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GZ: BMöDS-12204/0013-I/A/1/2019

Ausschreibung der Funktion der Leitung der Abteilung II/A/2

„Sport und Gesellschaft, multinationale Sportangelegenheiten“

im Bundesministerium für Öffentlichen Dienst und Sport

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 3 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85/1989 in der geltenden Fassung, ist die Funktion der Leitung der Abteilung II/A/2 – „Sport und Gesellschaft, multinationale Sportangelegenheiten“ – im Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport voraussichtlich mit Wirksamkeit vom 1. Mai 2019 zu besetzen.

Die Funktion ist der Funktionsgruppe 5 der Verwendungsgruppe A 1 bzw. dem Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v1, Bewertungsgruppe v1/4, zugeordnet.

Unter Anwendung des § 138 Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979, BGBl. Nr. 333, bzw. des § 66 Vertrags­bedienstetengesetz 1948, BGBl. Nr. 86, in den geltenden Fassungen, ist für diesen Arbeitsplatz ein Mindestentgelt von brutto € 4.345,40 (14 mal jährlich) vorgesehen. Auf Basis der gesetzlichen Vorschriften und nach der Möglichkeit anrechenbarer Vordienstzeiten kann sich das Monatsentgelt erhöhen.

Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

• Die österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt

• die volle Handlungsfähigkeit

• die persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der Aufgaben, die mit der vorgesehenen Verwendung verbunden sind

• abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften

Aufgabenbereiche und Tätigkeiten:

• Umsetzung der Sport Strategie-Austria im Fachbereich;

• Erstellung eines Sportstättenplanes in Kooperation mit Ländern und Gemeinden;

• Anlaufstelle in Fragen der Landesförderungen;

• Internationale und europäischen Sportangelegenheiten, Vorbereitung und Durchführung von bilateralen und multilateralen Sportabkommen/Sport-und Entwicklungsprojekten und Auskunftserteilung internationaler sportspezifischer An- und Umfragen;

• Sicherstellung der Grundlagenarbeit und Projektierung zu geschlechtsspezifischen Handlungsfeldern im Sport;

• Sensibilisierungsmaßnahmen des Diversity Managements und Gender Mainstreaming und Best Practice sowie Good Governance im Sport;

• Verstärkte Implementierung der betrieblichen Gesundheitsförderung;

• Projektierung im Themenumfeld Sport/Kultur, multikulturelle Beziehungen;

• Integration und Sport in der Europäischen Union

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden erwartet:

  • 1.  Mehrjährige Berufserfahrung im In- und Ausland wünschenswert
  • 2.  Fundierte Kenntnisse der Arbeitsweise der EU und deren Institutionen, insbesondere auf dem Gebiet des Sports
  • 3.  Ausgezeichnete Kenntnisse der österreichischen Verwaltung sowie deren Strukturen und Abläufe
  • 4.  Ausgezeichnete Kenntnisse der Organisation und Entscheidungsabläufe des Ressort sowie sportbezogener Gremien auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene
  • 5.  Fundierte Kenntnisse der Strukturen im Bereich des österreichischen sowie europäischen und internationalen Sports
  • 6.  Fremdsprachenkenntnisse: Englisch in Wort und Schrift (verhandlungssicher), weitere Fremdsprachen von Vorteil
  • 7.  Erfahrung und hohe (soziale) Kompetenzen bei der Führung von Projekten und/oder Organisationseinheiten
  • 8.  Fähigkeit zur Verhandlungsführung und -leitung
  • 9.  Freude an effizienter Arbeit mit hoher Eigenverantwortlichkeit im Team
  • 10.  Vernetztes und kritisch- analytisches Denkvermögen
  • 11.  Lösungsorientiertheit; Belastbarkeit
  • 12.  Initiative und Entscheidungsfreudigkeit sowie Innovationsbereitschaft

Die unter Pkt. 1. bis 6. angeführten, von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarteten Kenntnisse und ­Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit einer Gewichtung von 75% und die Punkte 7. bis 12. mit einer Gewichtung von 25% berücksichtigt.

Darüber hinaus sind der Bewerbung eine konzeptive Leitvorstellung für die Aufgabenerfüllung der Abteilung, alle relevanten Unterlagen sowie ein ausführlicher Lebenslauf anzuschließen. Im Bewerbungsgesuch sind die Gründe anzuführen, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Das Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport ist bemüht, den Anteil an Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen, und lädt daher besonders Frauen zur Bewerbung ein. Gemäß §§ 11b und 11c B-GlBG werden Frauen, die nicht geringer geeignet sind als der bestgeeignete Mitbewerber, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen, bei der Betrauung mit der Funktion vorrangig berücksichtigt.

Interessentinnen/Interessenten werden eingeladen, sich innerhalb eines Monats nach Kundmachung dieser Ausschreibung unter Anführung der Geschäftszahl (BMöDS-12204/0013-I/A/1/2019) beim Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport, Abteilung I/A/1, 1030 Wien, Radetzkystraße 2, schriftlich zu bewerben.

Ende der Bewerbungsfrist: 16. April 2019

Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail anjohann.mohr@bmoeds.gv.at) einlangt. 497047

Für den Bundesminister:

Mag. Roland Weinert