Ausgabe

Nr. 009 / 12. Januar 2019

Zurück

Kundendienst
Amtsblatt

Harald Wegscheidler
+43 (0)1 206 99-261

Markus Winkelhofer
+43 (0)1 206 99-224

Einschaltung

Veröffentlicht am:
12. Januar 2019

Bundesstellen

Amtsblatt

BMVIT-7.421/0001-I/PR1/2018

Ausschreibung

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 3 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, in der geltenden Fassung, wird nachstehende Funktion ausgeschrieben (A 1/6 bzw. v 1/4):

Leitung der Abteilung IV/IVVS 3

„Rechtsbereich Bundesstraßen“

Der Aufgabenbereich der Abteilung umfasst insbesondere:

– rechtliche Angelegenheiten der Bundesstraßen und der Straßensondergesellschaften (ausgenommen Mautangelegenheiten und Beteiligungsmanagement)

– Erstellung und Novellierung von einschlägigen Gesetzen wie Bundesstraßengesetz 1971, Bundesstraßen-Übertragungsgesetz, ASFINAG-Gesetz und ASFINAG-Ermächtigungsgesetz

– Mitwirkung an Gesetzes- und Verordnungsentwürfen von Bund und Ländern

– Mitwirkung an einschlägigen Richtlinien der EU und an Richtlinien betreffend den Straßenbau

– Durchführung von UVP-Feststellungsverfahren (§ 23a UVP-G 2000)

– Verordnungen gem. § 1 Abs. 1 Bundesstraßengesetz 1971

– Festlegung von Bundesstraßenplanungsgebieten

– Bestimmung des Straßenverlaufes von Bundesstraßenbauvorhaben, die nicht UVP-pflichtig sind

– sonstige Vollziehung des Bundesstraßengesetzes 1971, ausgenommen Angelegenheiten des Sicherheitsmanagements

– Vollziehung des Bundesstraßen-Übertragungsgesetzes

– Vertretung Österreichs beim Projekt TEM der UNECE

Die Betrauung mit dieser Leitungsfunktion setzt neben der Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333, bzw. der Aufnahmekriterien gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86, voraus:

  • 1.  Österreichische Staatsbürgerschaft
  • 2.  Bestehen eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses in der Verwendungsgruppe A/A1 bzw. eines privatrechtlichen Dienstverhältnisses in der Entlohnungsgruppe a/v1 oder das Vorliegen der Voraus­setzungen für die Aufnahme in ein solches öffentliches Dienstverhältnis
  • 3   Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften

Folgende besondere Kenntnisse und Fähigkeiten werden erwartet:

  • 4.  grundlegende Kenntnisse im Bereich Legistik (10%)
  • 5.  besondere Kenntnisse des Umweltrechts auf völkerrechtlicher, unionsrechtlicher und nationaler Ebene (20%)
  • 6.  Kenntnisse auf dem Gebiet des Bundesstraßenrechts (10%)
  • 7.  umfassende Kenntnisse der öffentlichen Verwaltung mit einem tiefgreifenden Verständnis der Abläufe in Verwaltungsverfahren (25%)
  • 8.  praktische Erfahrungen in umweltrechtlichen Verfahren (10%)
  • 9.  technisches Verständnis (5%)
  • 10.  ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift (10%)
  • 11.  ausgezeichnete organisatorische Fähigkeiten; Teamfähigkeit; Eignung zur Führung und Motivation von MitarbeiterInnen; Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick; Entscheidungsfreudigkeit (10%)

Die Gewichtung der besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten wird bei der Beurteilung der Eignung berücksichtigt werden.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher ausdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden Frauen, die gleich geeignet wie männliche Bewerber sind, bei der Besetzung der Planstelle bevorzugt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika im Gesamtausmaß von mindestens sechs Monaten außerhalb des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie sind erwünscht. Als qualifizierte Tätigkeiten oder Praktika kommen auch solche bei einer Einrichtung der Europäischen Union oder bei einer sonstigen zwischenstaatlichen Einrichtung in Betracht.

Der Nachweis von Freiwilligentätigkeiten, insbesondere bei Institutionen und Organisationen, die zum begünstigten Empfängerkreis für Zuwendungen gemäß § 4a Abs. 2 bis Abs. 6 Einkommenssteuergesetz – EstG 1988 zählen, ist ebenfalls erwünscht.

Der Monatsbezug (A1/6) bzw. das Monatsentgelt (v1/4) beträgt mindestens € 3.479,10 brutto bzw. € 4.345,40 brutto. Er/es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten.

Bewerbungen und Lebenslauf sind innerhalb von einem Monat nach Erscheinen dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Anführung der Gründe, die den Bewerber/die Bewerberin für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, beim Präsidium des Bundesministeriums fürVerkehr, Innovation und Technologie , Radetzkystraße 2, 1030 Wien, einzubringen. Für die Rechtzeitigkeit der Bewerbung zählt der Zeitpunkt des Einlangens.

Datenschutzrechtliche Informationen gemäß Art. 13 DSGVO:

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden nur zum Zweck der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens verarbeitet. Sofern kein Dienstverhältnis begründet wird, werden Ihre Daten nicht für andere Zwecke weiterverarbeitet. 495838

Für den Bundesminister:

DDr. Elisabeth Forcher


PDF-Ausgabe

Aktuelle Ausgabe Deckblatt

Amtsblatt Nr. 13

18. Januar 2019

Zur Ausgabe


Werbung