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GZ.: BMI-OA1211/0006-I/1/b/2019

AUSSCHREIBUNG

auf Grund des Bundesgesetzes vom 25. Jänner 1989, BGBl. Nr. 85.

I.

Leitung der Abteilung II/BVT/4

(Informationsmanagement und Analyse)

im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)

(Arbeitsplatzwertigkeit A1/5 bzw. v1/4)

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 5 mindestens brutto € 3.320,40 und bei Vertragsbediensteten beträgt das Entgelt in der Entlohnungsgruppe v1 Bewertungsgruppe 4 monatlich mindestens brutto € 4.345,40. Der Bezug bzw. das Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Bewerberinnen/Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) die volle Handlungsfähigkeit;

c) die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Ver­wendung verbunden sind;

d) abgeschlossenes Hochschulstudium;

e) Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach §§ 55 ff Sicherheitspolizeigesetz 1991, BGBl. 566/1991 in der geltenden Fassung, zu unterziehen.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

f) eingehende Kenntnisse der Organisationsstrukturen des Bundesministeriums für Inneres und deren Organisationseinheiten, insbesondere des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT );

g) umfassende Gesetzeskenntnisse in Fragen des PStSG, des SPG, des StGB und seiner Nebengesetze, des DSG, des Telekommunikationsgesetzes, des Polizeikooperationsgesetzes sowie der in den unterschiedlichen Aufgabengebieten des BVT zur Anwendung kommenden Erlässe und Richtlinien;

h) sehr gute Kenntnisse der österreichischen Sicherheitsverwaltung, insbesondere im staatspolizeilichen Bereich;

i) eingehende Kenntnisse der modernen Methoden des Verwaltungsmanagements, praktische Erfahrung in der Leitung und Abwicklung von Projekten, Führungserfahrung;

j) besondere Fähigkeit zur Menschenführung und Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die unter Punkt f) – j) angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche, die mit dieser Funktion verbunden sind, ergeben sich aus den der Abteilung II/BVT/4 (Informationsmanagement und Analyse) obliegenden Aufgabenbereichen, wie etwa:

Zentrales Lage- und Informationsmanagement einschließlich aller Workflow-Fragen.

II.

Leitung der Abteilung II/BVT/5

(Cybersicherheit)

im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)

(Arbeitsplatzwertigkeit A1/5 bzw. v1/4)

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 5 mindestens brutto € 3.320,40 und bei Vertragsbediensteten beträgt das Entgelt in der Entlohnungsgruppe v1 Bewertungsgruppe 4 monatlich mindestens brutto € 4.345,40. Der Bezug bzw. das Entgelt erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Bewerberinnen/Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) die volle Handlungsfähigkeit;

c) die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind;

d) abgeschlossenes Hochschulstudium Informatik/Wirtschaftsinformatik oder Master Abschluss IT Security oder Information Security (an einer vergleichbaren Fachhochschule);

e) Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach §§ 55 ff Sicherheitspolizeigesetz 1991, BGBl. 566

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

f) mehrjährige Ausübung einer Leitungsfunktion sowie mehrjährige IT-Berufserfahrungen in privat­wirtschaftlichen Unternehmen;

g) sehr gute Gesetzeskenntnisse in Fragen des PStSG, SPG, des StGB und seiner Nebengesetze, des DSG und der StPO sowie hervorragendes Wissen über die österreichische Sicherheitsverwaltung und die Strukturen internationaler Sicherheitsorganisationen;

h) ausgezeichnete Managementfähigkeiten, Teamleitungsfähigkeit, Organisationstalent sowie hohe Über­zeugungs- und Motivationsfähigkeiten;

i) Grundkenntnisse in Forensik und Kryptoanalyse;

j) einschlägige Zertifizierungen (z.B. CISSP, CISA, A7700).

Die unter Punkt f) – j) angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche, die mit dieser Funktion verbunden sind, ergeben sich aus den der Abteilung II/BVT/5 (Cybersicherheit) obliegenden Aufgabenbereichen, wie etwa:

Zentrale Anlaufstelle für die Sicherheit von Netz- und Informationssystemen.

III.

Leitung der Abteilung II/BVT/6

(Sondereinsatz und Logistik)

im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT)

(Arbeitsplatzwertigkeit E1/10)

Der Monatsbezug beträgt bei Beamtinnen oder Beamten in der Verwendungsgruppe E1, Funktionsgruppe 10, mindestens brutto € 3.917,38. Der Bezug erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundenen Entlohnungsbestandteile.

Bewerberinnen/Bewerber für diese Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

a) die österreichische Staatsbürgerschaft;

b) die volle Handlungsfähigkeit;

c) die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Ver­wendung verbunden sind;

d) Erfüllung der Ernennungserfordernisse der Verwendungsgruppe E1;

e) Bereitschaft, sich einer Sicherheitsüberprüfung nach §§ 55 ff Sicherheitspolizeigesetz 1991, BGBl. 566/1991 in der geltenden Fassung, zu unterziehen.

Darüber hinaus sind folgende Fähigkeiten und besonderen Kenntnisse erforderlich:

f) mehrjährige Verwendung als E1-Bedienstete/r in verschiedenen Bereichen des Staatsschutzes;

g) operative Erfahrungen bei der Leitung von Amtshandlungen des Staatsschutzes sowie in der nationalen und internationalen Zusammenarbeit im Staatsschutz;

h) Kenntnisse und Erfahrungen im strategischen (Risiko-)Management;

i) sehr gute Gesetzeskenntnisse in Fragen des PStSG, SPG, des StGB und seiner Nebengesetze, des DSG und der StPO sowie hervorragendes Wissen über die österreichische Sicherheitsverwaltung und die Strukturen internationaler Sicherheitsorganisationen und anderer ausländischer Partner;

j) sehr gutes Überblickswissen über den Stand der Staatsschutzarbeit und die Bedrohungslagen in den staatsschutzrelevanten Tätigkeitsfeldern.

Die unter Punkt f) – j) angeführten, von den Bewerberinnen/Bewerbern erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Die Tätigkeiten und Aufgabenbereiche, die mit dieser Funktion verbunden sind, ergeben sich aus den der Abteilung II/BVT/6 (Sondereinsatz und Logistik) obliegenden Aufgabenbereichen, wie etwa:

Qualifizierte operative und technische Unterstützung der Organisationseinheiten im II/BVT und – soweit dafür eine Zuständigkeit besteht, auch der LVT; Zentrale Quellen-bewirtschaftung der verdeckten Ermittlung und der Aufklärung.

Bewerbungen um die ausgeschriebenen Funktionen sind samt Lebenslauf an „das Bundesministerium für Inneres , zu Handen des Leiters der Sektion I, Sektionschef Mag. Karl HUTTER, MBA, Herrengasse 7, 1010 Wien“, zu richten und gelten als fristgerecht, wenn sie bis 25. Februar 2019 eingelangt sind.

Gemäß § 6 Absatz 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Gemäß § 5 Absatz 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, erwünscht sind.

Gemäß § 5 Absatz 2b des Ausschreibungsgesetzes 1989 sowie § 7 Absatz 3 B-GlBG wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Frauen um die ausgeschriebenen Funktionen besonders erwünscht sind und bei der Entscheidung über die Besetzung dieser Funktionen besonders berücksichtigt werden.

23. Januar 2019 496115

Für den Bundesminister:

SC Mag. Karl Hutter, MBA