Leitung der Abteilung 5 der Gruppe B in der Sektion V

(Soziale Innovationen) im

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Gemäß § 2 Abs. 1 Z 3 des Ausschreibungsgesetzes 1989, BGBl. Nr. 85, in der derzeit geltenden Fassung, wird die Funktion der Leitung der Abteilung 5 der Gruppe B in der Sektion V (Soziale Innovationen) im Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz ausgeschrieben. Diese Funktion ist der Funktionsgruppe 5 der Verwendungsgruppe A1 zugeordnet.

Wertigkeit/Einstufung:
A1/5 bzw v1/4
Dienststelle:
BMSGPK Leitung
Dienstort:
Wien
Vertragsart:
Unbefristet
Befristung:
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit
Beginn der Tätigkeit:
ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist:
Monatsentgelt/-bezug mindestens:
€ 3.550,60 brutto (A1/5) bzw. € 4.645,50 brutto (v1/4)
Referenzcode:
BMSGPK-22-0306

Aufgaben und Tätigkeiten

Innovative Sozial- und Beschäftigungspolitik und -projekte, Projekte zur Armutsprävention und Social Economy; Social Impact Bond, Social Business Call; Soziale Nachhaltigkeit und Schnittstelle Klima­politik-Sozialpolitik; Verwaltungsbehörde ESF+ für das spezifische Ziel „Bekämpfung materieller ­Deprivation“ für die Programmplanungsperiode 2021 bis 2027; Umsetzung von EU-Projekten (z.B. im Rahmen von EaSI).

Erfordernisse

Verpflichtende Erfordernisse:

• Österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt;

• Erfüllung der allgemeinen Aufnahmevoraussetzungen gemäß § 3 des Vertragsbedienstetengesetzes 1948, BGBl. Nr. 86, in der derzeit geltenden Fassung;

• abgeschlossenes Hochschulstudium;

• Kenntnisse im Bereich der Sozialpolitik.

Erwünschte weitere Qualifikationen:

• sehr gute Englischkenntnisse und Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache;

• absolvierte Ausbildungen zum Erwerb bzw. zur Erweiterung von Managementkompetenzen;

• Führungserfahrung;

• Erfahrung mit Projekten im europäischen und internationalen Bereich;

• Fähigkeiten für Arbeiten an der Schnittstelle von Sozialpolitik und anderen Politikfeldern (v.a. Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik);

• Kenntnisse der europäischen Verfahren und Prozesse zur Umsetzung des ESF plus.

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion wirksam werden soll, erwünscht.

Die folgenden Anforderungsdimensionen werden bei der Eignungsbeurteilung mit gleicher Gewichtung berücksichtigt:

Anforderungsdimensionen
Kenntnisse/Erfahrungen
Umfassende Kenntnisse und Erfahrung in jenen Aufgabengebieten, die in die Zuständigkeit der Abteilung fallen.
Managementkompetenzen
Organisations- und Koordinationsfähigkeit, strategisches Denken, Zielorientiertheit, Entscheidungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick.
Sozial-kommunikative Kompetenzen
Besondere Eignung zur Menschenführung sowie Teamfähigkeit und soziale Kompetenz.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, tabellarischer Lebenslauf, Urkunden und Zeugnisse (wie: allfällig Staatsbürgerschaftsnachweis, Urkunden und Zeugnisse über die Absolvierung akademischer Grade bzw. Fremdsprachenkenntnisse, Dienst- und Fortbildungszeugnisse), eine Darlegung der Gründe, die den:die Bewerber:in für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen – diesbezüglich wird darum ersucht, in die Kategorien „Kenntnisse/Erfahrungen“, „Managementkompetenzen“ und „sozialkommunikative Kompetenzen“ zu untergliedern. Weiters ist ein Schreiben zu „konzeptiven Leitvorstellungen“ für die Aufgabenerfüllung beizubringen, ebenso ist ein schriftliches Konzept zur beabsichtigten Umsetzung von Frauenförderung und Gleichbehandlung unverzichtbar.

Bewerber:innen, die für eine nähere Auswahl in Betracht kommen, können zu einem Hearing einge­laden werden.

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerber:innen, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Dieses Gutachten dient dem Herrn Bundesminister als Entscheidungsgrundlage.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Eine vorliegende Teilzeitbeschäftigung stellt keinen Hinderungsgrund für die Betrauung dar.

Der Monatsbezug beträgt mindestens € 3.550,60 brutto (A1/5) bzw. € 4.645,50 brutto (v1/4). Er erhöht sich eventuell auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch einzurechnende Zeiten bzw. durch das Besoldungsdienstalter.

Kontaktinformation

Bewerbungsgesuche sind innerhalb der Bewerbungsfrist unmittelbar beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Sektion I), 1010 Wien, Stubenring 1, einzubringen (Kontaktadresse für E-Mail-Bewerbungen: i2_Bewerbungen@sozialministerium.at). 552974