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Geschäftszahl: 2022-0.481.409

Ausschreibung der Präsidentin oder des Präsidenten

beim Bundesverwaltungsgericht

Gemäß § 207 Abs. 2 des Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetzes – RStDG, BGBl. Nr. 305/1961, in der Verbindung mit § 2 Abs. 2 und 3 des Bundesverwaltungsgerichtsgesetzes – BVwGG, BGBl. I Nr. 10/2013, jeweils in der geltenden Fassung, gelangt beim Bundesverwaltungsgericht die Stelle der Präsidentin oder des Präsidenten zur Besetzung.

Voraussetzungen für die Bewerbung sind:

  • 1.  die österreichische Staatsbürgerschaft;
  • 2.  der erfolgreiche Abschluss eines einschlägigen Hochschulstudiums, das dem Studium des österreichischen Rechts gemäß § 2a RStDG in qualitativer und quantitativer Hinsicht entspricht;
  • 3.  eine zumindest fünfjährige einschlägige juristische Berufserfahrung, insbesondere im Bereich der Verwaltung;
  • 4.  die persönliche und fachliche Eignung für die mit der Ausübung der Tätigkeiten einer Richterin oder eines Richters des Bundesverwaltungsgerichts verbundenen Aufgaben;
  • 5.  weitreichende Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Verwaltungsverfahrens und auf dem Gebiet gerichtlicher bzw. gerichtsförmiger Entscheidungsfindungsprozesse;
  • 6.  Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Personal- und Sachwirtschaftsverwaltung sowie die Fähigkeit zur wirkungsorientierten ökonomischen Verwaltungsführung;
  • 7.  mehrjährige erfolgreiche Führungserfahrung; hohe Kooperations- und Teamfähigkeit; gute Kommunikations- und Überzeugungsfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick;
  • 8.  Beherrschung der englischen Sprache;
  • 9.  Innovations- und Reformfähigkeit

Der Aufgabenbereich umfasst die Leitung des Bundesverwaltungsgerichts, einschließlich der Justizverwaltungssachen und der dieser Funktion zugeordneten Aufgaben im Rahmen der Rechtsprechung.

Das fixe monatliche Gehalt gemäß § 66 Abs. 1 Z 4 RStDG beträgt derzeit € 11.699,00 brutto.

Es wird darauf hingewiesen, dass Bewerbungen von Frauen für die zu besetzende Funktion besonders erwünscht sind.

Der Bewerbung sind die Nachweise der in der Ausschreibung genannten Erfordernisse sowie ein Lebenslauf anzuschließen und die Gründe anzuführen, die die Bewerberin bzw. den Bewerber für die ausgeschriebene Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Die Bewerbung ist bis zum 9. August 2022 (einlangend) an das

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport

Personalabteilung

z. H. Abteilungsleiter Mag. Martin Sauseng – persönlich

1030 Wien, Radetzkystraße 2

E-Mail: martin.sauseng@bmkoes.gv.at

zu richten.

Verspätet einlangende Bewerbungen für die zu besetzende Stelle können nicht berücksichtigt werden.

Das Auswahlverfahren sieht gemäß § 2 Abs. 3 BVwGG zur Vorbereitung der Beschlussfassung der Bundesregierung die Absolvierung einer mündlichen Anhörung (Hearing) vor einer Kommission vor, die aus zwei Vertreterinnen oder Vertreter des Bundesministers für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Wissenschaft mit akademischer Lehrbefugnis eines rechtswissenschaftlichen Faches an einer Universität sowie dem Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, dem Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofes und der Präsidentin des Obersten Gerichtshofes oder einer jeweils von diesen beauftragten Person, besteht.

Für den Bundesminister:

Mag. Sauseng

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