Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus

Zl. BMNT-LE.5.12.3/0130-PR/1/2019

Ausschreibung

der Funktion des Abteilungsvorstandes/der Abteilungsvorständin

der Fachrichtung Landwirtschaft

an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein

Gemäß § 248d Abs. 1 i.V.m. § 207 Abs. 1 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333, i.d.g.F., wird die Funktion des Abteilungsvorstandes/der Abteilungsvorständin der Fachrichtung Landwirtschaft an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Raumberg-Gumpenstein , zur Besetzung ausgeschrieben. Der Bruttomonatsbezug/das Bruttomonatsentgelt beträgt mindestens 3.089,87 Euro (Beamte/innen), 3.188,52 (Vertragslehrer/innen IL) bzw. 3.504,50 (Vertragslehrer/innen pd). Er/es erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Der Aufgabenbereich der o.g. Funktion umfasst vor allem:

Etablierung und Weiterentwicklung der Fachrichtung Landwirtschaft (Agrarmanagement und Aufbaulehrgang) an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein; fachliche und verwaltungsgemäße Koordination der Ausbildung und der Schulveranstaltungen innerhalb der Abteilung; Beratung und Unterstützung der LehrerInnen bei der Umsetzung der Lehrpläne, Mitwirkung bei der Aufnahmeprüfung und der Erstellung der Lehrfächerverteilung; Erarbeitung des Stundenplans und Suppliereinteilung in Abstimmung mit der anderen Abteilung; Erarbeitung fachlicher und pädagogischer Konzepte für die Weiterentwicklung und Absicherung der Abteilung; Aufbau von Kooperationen für die Bearbeitung interdisziplinärer Projekte; Einberufung und Leitung von Abteilungskonferenzen; Teilnahme an den Reifeprüfungen; Vertretung der Direktion in schulischen Angelegenheiten; Beratung der SchulabgängerInnen; Kontaktpflege zur Wirtschaft und zu den Absolventen der Abteilung; Überprüfung der theoretischen und praktischen Ausbildung und Mitwirkung bei Lehrplanreformen und schulautonomer Weiterentwicklung des Lehrplanes; Ausarbeitung eines Weiterbildungsplanes für die Lehrkräfte.

Bewerber/Bewerberinnen für die o.g. Funktion haben folgende Erfordernisse zu erfüllen:

– Österreichische Staatsbürgerschaft oder ein unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;

– Volle Handlungsfähigkeit;

– Persönliche und fachliche Eignung für die Erfüllung der mit der vorgesehenen Verwendung verbundenen Aufgaben;

– Teamfähigkeit, Organisationstalent und Bereitschaft zur Weiterbildung;

– Abschluss der Universität für Bodenkultur oder einer fachlich gleichwertigen Universität; Nachweis der akademischen Qualifikation durch eine Diplomarbeit oder Masterthesis;

– Mindestens 6-jährige erfolgreiche Lehrpraxis an einer Schule;

– Leitungskompetenzen, Organisationstalent, Personalentwicklungskompetenzen sowie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz;

– Kommunikationskompetenz, Verhandlungsgeschick und Serviceorientierung;

– Erfahrungen in der Kooperation mit außerschulischen Einrichtungen (z.B. Wirtschaft, Beratung, Kunst, Kultur, Sport);

– Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;

– Gefestigte EDV-Kenntnisse in den Bereichen Datenverarbeitung, Schriftverkehr, Präsentationen und Schülerverwaltung.

Alle angeführten, von den Bewerbern und Bewerberinnen erwarteten Kenntnisse und Fähigkeiten werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt.

Bewerbungen samt Lebenslauf sind innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Ausschreibung unter Anführung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für diese Funktion als geeignet erscheinen lassen, und gemäß § 207b Abs. 1 Z 6 BDG 1979 mit einer Darstellung der Vorstellungen des Bewerbers/der Bewerberin über die künftige Tätigkeit in dieser leitenden Funktion, beim Präsidium des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, 1010 Wien, Stubenring 1, im Dienstweg einzubringen. Die Bewerbungsfrist endet mit Ablauf des 29. Mai 2019.

Der Bewerbung können darüber hinaus gemäß § 207b Abs. 1 Z 8 lit. a BDG 1979 noch weitere Unter­lagen angeschlossen werden (z.B. Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Führung und Persönlichkeitsentwicklung).

In Entsprechung der Bestimmungen des § 207b Abs. 1 Z 7 und Z 8 lit. b BDG 1979 werden die Bewerbungen der die Erfordernisse erfüllenden Bewerber/Bewerberinnen samt den Darstellungen gemäß Z 6 leg.cit und den weiteren Unterlagen gemäß Z 8 lit. a leg.cit. dem Schulgemeinschaftsausschuss oder dem Schulforum und dem Dienststellenausschuss der Schule, für die die Bewerbungen abgegeben wurden, übersendet. Gemäß § 207b Abs. 1 Z 8 lit. b BDG 1979 ist für die Übermittlung der allfälligen, der Bewerbung angeschlossenen sonstigen Unterlagen an die oben genannten Organe eine ausdrückliche Zustimmung des Bewerbers/der Bewerberin erforderlich.

Die endgültige Betrauung mit der Funktion erfolgt nach positivem Abschluss eines allenfalls erforderlichen Nachbesetzungsverfahrens.

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b und § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

12. April 2019 498203

Für die Bundesministerin:

DI DDr. Reinhard Mang