bundeskanzleramt.gv.at

Geschäftszahl: 2020-0.500.321 A-1010 Wien, Ballhausplatz 2

Tel. (++43)-1-53115/0

Ausschreibung

der Leitung der Sektion III

des Bundeskanzleramtes

(Wertigkeit A1/8 bzw. v1/6)

Gemäß § 2 Abs. 1 Z. 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, wird die Leitung der Sektion III (Frauenangelegenheiten und Gleichstellung) des Bundeskanzleramtes ausgeschrieben.

Der Aufgabenbereich der ausgeschriebenen Funktion umfasst insbesondere:

Ressortübergreifende Koordination der Frauen- und Gleichstellungspolitik und des Gender Mainstreaming; Geschäftsführung von Interministeriellen Arbeitsgruppen; Durchführung von frauen- und gleichstellungspolitischen Projekten einschließlich Auftragsvergaben; frauenspezifische Publikationen und Berichte; Angelegenheiten der Frauenprojektförderung; Angelegenheiten der Gleichbehandlung in ­Bezug auf das GIBG, das GBK/GAW-Gesetz und das B-GIBG; Geschäftsführung der Gleichbehandlungskommissionen und der Bundes-Gleichbehandlungskommission; frauen- und mädchenspezifische Gewaltprävention; Wahrnehmung der frauenpolitischen Interessen im Gesetzwerdungsprozess; grundsätzliche Fragen, die die spezifische Situation von Frauen mit Migrationshintergrund betreffen, ­Budgetmanagement, Budget-Controlling und Kostenrechnung; Beantwortung parlamentarischer Anfragen; frauenpolitische Angelegenheiten der Beschäftigung und des Arbeitsmarktes; Frauenangelegenheiten im internationalen und EU-Bereich einschließlich der fachlichen Vertretung in internationalen Gremien

Voraussetzungen für die Betrauung mit der Funktion sind:

  • 1.  die österreichische Staatsbürgerschaft;
  • 2.  die Erfüllung der allgemeinen Ernennungserfordernisse im Sinne des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979, BGBl. Nr. 333, bzw. der Aufnahmekriterien des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86;
  • 3.  der Abschluss eines rechts- oder wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulstudiums

Folgende besondere Kenntnisse und Fähigkeiten werden erwartet:

Pkt.
Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten
Gewichtung
001.
Ausgezeichnete Kenntnisse auf den Gebieten der Frauen- und Gleichstellungs politik, gute Kenntnis der im Zusammenhang mit der Sektion stehenden Rechtsvorschriften; fundiertes Fachwissen in Bezug auf Verwaltungsfragen und Public Management sowie sehr gute Kenntnisse der wirkungsorientierten Verwaltungssteuerung; fundierte Kenntnisse der Bundesverwaltung
25%
002.
Mehrjährige Berufserfahrung im Verwaltungsmanagement sowie in den Bereichen der Arbeitswelt, der Gleichstellung, der Frauenförderung und der Gewaltprävention sowie des Fördermanagements; Erfahrung in der Zusammenarbeit mit privaten und staatlichen Einrichtungen sowie mit ressortübergreifenden Abstimmungsprozessen; Erfahrung in der Zusammenarbeit mit EU-Institutionen
20%
003.
Erfahrungen in der Durchführung größerer Change-Management-Projekte; Erfahrung in der Führung von großen Organisationseinheiten mit entsprechender Führungsverantwortung; Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der politischen Ebene sowie mit Gebietskörperschaften
25%
004.
Bereitschaft zur Gestaltung von Veränderungsprozessen; mehrjährige Führungs erfahrung sowie ausgeprägte Fähigkeit zur Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; Teamfähigkeit; ausgezeichnete organisatorische Fähigkeiten; besonderes Verhandlungsgeschick; Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken und zur theoretischen und praktischen Lösung komplexer Aufgaben; ausgeprägte Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit; besondere Kontakt- und Entscheidungsfreudigkeit; Innovationsbereitschaft
20%
005.
EDV-Kenntnisse; gute Kenntnisse der englischen Sprache; weitere Fremdsprache von Vorteil
10%

Die Gewichtung der besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten wird bei der Beurteilung der Eignung ­berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 wird darauf hingewiesen, dass Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem außerhalb des Bundeskanzleramtes liegenden Tätigkeitsbereich erwünscht sind.

Der Monatsbezug (A1/8)/das Monatsentgelt (v1/6) beträgt mindestens € 9.890,80 brutto/€ 9.316,20 brutto.

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungen um die ausgeschriebene Funktion sind samt Lebenslauf an das

Präsidium des Bundeskanzleramt es, 1010 Wien, Ballhausplatz 2,

E-Mail: teamassistenzI@bka.gv.at

zu richten und gelten als fristgerecht, wenn sie bis 8.9.2020 einlangen.

Gemäß § 6 Abs. 1 des Ausschreibungsgesetzes 1989 haben die Bewerberinnen oder Bewerber in ihrem Bewerbungsgesuch die Gründe anzuführen, die sie für die Bekleidung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Die Gewichtung der besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten wird bei der Beurteilung der Eignung berücksichtigt werden.

Wien, am 5. August 2020 517120

Für den Bundeskanzler:

BRÜNNER