösungskompetenz;

• Teamfähigkeit;

• Hochgebirgstauglichkeit, besondere psychische und physische Belastbarkeit;

• Mehrjährige praktische Berufserfahrung in eigenverantwortlicher Funktion, in Planung und Ausführung von Wildbachverbauungs-, Erosions- und Lawinenschutzmaßnahmen, in Gefahrenzonenplanung und in Gutachtertätigkeit.

Alle angeführten von den Bewerbern und Bewerberinnen erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Bewerbungen samt Lebenslauf sind innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung unter Anführung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für diese Funktion als geeignet erscheinen lassen, bei Frau Christiane Fronaschitz (christiane.fronaschitz@bmnt.gv.at) einzubringen. Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf 10. Oktober 2018.

Die endgültige Betrauung mit der Funktion erfolgt nach positivem Abschluss eines allenfalls erforderlichen Nachbesetzungsverfahrens.

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt. 493689

Für die Bundesministerin:

Mag. Sieber


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