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Geschäftszahl: 2020-0.438.162

Ausschreibung der Funktion der Leitung der Sektion III

„Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation“

im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85/1989 in der geltenden Fassung, ist die Funktion der Leitung der Sektion III – „Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation“ – im Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, befristet für die Dauer von fünf Jahren, ehest­möglich zu besetzen.

Die Funktion ist der Funktionsgruppe 9 der Verwendungsgruppe A 1 bzw. dem Entlohnungsschema v, Entlohnungsgruppe v1, Bewertungsgruppe v1/7, zugeordnet.

Für diesen Arbeitsplatz ist ein fixes Monatsentgelt von brutto € 9.801,80 (14 mal jährlich) gem. § 74 Abs. 2 Z 2 Vertragsbedienstetengesetz 1948, BGBl. Nr. 86, bzw. im Falle eines öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnisses von brutto € 10.441,40 gemäß § 31 Abs. 2 Z 2 Gehaltsgesetz 1956, BGBl. Nr. 54, in den jeweils geltenden Fassungen vorgesehen.

Voraussetzungen für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

• Die österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt

• ein bestehendes öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis bzw. privatrechtliches Dienstverhältnis zum Bund

• abgeschlossenes Universitätsstudium der Rechtswissenschaften

Aufgabenbereiche und Tätigkeiten:

Leitung der Sektion III – Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation; Dienst-, Besoldungs- und ­Pensionsrecht der öffentlichen Bediensteten (vorbereitende Verhandlungen, Legistik, Erarbeitung von Durchführungsrichtlinien, Koordination des Bundes, auch gegenüber den Ländern), Angelegenheiten des Personalplans und der Planstellenbesetzung, Arbeitsplatzbeschreibung, Stellenbewertung, dienstrechtliche Organisationsfragen, Mitwirkungen in konkreten Personalangelegenheiten der Bundesbediensteten, Koordination der gleichmäßigen Behandlung vergleichbarer Gruppen von Bundesbediensteten, Personalent­wicklung und Mobilitätsförderung, Verwaltungsakademie des Bundes, Verwaltungsreform und Personal­controlling, Geschäftsführung der Personalvertretungs-Aufsichtsbehörde, digitales Personalmanagement, strategisches Performancemanagement und Verwaltungsinnovation, Wirkungscontrollingstelle des Bundes.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden erwartet:

Pkt.
Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
Gewichtung
001.
fundierte Kenntnisse des Dienst- und Organisationsrechts des Bundes, der damit im Zusammenhang stehenden Rechtsvorschriften und ihrer konkreten Anwendung; besondere Kenntnisse des Verfassungsrechts, der Verwaltungsverfahrensgesetze und des Arbeits- und Sozialrechts
20%
002.
Kenntnisse und Erfahrungen in der Verwaltungsreform, im Planstellenwesen, in der Arbeitsplatzbewertung, im Ausbildungswesen und in der Personalentwicklung; Kenntnisse und Erfahrungen bei der Anwendung der EDV in der Verwaltung, im Controlling und im Budgetwesen des Bundes
20%
003.
Erfahrungen in der Legistik und mit dem Prozess der Bundesgesetzgebung; langjährige Erfahrung im unmittelbaren Kontakt zu obersten Organen
10%
004.
praktische langjährige Führungserfahrung in der Sektion III oder in einer großen Organisationseinheit im Bereich Personal und/oder Präsidium
25%
005.
Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken und zur theoretischen und praktischen Lösung komplexer Aufgaben im öffentlichen Dienst
5%
006.
Verständnis für ressortübergreifende Zusammenhänge
5%
007.
Reformorientierung
5%
008.
besonderes Verhandlungsgeschick und Erfahrung in der Verhandlungsführung
5%
009.
ausgeprägte Kontaktfähigkeit und Entscheidungsstärke
5%

Die Gewichtung der besonderen Kenntnisse und Erfahrungen wird bei der Beurteilung der Eignung berücksichtigt werden.

Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit dem ausgeschriebenen Arbeitsplatz (Funktion) wirksam werden soll, sind erwünscht.

Darüber hinaus sind der Bewerbung zwingend eine konzeptive Leitvorstellung für die Aufgabenerfüllung der Sektion sowie alle relevanten Unterlagen und ein ausführlicher Lebenslauf anzuschließen. Im Bewerbungsgesuch sind die Gründe anzuführen, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ist bemüht, den Anteil an Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen, und lädt daher besonders Frauen zur Bewerbung ein. Gemäß §§ 11b und 11c B-GlBG werden Frauen, die nicht geringer geeignet sind als der bestgeeignete Mitbewerber, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen, bei der Betrauung mit der Funktion vor­rangig berücksichtigt.

Interessentinnen/Interessenten werden eingeladen, sich innerhalb eines Monats nach Kundmachung dieser Ausschreibung unter Anführung der Geschäftszahl (2020-0.438.162) beim Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Abteilung I/A/1, 1030 Wien, Radetzkystraße 2, schriftlich zu bewerben.

Ende der Bewerbungsfrist: 1. September 2020

Als Tag der Bewerbung gilt der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail anmartin.sauseng@bmkoes.gv.at) einlangt. 516928

Für den Bundesminister:

Mag. Eva Wildfellner