Ausschreibung

Leitung der Abteilung 8 in der Sektion IV im Bundesministerium

für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 3 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, in der derzeit geltenden Fassung, wird die Funktion der Leitung der Abteilung 8 in der Sektion IV des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ausgeschrieben. Diese Funktion ist der Funktionsgruppe 5 der Verwendungsgruppe A 1 zugeordnet.

Wertigkeit/Einstufung:
A1/5 bzw v1/4
Dienststelle:
BMASGK Leitung
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Befristung:
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
27.05.2019
Monatsentgelt/bezug mindestens:
€ 3.320,40 brutto (A1/5) bzw. € 4.345,40 brutto (v1/4)
Referenzcode:
BMASGK-19-0085

Aufgaben und Tätigkeiten

Medizinische Grundsatzfragen im Sektionsbereich und Einzelfallprüfungen; Koordinierung der Begutachtung unter Beachtung der medizinisch-wissenschaftlichen Lehre und Forschung im Behinderten- und Pflegebereich; Qualitätssicherung der ärztlichen Begutachtung; Anforderungsprofil der ärztlich gutachterlichen Leistungen; Controlling; Fort- und Weiterbildung der ärztlichen Sachverständigen; Erstellung von Einschätzungsgrundlagen zu Fragen der Behinderung; Ausarbeitung von Begutachtungsrichtlinien in der Langzeitpflege; Wissenschaftliche Bearbeitung pflegerelevanter medizinischer Daten, Projektentwicklung und Projektbegleitung unter medizinischen Aspekten zur Pflegeprävention sowie zur Unterstützung pflegender Angehöriger, Demenzstrategie und 24-Stunden-Betreuung; Angelegenheiten der Hospiz- und Palliativversorgung in der Langzeitpflege.

Erfordernisse

Verpflichtende Erfordernisse:

• Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;

• Erfüllung der allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86, in der derzeit geltenden Fassung;

• abgeschlossenes Universitätsstudium der Fachrichtung Humanmedizin;

• Berechtigung zur Ausübung der Tätigkeit als Ärztin/Arzt für Allgemeinmedizin;

• durchgehend gutachterliche Tätigkeit im Verwaltungs- und/oder Gerichtsbereich im Ausmaß von zumindest fünf Jahren und mehrjährige medizinisch kurative Praxis.

Erwünschte weitere Qualifikationen:

• sehr gute Englischkenntnisse;

• absolvierte Ausbildungen zum Erwerb bzw. zur Erweiterung von Managementkompetenzen;

• Führungserfahrung bzw. Erfahrung im Management von Projekten

Gemäß § 5 Abs. 2 a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion wirksam werden soll, erwünscht.

Die folgenden Anforderungsdimensionen werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt:

Anforderungsdimensionen
Kenntnisse/Erfahrungen
Kenntnisse und Erfahrungen in jenen Aufgabengebieten, die in die Zuständigkeit der Organisationseinheit fallen, insbesondere Erfahrung im Bereich der gutachterlichen Tätigkeit;
Managementkompetenzen
Organisationstalent, strategisches Denken, Zielorientiertheit und Entscheidungsfähigkeit;
Sozial-kommunikative Kompetenzen
Besondere Eignung zur Menschenführung sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz.

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, Lebenslauf samt Zeugnissen, konzeptive Leitvorstellungen für die Aufgabenerfüllung der Abteilung sowie eine Darlegung der Gründe, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden aufgefordert, zu Fragen der Frauenförderung und Gleich­behandlung Stellung zu nehmen.

Bewerberinnen und Bewerber, die für eine nähere Auswahl in Betracht kommen, können zu einem Hearing eingeladen werden.

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Dieses Gutachten dient der Frau Bundesministerin als Entscheidungsgrundlage.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Eine vorliegende Teilzeitbeschäftigung stellt keinen Hinderungsgrund für die Betrauung dar.

Der Monatsbezug beträgt mindestens € 3.320,40 brutto (A1/5) bzw. € 4.345,40 brutto (v1/4). Er erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch einzurechnende Zeiten bzw. durch das Besoldungsdienstalter.

Kontaktinformation

Bewerbungsgesuche sind innerhalb der Bewerbungsfrist unmittelbar beim Bundesministerium fürArbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (Sektion I), 1010 Wien, Stubenring 1, einzubringen (Kontaktadresse für E-Mail-Bewerbungen: i2@sozialministerium.at). 498128