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Geschäftszahl: 2022-0.692.836

Planstelle im Bundesministerium für Justiz

Gemäß § 177 Abs. 1 in Verbindung mit § 205 Richter- und Staatsanwaltschaftsdienstgesetz (RStDG) wird im Bundesministerium für Justiz die mit dem Arbeitsplatz (APlNr. S 70163893, bewertet A1/3) einer Referentin:eines Referenten in der Abteilung III 6 (Organisationsentwicklung sowie Personalplanung und -controlling) verbundene Planstelle einer Staatsanwältin:eines Staatsanwaltes (§ 205 Abs. 1 Z 4 RStDG) ausgeschrieben.

Die Ernennungserfordernisse ergeben sich aus §§ 174, 205 RStDG.

Hinsichtlich der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Aufgabenbereiche wird auf die seit 1. Jänner 2022 gültige Geschäfts- und Personalabteilung der Sektion III des Bundesministeriums für Justiz (siehe dazu www.bmj.gv.at) verwiesen.

Zusätzlich werden neben dem sich aus dem Aufgabengebiet für die ausgeschriebene Planstelle ergebenden fachlich-inhaltlichen Anforderungsprofil noch folgende besondere Fähigkeiten und Kenntnisse erwartet:

Fach- und Managementwissen:

Ausgezeichnete Kenntnisse des formellen und materiellen Rechts, insbesondere aber des Dienst-, Besoldungs- und Organisationsrechts sowie der Justizorganisation; Fähigkeit zur Planung, Entwicklung und Durchführung von Projekten; einschlägige Erfahrungen im Bereich des legistischen Arbeitens mit Schwerpunkt auf dem Organisationsrecht.

Lösungs- und Umsetzungskompetenz:

Fähigkeit zu analytischem und vernetztem Denken und Handeln; ausgeprägte Organisations- und Koordinierungsfähigkeit; Initiative und Entscheidungskraft; Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen.

Persönliche Anforderungen:

Verantwortungsbewusstsein; repräsentatives Auftreten und Überzeugungskraft; Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit; selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten mit einem hohen Maß an Genauigkeit; exzellente Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift; Bereitschaft zur Fort- und Weiterbildung.

Die Justiz ist bestrebt, den Anteil der Frauen in Leitungsfunktionen zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen für die ausgeschriebene Planstelle sind daher besonders erwünscht. Bei gleicher Eignung ist Bewerberinnen der Vorrang gemäß den §§ 11b und 11c B-GlBG einzuräumen.

Der Monatsbezug nach den Gehaltsansätzen des RStDG beträgt für die ausgeschriebene Planstelle zumindest 4.869,70 Euro (Gehaltsgruppe St 1, Gehaltsstufe 2 nach § 190 Abs. 1 RStDG) und erhöht sich entsprechend um allenfalls für das Besoldungsdienstalter wirksame Zeiten).

Ende der Bewerbungsfrist: 10. November 2022.

Bewerbungsgesuche sind (im Dienstweg) an das Bundesministerium für Justiz zu richten. Die erforderlichen Gesuchsbeilagen ergeben sich aus § 179 Abs. 2 RStDG und § 33 Abs. 1 DVStAG.

30. September 2022 552149

Für die Bundesministerin:

Dr. Alexander Pirker, MBA